S-Bahn streikt
Streikende Lokführer haben den S-Bahn-Verkehr in Berlin Donnerstag morgen für zwei Stunden größtenteils lahm gelegt. Ein Verkehrschaos blieb aber aus: Die Berliner waren entweder früher zur Arbeit gefahren oder nutzten die Möglichkeit, auf Regionalzüge, die U-Bahn oder Busse umzusteigen.
Die Züge blieben in den Bahnhöfen, nicht aber auf freier Strecke stehen. „Wir wollen ja die Reisenden nicht in Haft nehmen“, sagte der für Berlin und Brandenburg zuständige GDL-Bezirksvorsitzende Hans-Joachim Kernchen. - Zu großzügig, Herr Kernchen!
Schlimm genug, dass die GDL ihren Streit mit der Bahn auf dem Rücken der Reisenden austrägt!
Das Verständnis der Berliner für den Arbeitskampf der GDL schwindet zusehends.
Selbstverständlich müssen die Lokführer vernünftig bezahlt werden!
Nur wer bis zu 31 % mehr Geld will, muss mit Unverständnis rechnen!
Am Abend wurde bekannt, dass sich die Bahn und die GDL auf zwei Vermittler geeinigt haben. Bleibt also zu hoffen, dass den Berlinern weitere Streiks erspart bleiben.
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