Neue Streikwelle der BVG bei Bussen ab Mitternacht
Wie der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, werden heute ab Mitternacht die Busse unbefristet bestreikt. Möglich ist dies deshalb, weil das Arbeitsgericht Berlin Spontanstreiks für zulässig hält. Demnach muss ein BVG-Streik nicht zwangsläufig 24 Stunden vorher angekündigt werden. Den Fahrgästen wird geraten, am Mittwochmorgen auf andere Transportmittel auszuweichen. Es werde ein Notfallfahrplan mit insgesamt 130 Ersatzbussen erstellt. Ob der am morgigen Mittwoch schon greift, ist allerdings fraglich.
Die Werkstätten der BVG werden bereits seit zehn Tagen bestreikt. Dies hatte zur Folge, dass bereits heute ein Viertel der 1100 Busse nicht gefahren ist. Von Seiten des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV) wurde ver.di bereits zur Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen eingeladen. Die Gewerkschaftsseite forderte danach zunächst einmal die KAV auf, sich von Finanzsenator Sarrazin die Genehmigung zur Tarifverhandlung über die Aufteilung des Finanzvolumens einzuholen. Weiter teilte Ver.di-Sprecher Andreas Splanemann mit, es sei keine Ausweitung des Streiks auf U- und Straßenbahnen geplant. Ausschließen wolle er die Option jedoch nicht.
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