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Protest gegen überhöhte Wasserpreise

“Akzeptiert man die Privatisierung des Wassers, akzeptiert man die Vermarktung des Lebens” (Riccardo Petrella). Mit diesem Slogan tritt die Bügerinitiative Berliner Wassertisch auf Ihrer Homepage auf.

In den vergangenen fünf Jahren sind die Wasserpreise in Berlin laut “Berliner Abendschau” um 26 Prozent gestiegen. Im Gegensatz zum Strom können BerlinerInnen jedoch bei der Wasserversorgung ihren Anbieter nicht einfach wechseln, um Geld zu sparen. Und dennoch könnte ein Vier-Personen-Haushalt rund 200 EUR im Jahr bei einer alternativen Tarifkalkulation einsparen. Dies gab die Bügerinitiative gestern auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Preise lägen um ein Viertel niedriger, wären die Berliner Wasserbetriebe (BWB) ein rein kommunales Unternehmen und nicht auf Renditenausschüttung fixiert.

Stattdessen spülten die BWB einen satten Rekordgewinn von 335 Mio. EUR in die Kasse des Landes und der privaten Anteilseigner. Man kann zwar als BerlinerIn auch begrüßen, dass die strapazierte Haushaltslage dadurch gemildert wird. Jedoch, warum muß eigentlich immer der Bürger die Zeche zahlen?

Immerhin müssen die BWB nun ihre Buchführung offenlegen. Parlementarier und Verbände versprechen sich dadurch mehr Kostentransparenz und hoffen, den Verbraucher vor zukünftigen Preissteigerungen besser zu schützen.

Ob dem wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Denn: warum sollte der Senat sein Stück vom Kuchen verkleinern, wo es doch so gut schmeckt?

Macht und Freundschaft - Neue Ausstellung eröffnet

Wir schreiben das Jahr 1812. Napoleons Truppen fallen in Moskau ein, erobern die Stadt zunächst, werden jedoch in der Schlacht an der Berisina letztendlich geschlagen. Zar Alexander I. steigt zum “Retter Europas” auf und zieht in Paris ein. Russland erlebt eine goldene Epoche. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich zwischen Zar Alexander I., König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen eine persönliche Freundschaft.

Es beginnt ein reger künstlerisch-kultureller Austausch zwischen beiden Nationen.
Architekten wie Wassily Stassow und Karl-Friedrich Schinkel (Arbeiten von Schinkel sind auch auf der Berliner Museumsinsel zu bewundern), Intellektuelle wie Alexander von Humboldt und Wassily Shukowski, Maler wie Franz Krüger, Eduard Gaertner und Grigori Tschernetzow sowie Bildhauer wie Christian Daniel Rauch, Carl Friedrich Wichmann und Baron Peter (Pjotr) Clodt von Jürgensburg prägen die Kulturlandschaften.

Diesem Austausch ist nun seit heute eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau gewidmet. Den Reiz machen unterschiedlich strukturierte Themenräume aus. Der Politik gewidmete Räume wechseln sich mit jenen ab, die mit einer reichen Fülle an Kunstwerken bestückt sind. Damit veranschaulichen sie bestens den regen Kulturaustausch.

Macht und Freundschaft.
Berlin - Sankt Petersburg 1800-1860. Ausstellung
Ort: Martin-Gropius-Bau
13. März bis 26. Mai 2008

Fahndung nach unbekanntem Täter mit Bildern

Die Berliner Polizei bittet um Mithilfe: Wer kennt den Täter, der am Montag, den 7. Januar 2008 in die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela eingebrochen ist? Es wurden ein Notebook und eine Digitalkamera gestohlen.

Zuerst versuchte der Einbrecher die Eingangstür der Botschaft mit Gewalt zu öffnen. Als ihm dies nicht gelang, war er bei einer anderen, nicht alarmgesicherten Tür erfolgreicher. Er gelangte in das Gebäude und konnte die Sachen entwenden.

Hinweise zur Identifizierung des Täters nimmt das Landeskriminalamt in 12101 Berlin, Tempelhofer Damm 12 unter der Telefonnummer (030) 4664-945100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Berliner CDU - die Saubermannpartei?

