Zoo-Chef-Affaire kommt ins Rollen
Die Affaire um Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz kommt ins Rollen.
Er soll laut einem Bericht der BZ Berlin “vier bis fünf Katzen-Junge erschlagen haben”.
Warum die Mitarbeiterin des Zoos, die die Sache ins Rollen brache, erst jetzt einen Vorfall öffentlich macht, der sich laut Blaszkiewitzs Anwalt bereits 1991 ereignet haben soll, ist mir allerdings schleierhaft. So wird der Regierende Bürgermeister sich gefreut haben, gleich nach Urlaubsbeginn mit so einer tollen Herausforderung in die Woche zu starten. Sich wohl informieren aber nicht einmischen, ist seine Devise.
Da springt dann Finanzsenator Thilo Sarrazin wie gehabt für ihn ein und muss mit anpacken. Hingegen zeigt sich Senatssprecher Meng etwas weltfremd über die öffentliche Diskussion. Er sei darüber “überrascht”, war zu lesen. Meine Güte und das in der Hundehauptstadt Deutschlands. Und die vielen, vielen Zoo-Besucher kommen auch nur, um mal ein Eis zu essen. Blaszkiewitz selbst braucht allerdings keine dienstrechtlichen Konsequenzen zu fürchten. Im Vorfeld der heute stattfindenden Aufsichtsratsitzung wurde bereits signalisiert, er habe “nichts Unrechtes getan”.
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