Ein Drittel aller Berliner Bäder bald vorübergehend geschlossen

Infolge der Sanierung Berliner Bäder müssen 24 von 63 Einrichtungen sechs Monate oder länger vorübergehend dicht machen. Wie der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, sind vor allem die Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße in Prenzlauer Berg, die Halle am Sachsendamm in Schöneberg sowie das Stadtbad Schöneberg an der Hauptstraße betroffen. Der Senat stellt 50 Millionen Euro dafür zur Verfügung. Jedoch sagen Schätzungen bereits jetzt 66,1 Millionen Euro voraus, die dafür benötigt werden. Womit die Differenz ausgeglichen werden soll, darüber ist nichts zu lesen.
Dabei wird nur das Notwendigste überholt. “Eine grundhafte Sanierung zum Neuwert” sei damit nicht verbunden, heißt es. Vor allem konzentriere sich die Instandsetzung auf Dächer, Statik und Technik. Jedoch soll die Lichterfelder Schwimmhalle an der Finckensteinallee für 6,5 Millionen Euro hinterher praktisch wie neu aussehen, so viel muss hier gemacht werden. Auch BesucherInnen der Kombibäder Spandau-Süd und Weddinger Seestraße müssen mit einer längeren Zwangspause rechnen. Hier ist ebenfalls viel zu sanieren. Das Gleiche gilt für das Paracelsus Bad, die Halle in der Lichtenberger Sewanstraße, die Schwimmhalle am Baumschulenweg sowie das Mariendorfer Komibad Ankogelweg.

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