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Neue Streikwelle der BVG bei Bussen ab Mitternacht

Wie der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, werden heute ab Mitternacht die Busse unbefristet bestreikt. Möglich ist dies deshalb, weil das Arbeitsgericht Berlin Spontanstreiks für zulässig hält. Demnach muss ein BVG-Streik nicht zwangsläufig 24 Stunden vorher angekündigt werden. Den Fahrgästen wird geraten, am Mittwochmorgen auf andere Transportmittel auszuweichen. Es werde ein Notfallfahrplan mit insgesamt 130 Ersatzbussen erstellt. Ob der am morgigen Mittwoch schon greift, ist allerdings fraglich. [Read more →]

Pflügers neue Verlade für die Berliner

Nur 21,7% der Berliner haben beim heutigen Volksentscheid für die Offenhaltung von Tempelhof gestimmt!
Die nötigen 25 % wurden also deutlich verfehlt!
Und CDU Frontmann F. Pflüger, der sicher immer für die Offenhaltung von Tempelhof stark gemacht hat, verkauft jetzt diese deutliche Niederlage als einen klaren Erfolg! (Im Interview mit der rbb Abendschau! )

Herr Pflüger, wenn man 25 % der Wahlberechtigen braucht, um ein Volksbegehren zum Erfolg zu führen, man aber bloß 21,7 % schafft, ist das eine klare Niederlage! Da gibt es nichts schön zu reden!
Oder haben Sie das Schön reden nur geübt für die nächste Abgeordnetenhauswahl?

Ein Hauch von Wildromantik

Entlang des alten Rudower Dorfkerns bis zur Stadtgrenze am Klein Ziethener Weg erstreckt sich ein kleines Stück Natur, dass mit seiner pflanzlichen und tierischen Artenviel auf kleinem Raum erstaunlich viel zu bieten hat: das Rudower Fließ. Ursprünglich eine Schmelzwasserrinne aus der letzten Eiszeit, wurde sie im Laufe der Zeit anthropogen überformt und begradigt. Dennoch ist diese Fläche ausgewiesenes Naturschutzgebiet.

Start mit dem Fahrrad ist die Groß-Ziethener-Chaussee. Ich tauche beim Überqueren der Straße ein ins Halbdunkel des plötzlich abzweigenden Pfades, so dicht gedrängt stehen hier die Bäume. Eine Tafel informiert mich über die verschiedenen Baumarten. Nicht weniger als acht verschiedene Laubbaumarten gibt es hier. Darunter Spitzahorn, Schwarzpappel und die Gemeine Esche. [Read more →]

Pflüger weiter profillos

In einem “SPIEGEL ONLINE”-Artikel vom 25.04.2008 wird der Berliner CDU-Fraktionsvorsitzende Friedbert Pflüger zur Tempelhoffrage mit den Worten zitiert: “Ich war schon vor zwei Jahren gegen die Schließung”, sagt Pflüger - und überhöht Tempelhof zur Berliner Schicksalsfrage: “Die Entscheidung über den Flugbetrieb sagt etwas darüber aus, wie wir die Zukunft der Stadt gestalten wollen.”

Also, für mich klingt das in etwa so wie: kaufe ich nicht heute mein Lieblingsauto, dann werde ich keine Zukunft haben. Oder mache ich dieses Jahr nicht meinen Traumurlaub, werde ich nie wieder einen Urlaub genießen können. Ich meine, daß PolitikerInnen nun während der heißen Endphase um die “Tempelhof-Schlacht” eine Ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachgehen - je höher die Bedrängnis des politischen Gegners, um so mehr muss gefeuert werden - ist klar. Aber so eine pathetische Banalität, die ja eigentlich keine ist, sondern nur die Profillosigkeit von Herrn Pflüger unterstreicht, sollte eigentlich keinem Politiker passieren. Bei denen stimmt zumindest die Rhetorik, was ich hier nicht im geringsten Ansatz erkennen kann.

