ver.di setzt ” Zeichen des guten Willens”
Wie man auf der Webseite von ver.di nachlesen kann, will ver.di ab Montag den Fahrdienst vorübergehend aus dem BVG Streik ausklammern!
Also gestattet ver.di den Berlinern wieder sich frei in der Stadt zu bewegen!
Als Geste des guten Willens möchte ich das aber nicht verstehen!
Evtl haben die Verantwortlichen von ver.di nun doch bemerkt, dass das Verständnis in der Bevölkerung für den Streik stark abnimmt.
Viele Berliner empfinden den Streik inzwischen als eine Frechheit. (Ich übrigens auch!)
Viele Senioren konnten in den letzten Tagen ihre Arzttermine nicht wahr nehmen oder Einkäufe erledigen,
Berufstätige mußten längere Arbeitswege in Kauf nehmen und so auf einen Teil ihrer Freizeit verzichten, die Existenz von Kioskbesitzern in den U-Bahnhöfen wurde gefährdet und Kinder hatten Schwierigkeiten zur Schule zu kommen.
Wieder was vollbracht auf das ver.di richtig stolz sein kann … Das ist echt eine Gewerkschaft, die sich für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzt - koste es was es wolle!
Die Interessen anderer Menschen interessieren da nicht! Nicht mal die Interessen der Menschen, die wahrscheinlich die Lohnerhöhung der BVGler bezahlen müssen. Nämlich die Fahrgäste der BVG!
Ich halte das Angebot der Arbeitgeber für absolut angemessen. Wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Kassen leer sind und die BVG Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis 2020 haben!
Auch den ver.di Verantworlichen sollte klar sein, dass man nicht mehr Geld ausgeben kann als man “hat” !
Auch im Hauptstadtblog.de wird über die wahren Gründe der Streikaussetzung diskutiert.
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