Foto © Patricia Hofmeester
Auch unter der Zivilbevölkerung werden nun Regimegegner hart sanktioniert. Bereits 1933 wird vor den Toren Berlins in Sachsenhausen bei Oranienburg das erste Konzentrationslager für Inhaftierte in Betrieb genommen. Im selben Jahr findet auch die berüchtigte Bücherverbrennung auf dem heutigen Bebelplatz statt. Alle Bücher, deren Inhalt in den Augen der Nazis einem "undeutschen Geist" entsprungen sind, werden rigoros vernichtet. Jüdische Geschäftsinhaber, Ärzte und Rechtsanwälte werden boykottiert, Plakate mit Parolen gegen Juden sind in der Stadt allgegenwärtig.