Ver.di stellt neuen Streik in Aussicht
Laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” trifft sich heute gegen 16 Uhr die Tarifkommission, um zu beraten, ob weitere Tarifverhandlungen mit dem Berliner Senat überhaupt noch Sinn machen. Sollte im Ergebnis herauskommen, dass dies nicht der Fall ist, könnten die BerlinerInnen bereits am Freitagmorgen wieder mit einem Streik rechnen.
Auslöser war ein zweistündiges Treffen am Montagabend, zu dem Senats- und Gewerkschaftsvertreter zusammen kamen. Die Gegensätze seien “unüberbrückbar”, betonte Ver.di-Sprecher Andreas Splanemann danach. Es sei auch noch kein weiterer Gesprächstermin anberaumt worden. Der Zankapfel sind derzeit die rund 24 Millionen Euro, die BVG und Senat bereit sind, für Lohnerhöhungen auszugeben. Ver.di hingegen beziffert die Summe auf 34 Millionen, die dafür notwendig seien.
Der Sprecher von Finanzsenator Sarrazin, Matthias Kolbeck, ließ durchblicken, man sei nach wie vor an einer Verhandlungslösung interessiert. Der Knackpunkt sei jedoch, dass man - im Gegensatz zu Ver.di - den Alt-Beschäftigten der BVG nicht die gewünschte Lohnerhöhung zugestehen wolle. Bei den nach 2005 neu eingestellten Arbeitnehmern sei man sich wohl im Grunde einig. Kein Wunder, denn die stellen auch nur 10 Prozent der Beschäftigten.
One Response to “Ver.di stellt neuen Streik in Aussicht”
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Ja, so langsam fangen die ver.di Chefs an richtig zu nerven!
Forderungen zu stellen ist leicht, nur sagt Ver.di leider nicht wo das Geld für die in meinen Augen weit überzogenen Forderungen herkommen soll!
Auch warten heute viele Berliner vergebens auf ihre Post! Weil ver.di meint nun auch noch den Berlinern ihre Post vorenthalten zu können.
Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen alternative Dienstleister wie die Pin AG oder einen privaten Paketdienst nutzen! Und das evtl dauerhaft. Wenn die Post dann weniger Briefe und Pakete zu befördern hat, können sich die Postler dann bei ver.di über den Verlust ihrer Arbeitsplätze beschweren!
Mir fehlt derzeit jedes Verständnis für die Forderungen von Ver.di. Ich denke auch nicht, dass das was Verdi da gerade durchzieht wirklich im Interesse der Arbeitnehmer liegt!