Man könnte glauben, die Berliner CDU sei eine Saubermannpartei, wenn man sich den jüngsten Blog von Friedbert Pflüger durchliest.

“Vordergründig und kurzfristig mag der Beck-Ypsilanti-Wahlbetrug der SPD schaden, langfristig aber schadet er der Politik allgemein. Weitere Politik-Verdrossenheit.” heißt es dort.

Dazu sage ich: Der Berliner Bankenskandal und die Jahrhundert-Schuldenflut aus dem Jahr 2001 mit Landowsky & Co. haben bei mir und vielen anderen wesentlich mehr Politik-Verdrossenheit hervorgerufen, als die Becksche-Ypsilanti-Nummer.

Auch der Spendenskandal der Bundes-CDU von 1999 ließe sich hier einreihen.

Wenn schon Bezug genommen wird auf ein aktuelles politisches Ereignis, dann sollte man sich zuerst an die eigene Nase fassen und nicht suggerieren, als wäre die CDU persil-gewaschen sauberer als andere Parteien.

Ostern in Berlin - Was ist los in der Hauptstadt?

Ostern in Berlin -
Wer die Feiertage ganz traditionell einläuten will, begibt sich am Ostersamstag nach Gatow, wo die Freiwillige Feuerwehr bereits zum 10. Mal in Folge ein Osterfeuer ausrichtet. Es wird Zünftiges vom Grill und vom Fass serviert; für Kinder gibt es Ostereiersuche und Spiele. Los geht’s ab 15:00 Uhr auf dem Festplatz in der Buchwaldzeile/Straße 265.
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Hundehaufen in der Semmelweisstr.

Einer Anwohnerin in unserer Straße reicht es  …
Sie hat es satt permanent Hundescheiße an den Schuhen zu haben und ist aktiv geworden.
Mit Aushängen an den Bäumen und Fähnchen in den Hundehaufen hat sie versucht den Hundehaltern ins Gewissen zu reden.

Der Aushang:
Appel an die Hundehalter

Hundehaufen ohne Ende:
Hundehaufen in der Semmelweisstr.

Fähnchen machen auf die Hundehaufen aufmerksam:

Ich finde die Aktion der Anwohnerin richtig gut!
Was ist so schlimm daran die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners zu beseitigen?

Notverkehr der BVG - Streikfahrplan der BVG

Der Notverkehr mit Omnibussen im 30-Minuten-Takt (auf der Linie TXL ein 20-Minuten-Takt) ist in der Zeit von 5 Uhr bis 23 ist für folgende Linien eingerichtet:

U-Bahn - Notverkehr mit Bussen

  • U 2: SEV Pankow < > Alexanderplatz über S+U Schönhauser Allee im 30-Minuten-Takt
  • U 5: SEV Hönow < > Wuhletal im 30-Minuten-Takt
  • U 6: SEV Alt-Tegel < > Wedding über S Tegel und Tempelhof < > Alt-Mariendorf im 30-Minuten-Takt
  • U 7: SEV Rathaus Spandau < > Jungfernheide und SEV Yorckstraße < > Rudow über S+U Neukölln im 30-Minuten-Takt
  • U 9: SEV Osloer Straße < > Rathaus Steglitz über S+U Westhafen, S+U Zoologischer Garten und S+U Bundesplatz im 30-Minuten-Takt

Tram - Notverkehr mit Bussen

  • M 1: SEV S+U Pankow < > Nordend im 30-Minuten-Takt
  • M 4: SEV S+U Alexanderplatz < > Falkenberg über S Greifswalder Straße und S Hohenschönhausen im 30-Minuten-Takt
  • M 6: SEV S Landsberger Allee < > Hellersdorf, Riesaer Straße im 30-Minuten-Takt
  • M17: SEV S Schöneweide < > S Friedrichsfelde Ost über S Karlshorst von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 50: SEV Französisch Buchholz, Guyotstraße < > S+U Pankow über S Pankow Heinersdorf von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 62: SEV Wendenschloß < > S Mahlsdorf über S Köpenick von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt

