Das Grab von Helga Hahnemann
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und am Fuß des Marmorsteins mit der schlicht gehaltenen Aufschrift "Ruhestätte Familie Hahnemann" lehnt ein mit wetterfesten roten Rosen drapiertes Herz (Foto). Darauf: "HELGA, 08.09.1937 - 20.11.1991 - WIR VERGESSEN DICH NICHT". Wem würde es heute auch schwer fallen, dieses schöne Versprechen mitzutragen, allein schon weil sich der mediale Betrieb an ihren Couplets und Conferencen, an den Sketschen und Späßen aller Art unaufhörlich delektiert! Ihr systemübergreifendes künstlerisches Kaliber zeigte sich (erneut) im Jahre 2000, als die Auflage der Zeitschrift SuperIllu um zwölf Prozent hochschnellte, nachdem man die in der Wendezeit Klinken putzende "Schlagertante aus der DDR" versuchsweise auf den Titel genommen hatte. Seitdem wird sie von den meisten in Ost wie West geliebt - Henne hier und Henne da, so dass sich jetzt die Stadt Berlin entschloss, ihre letzte Ruhestätte auf dem entlegenen Wilhelmsruher Friedhof in den Rang eines Ehrengrabes zu erheben.