HOWOGE saniert denkmalgeschützte Rupprechtblöcke im Weitlingkiez :
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft saniert seit Anfang August 2006 die so genannten Rupprechtblöcke im Weitlingkiez.( die Weitlingstraße ) Das Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 13 Millio-
nen Euro gehört zu den großen Projekten, die das Unternehmen in diesem Jahr neben der Sanierung und dem Bau des größten Niedrigenergiehauses Deutschlands in der Schulze-Boysen-Straße 35/37 umsetzt.
Die Rupprechtblöcke (Münsterlandstraße 2-12, Rupprechtstraße 15b-15a, Giselastraße 27-31, Rupprechtstraße 12-19 und Archi-
baldweg 28-40) wurden zwischen 1925 und 1930 errichtet und haben einen geschlossenen grünen Innenhof. Die gesamte Wohnanlage steht unter Denkmalschutz. Eine Rarität für einen Altbau aus dieser Zeit: die gesamte Wohnanlage wurde bereits über eine Gaszentrale im Kellergeschoss des Hofgebäudes zen-
tral beheizt und mit Warmwasser versorgt.
Grundlage der gesamten Sanierung, die EU-weit ausgeschrieben
wird, ist das restauratorische Gutachten. Zu den Baumaßnah-
men gehören: Erneuerung der Fenster, komplette Sanierung von Dach und Balkons, Erneuerung der Kellerverschläge. In den insgesamt 313 Wohnungen erfolgt eine Badsanierung, der Einbau neuer Stränge, die Überprüfung und Instandsetzung der Elektro-
anlage sowie die Ausstattung mit neuen Herden. Schließlich wird die Heizungsanlage einschließlich Heizkörper und Station erneuert. Die Fußböden werden mit neuen Belägen versehen. Bei der Instandsetzung und Modernisierung spielen Vorgaben des Denkmalschutzes, beispielsweise bei der Instandsetzung der Fassade (Putzerneuerung mit Anstrich) eine große Rolle.
Die HOWOGE sorgt dafür, dass die Rupprechtblöcke – zentral gelegen und durch den Bahnhof Lichtenberg mit U- und S-Bahn gut an den öffentlichen Personennahverkehr Berlins angebunden – wieder zu einer guten Adresse werden. Als große landeseigene Wohnungsbaugesellschaft bewirtschaftet die HOWOGE insge-
samt einen Bestand von ca. 48.500 Wohnungen. Seit 1990 hat das Unternehmen über 1,1 Milliarden Euro für die komplexe Sanierung aller Wohnungen und Häuser und die Gestaltung eines ansprechenden und lebenswerten Wohnumfeldes investiert. Inzwischen sind 97 Prozent des Wohnungsbestandes saniert; der Leerstand in den sanierten Beständen liegt bei ca. 4 Prozent und damit weit unter dem Berliner Durchschnitt.