Bus - Notverkehr mit Bussen

  • M11: U Oskar-Helene-Heim < > S Schöneweide über S Lichterfelde West, S Lichterfelde Ost, S Buckower Chaussee und U Johannisthaler Chaussee im 30-Minuten-Takt
  • M21: Rosenthal, Uhlandstraße < > S+U Wittenau im 30-Minuten-Takt
  • M29: S+U Zoologischer Garten < > U Hermannplatz über S Anhalter Bahnhof im 30-Minuten-Takt
  • M37: Staaken, Hahneberg < > Spandau, Waldkrankenhaus über S Spandau im 30-Minuten-Takt
  • M44: Buckow-Süd, Stuthirtenweg < > S+U Hermannstraße im 30-Minuten-Takt
  • M45: U Ruhleben < > S+U Zoologischer Garten über S Westend im 30-Minuten-Takt
  • M76: U Alt-Mariendorf < > S Lichtenrade im 30-Minuten-Takt
  • TXL: Flughafen Tegel < > S+U Hauptbahnhof über S Beusselstraße im 20-Minuten-Takt
  • X69: Marzahn-West, Köthener Straße < > Alt-Müggelheim über S Köpenick und S Biesdorf (Fußweg) im 30-Minuten-Takt
  • X83: Königin-Luise-Straße/Clayallee < > Lankwitz Kirche über S+U Rathaus Steglitz im 30-Minuten-Takt
  • 115: U Oskar-Helene-Heim < > U Fehrbelliner Platz von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 318: S Wannsee < > Wannsee, Wilhelmplatz von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 222: U Alt-Tegel < > Alt-Lübars über S Waidmannslust und S Tegel von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 124 /324: S Heiligensee < > Konradshöhe, Falkenplatz von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 134: Kaserne Hottengrund < > S+U Rathaus Spandau über Alt Kladow (Fähre F10 nach S Wannsee) von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 136: S+U Rathaus Spandau < > Hakenfelde, Werderstraße von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 255: S+U Pankow < > Weißensee, Schwarzelfenweg von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 256: S Hohenschönhausen < > S+U Lichtenberg/Siegfriedstraße von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt
  • 285: S+U Rathaus Steglitz < > Dahlem, Am Waldfriedhof von 5-6 Uhr und 21-23 Uhr im 60-Minuten-Takt und von 6-21 Uhr im 30-Minuten-Takt

Außerdem verkehren folgende Linien von Umlandbetrieben in das Stadtgebiet Berlin

  • 620: Teltow <> S Wannsee (Havelbus) nach Fahrplan
  • 623: Stahnsdorf <> U Krumme Lanke (Havelbus) über S Mexikoplatz nach Fahrplan
  • 629: Teltow <> U Oskar-Helene-Heim (Havelbus) über S Zehlendorf nach Fahrplan
  • 671: Nauen <> S+U Rathaus Spandau (Havelbus) nach Fahrplan
  • 638/639: Potsdam <> S+U Rathaus Spandau (Havelbus) nach Fahrplan
  • 710/711: Ludwigsfelde <> S Buckower Chaussee (Verkehrsbetrieb Teltow-Fläming) nach Fahrplan
  • 733: Königs Wusterhausen <> Alt-Schmöckwitz (Regionale Verkehrsgesellschaft Spreewald) nach Fahrplan
  • 735: Schönefeld <> Lichtenrade, Nahariyastraße (Regionale Verkehrsgesellschaft Spreewald) nach Fahrplan
  • 736: U Rudow <> Großziethen <> U Johannisthaler Chaussee (Regionale Verkehrsgesellschaft Spreewald) nach Fahrplan
  • 697: Potsdam <> Neukladower Allee (Verkehrsbetrieb Potsdam) nach Fahrplan
  • 809: S Hennigsdorf <> S Hermsdorf (Oberhavel Verkehrsgesellschaft) nach Fahrplan
  • 893: Bernau <> Feldtmannstraße (Barnimer Busgesellschaft) über S Hohenschönhausen nach Fahrplan