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Viele Schwarzfahrer zahlungsunfähig

Auf 12,7 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die die Berliner Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr Schwarzfahrern insgesamt in Rechnung stellte. Nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” werden davon aber nur knapp ein Drittel tatsächlich gezahlt. Die BVG bleibt also auf 8,6 Millionen Euro sitzen, meist wegen Zahlungsunfähigkeit der Schwarzfahrer. Die Zahlen stammen aus einem kürzlichen Bericht zum Sanierungsfortschritt der BVG.

Die gibt sich trotzdem nicht entmutigt. Der Abschreckungseffekt sei entscheidend. Das läßt sich auch aus der Senkung der Schwarzfahrerquote ablesen. Sie lag schon mal bei 6 Prozent. 2006 musste nur noch für 3,6 Prozent der Fahrgäste ein erhöhtes Beförderungsentgeld erhoben werden. Bei den Fahrgastzahlen waren es 2007 nur noch 904 Millionen statt 914 Millionen im Jahr zuvor. Jedoch: Der BVG-Fahrgeldertrag stieg um 3,8 Millionen Euro. Die letzte Tariferhöhung vor einem Jahr lässt grüßen.

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