Die Berliner Mauer
Ihr Schicksal nahm 59 Tage vor dem 13. August 1961 mit der dreisten Lüge Walter Ulbrichts (1893-1973) „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ seinen Lauf. Zu der durchsichtigen Falschaussage hatte sich der Leipziger Tischler mit der dominanten Fistelstimme von der Korrespondentin der Frankfurter Rundschau Annamarie Doherr (1909-1974) hinreißen lassen.
Am Abend des 9. November 1989 beschleunigte wieder ein Journalist den Lauf der Dinge. Mit seiner Frage “War das Reisegesetz vor ein paar Tagen nicht ein Fehler?” gab Riccardo Ehrmann von der Römischen Agentur ANSA dem Pressegespräch im ZK der SED eine unerwartete Wendung. Nach einigem Hin und Her sprach der irritierte Günter Schabowski nicht über Fehler, sondern löste kurzerhand mit dem Satzfetzen “Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort … unverzüglich“ die Öffnung der Mauer aus.
Mehr über die Gedenkstätte Berliner Mauer
Auch das sollten Sie lesen:
Über die Geschichte Berlins
Jahrzehntelang stand das Brandenburger Tor symbolisch für die deutsche Teilung,
platziert im Niemandsland auf öder Flur direkt hinter der Berliner Mauer. Jeweils davor und dahinter begann eine fremde Welt, ein anderes Deutschland.
Discussion Area - Leave a Comment
You must be logged in to post a comment.