Brandenburg erwartet bis 2030 drastischen Bevölkerungsrückgang

Das Statistikamt in Berlin-Brandenburg prognostiziert laut “Berliner Morgenpost” bis zum Jahr 2030 für Brandenburg einen Bevölkerungsrückgang von 2,54 auf rund 2,2 Millionen Einwohner. Das entspricht einer Quote von 14 Prozent. In den berlinferneren Regionen werde sogar ein Rückgang um 25 Prozent erwartet, das ist ein Schwund von 390.000 Einwohnern. Abwandern werde vor allem die Bevölkerungsgruppe der 14- bis 45-Jährigen. Hier befürchte man einen Rückgang von 40 auf 25 Prozent, während man für den älteren Bevölkerungsteil (ab 65 Jahren) einen Zuwachs von 20 auf 33 Prozent erwarte. Grundlage der Erhebung sind Daten aus dem Jahr 2006.

Auch für Berlin war im Februar eine Bevölkerungsprognose vorgestellt worden. Zwar steige demzufolge das Durchschnittsalter der Stadt von derzeit 42,4 auf 46,4 Jahre. Durch den fast gleichbleibenden Zuzug von Jungen Erwachsenen und Familien werde aber im Gegensatz zu Brandenburg ein nahezu gleichbleibender Trend erwartet.

Nein zum Flugbetrieb in Tempelhof

 

Flugbetrieb in Tempelhof - muss das wirklich sein? - Ich denke nicht!

U-Bahnzugführer benimmt sich total daneben

Also, das war doch der Hit des Tages mit BVG-Streik-Feeling. Ich sitze gerade in der U-Bahn, als der Zugführer über Lautsprecher trötet: “Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen, wie oft sollen wir das noch sagen”. Sichtlich genervt der Gute was? Auch schon mal an die Möglichkeit gedacht: a.) sie macht hier Urlaub b.) sie ist gerade vielleicht drei Monate hier und weiß das nicht c.) sie war so in Eile, weil sie ja unbedingt die derzeit sympathieträchtige BVG nicht in Verlegenheit bringen wollte.

Wie auch immer. Als die Gute dann das Fahrrad nach hinten schob und schon an der Tür war und den Knopf drückte … fuhr der doch einfach davon.
Schönen Gruß vom Streik, aber das war bestimmt das allerletzte was man einer Radfahrerin in der U-Bahn antun sollte. *dreimalkopfschüttel*.

Hoher Krankenstand bei der Berliner Feuerwehr

Meldeten sich bundesweit in den vergangenen Jahren ArbeitnehmerInnen aus Sorge um ihren Arbeitsplatz immer seltener krank, ist bei der Berliner Feuerwehr der Trend gegenläufig. Wie die “Berliner Morgenpost” berichtet, ist jeder zehnte Berliner Feuerwehrmann krank. Dies wirkt sich direkt auf die Rettungseinsätze aus: Die Einsatzwagen sind wesentlich später am Einsatzort. [Read more →]

Berliner Bezirke für Heizpilz-Verbote

Trotz der Zusage des Berliner Senats, Heizpilze vor Gaststätten nicht zu verbannen, wollen nun einige Bezirke einen eigenen Weg beschreiten. Sie wollen den CO2-Schleudern auf der Straße einen Riegel vorschieben. Das schreibt die “Berliner Morgenpost”. Die Ordnungsstadträte von mindestens der Hälfte der 12 Berliner Bezirke haben sich bereits zusammengetan, um ein koordiniertes Vorgehen ab Januar 2009 abzuklären. Der Friedrichshainer Ordnungsstadtrat Peter Becker spricht gar von einem “Wildwuchs von Heizpilzen”. Im Laufe dieser Woche stehe eine öffentliche Erklärung der Beteiligten zu diesem Thema an. [Read more →]

Hickhack um Großflughafen-Finanzierung

Die an der Finanzierung des Großflughafens BBI beteiligten Großbanken wollen sich nach Informationen von “WELT ONLINE” teilweise nicht mehr an ihre Zusagen halten. Man wolle aus Insiderkreisen erfahren haben, dass sowohl die zugesagten Summen als auch sonstige Konditionen noch nicht gesichert seien. Als Grund werde die internationale Finanzkrise genannt. Die Risikobewertungen für Kreditengagements seien deutlich verschärft und die Kreditvergaben zurückgefahren worden. [Read more →]