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Chef vom Adlon schmeißt hin

Thomas Klippstein gibt sein Amt als Chef vom Hotel Adlon auf.

Wie heute bekannt wurde hat sich der Chef des renommierten Berliner Hotels Adlon von seinen Aufgaben entbinden lassen.

Damit zogen er und die Kempinski-Geschäftsführung die Konsequenzen aus Veröffentlichungen über eine mögliche Stasi-Tätigkeit des 44-jährigen Rostockers, der zu DDR-Zeiten im Hotel Neptun und später bei Kempinksi in Heiligendamm gearbeitet hat.

Nach Unterlagen der Birthler-Behörde soll der damals 25-jährige 1988 eine Verpflichtungserklärung zur Stasimitarbeit unterschrieben haben.

Klippstein wurde bis zuletzt als ausgezeichneter Hotelier geschätzt.
Schade, dass 17 Jahre nach der Wende immer noch Jagd auf ehemalige Stasimitarbeiter gemacht wird! Ich denke es wird Zeit einen Schlußstrich zu ziehen.

Sicher ist die Mitarbeit bei der Stasi aus heutiger Sicht kein Grund stolz zu sein. Aber ich denke heute sollte die alleinige Verpflichtungserklärung kein Grund mehr sein, um einen fähigen Mitarbeiter zu entlassen.

Nun, so kann die Birthler-Behörde wenigstens wieder einen “Arbeitserfolg” vermelden!
Nur wem nutzt das heute noch?

Und bevor hier jemand etwas in den falschen Hals bekommt:
Ich möchte hier nicht die Arbeit der Stasi verteidigen. Nur denke ich es gibt in Deutschland Wichtigeres zu tun als Dinge zu ahnden, die vor mehr als 18 Jahren geschehen sind!
 

Kategorie: Politik, Sonstiges






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