Wieder Kids besoffen

Gestern wurden wurden wieder 3 Kinder oder Jugendliche aus Berlin mit einer Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert.

Aber nun wird sicher alles besser:

1. Berliner Jugendschutz-Kampagne mit Senatorin Lompscher gestartet: Jugendschutz geht uns alle an!
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz teilt mit:

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Fälle von Alkoholvergiftungen sowohl bei Kindern unter 15 Jahren als auch bei Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren bundesweit verdoppelt. Auch die Berliner Medien berichten immer häufiger über diese tragischen Einzelfälle. Allen ist gemeinsam, dass die betroffenen Kinder bzw. Jugendlichen nach dem Jugendschutzgesetz gar nicht an hochprozentigen Alkohol herankommen dürften.

Hier besteht Handlungsbedarf! „Wer Jugend schützen will, muss informieren! Denn nur, wer den Jugendschutz kennt, kann ihn auch einhalten! Aber dafür braucht es noch mehr: eine Kultur der Verantwortung!“, betont die Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin des pad e.V, Kerstin Jüngling. Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher macht deutlich, dass jede Flasche Alkohol, die Jugendliche trinken, erst durch die Hände von Erwachsenen ginge, sei es im Geschäft, im Club oder zu Hause. Hier würden Erwachsene oft fahrlässig handeln. „Jugendliche, und leider auch Kinder, konsumieren mit dem Alkohol häufig auch Tabak. Zum 1. September 2007 tritt für den Tabakkonsum eine neue gesetzliche Grundlage im Jugendschutzgesetz in Kraft. Dann sind Kauf und Konsum von Tabakwaren nur noch Erwachsenen erlaubt. Hier gilt wie beim Alkohol, Tabak nicht an Jugendliche weiterreichen!“

Die Berliner Fachstelle für Suchtprävention hat die Initiative ergriffen und stellte heute gemeinsam mit Senatorin Katrin Lompscher die erste Berliner Jugendschutzkampagne mit mehrsprachigen Info-Cards der Öffentlichkeit vor. Mitherausgeber sind die Senatsverwaltungen für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration.

„Um die Kultur der Verantwortung in Berlin zu stärken, muss die Bevölkerung besser über den Jugendschutz informiert werden. Daher freuen wir uns besonders, dass zahlreiche Verbände sich an der Kampagne beteiligen“, so Senatorin Katrin Lompscher und Kerstin Jüngling. Mit dabei sind die Deutsche Klassenlotterie Berlin, DEHOGA – Deutscher Hotel- und Gaststättenverband Berlin, BTGE – Bundesverband des Türkischen Groß- und Einzelhandels e.V., ReTra, BTG Minden – Bundesverband Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche Deutschland e.V., VGT – Verband des Garagen- und Tankstellengewerbes Nord-Ost e.V., Handelsverband Berlin Brandenburg e.V., bft – Bundesverband freier Tankstellen e.V. Sie alle haben sich bereit erklärt, die Jugendschutz-Infocards in deutscher, türkischer und russischer Sprache weiter zu geben. Kunden und Gäste können sich dann kostenlos von der Kasse der Tankstelle, des Supermarktes oder vom Tresen der Gaststätte die ansprechenden und leicht verständlichen Info-Cards und Aufkleber mitnehmen.
(Pressemeldung Land Berlin)

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