Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

Tegel platzt aus allen Nähten

Die Flughafengesellschaft Tegel denkt über eine Erweiterung des Airports nach. Das berichtet der “Tagesspiegel”. Grund ist die Zunahme von Starts und Landungen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Demnach hat die Anzahl im April um 13,3 Prozent zugenommen. Das entspricht täglich durchschnittlich 440 Flügen. Nach Meinung der Flughafengesellschaft haben Air Berlin inklusive der aufgekauften LTU großen Anteil an der Zunahme. Seit November letzten Jahres starten und landen beide Airlines nicht mehr von Schönefeld sondern von Tegel. Doch auch neu aufgenommene Routen wie beispielsweise die Verbindungen nach Bangkok und Peking tragen dazu bei.

Wurden bisher Flughafenerweiterungen verneint, heißt es jetzt: “Ob, wann und wie die Anlage optimiert wird, wird zum gegebenen Zeitpunkt entschieden”. Es sollen jedoch keine neuen Gebäude errichtet werden, sondern man werde “bei einer Erweiterung auf bestehende Gebäude zurückgreifen”. Flughafensprecher Eberhard Elie dementierte jedoch vehement den Betrag von 15 Millionen Euro, den das Ganze kosten würde. Zuletzt war vor einem Jahr das zwölf Millionen Euro teure Terminal C für den Flugbetrieb freigegeben worden. War Tegel bei seiner Eröffnung im Jahr 1979 noch für fünf Millionen Passagiere ausgelegt, waren es 2007 über 13 Millionen.

Auch zukünftig Abzocke bei Berliner Wasserpreisen

Weil Berlins BürgerInnen seit 1989 45 Prozent weniger Wasser verbrauchen, müssen sie sich auf steigende Wasserpreise einstellen. Das berichtet “WELT ONLINE”. “Die Fixkosten müssen auf weniger Verbrauch umgelegt werden,” wird Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe (BWB) anläßlich einer Präsentation des Wasserversorgungskonzepts zitiert. Es umfasst einen Zeitraum bis zum Jahr 2040.

Demzufolge soll ab 2014 das neu erbaute Wasserwerk Johannisthal wieder Frischwasser in das Netz einspeisen. Derzeit dient es nur dem “Grundwassermanagement” und als Zwischenpumpwerk. Die drei Wasserschutzgebiete Altglienicke, Jungfernheide und Buch sollen ihren Status verlieren, wovon beispielsweise Bauherren profitieren sollen. Sie können ihre Häusle dann dort problemlos bauen. Derzeit herrscht in diesen Gebieten Bauverbot. Weiterlesen

Rassistischer Übergriff auf Afghanisches Kind

Wie die “Berliner Morgenpost” berichtet, wurde am Montagabend auf einem Spielplatz an der Vincent-van-Gogh-Straße in Hohenschönhausen ein zehn Jahre altes Afghanisches Mädchen von einer 30 Jahre alten Frau geschlagen. Auslöser des rassistischen Übergriffs war eine Auseinandersetzung des Mädchens mit dem Kind der Frau. Angeblich habe sich die Auseinandersetzung derart “zugespitzt”, daß es nachfolgend zu einem Wortwechsel des Afghanischen Kindes mit der Mutter kam. Den ersten polizeilichen Ermittlungsergebnissen zufolge habe die Mutter dann zweimal mit der Faust auf das Mädchen eingeschlagen und es wegen seiner Hautfarbe “massiv beleidigt”. Weiterlesen

Berliner Feuerwehr internationaler Meister im Treppenlauf

Bei der 2. Internationalen Meisterschaft der Feuerwehr im Treppenlauf siegte das TFA-Team Berlin in einer Zeit von fünf Minuten und 28 Sekunden. TFA bedeutet “Toughest Firefighter Alive” (Härtester Feuerwehrmann der Welt), wie der “Berliner Morgenpost” zu entnehmen ist. Ort des Wettkampfes war das Park Inn Hotel am Alexanderplatz. Die Wettkämpfer mußten mit einer 30-Kilogramm-Atemschutzausrüstung 39 Stockwerke auf das Hoteldach sprinten. Bereits im letzten Jahr hatten die Berliner Feuerwehrleute den Wettbewerb gewonnen, allerdings waren sie dort über eine halbe Minute langsamer als in diesem Jahr. Weiterlesen

Berlins Schulen haben eine Milliarde Euro Sanierungsbedarf

Berlins Schulen verfallen zunehmend. Wie die “Berliner Morgenpost” berichtet, kürzt der Senat das Schul- und Sportanlagensanierungsprogramm für 2008 und 2009 um neun Millionen auf 32 Millionen Euro. Dabei benötigen die Bezirke mehr als eine Milliarde Euro zur Instandhaltung. Die zuständige Senatsverwaltung für Bildung will klären, ob “Finanzmittel aus Bundesprogrammen genutzt werden können, um die gröbsten Mängel an den Schulen zu beseitigen”. Prompt kam – wie kann es anders sein – Kritik von Seiten der CDU. Der Senat habe es versäumt, andere Fördertöpfe anzuzapfen. Auch der Landesrechnungshof mahnte bereits in seinem letzten Bericht, die Kosten durch Versäumnis der notwendigen Reparaturen verursache ein Anwachsen der Kosten um jährlich 130 Millionen Euro. So haben sich die Instandhaltungskosten während der letzten zehn Jahre von 430 Millionen Euro auf gut eine Milliarde Euro mehr als verdoppelt. Weiterlesen

“Bau-Wahnsinn” an der Steglitzer Schloßstraße

Das Einkaufszentrum “Das Schloss” in der Steglitzer Schloßstraße wird wohl mittlerweile jedem ein Begriff sein. Doch es ist noch mehr drin: An der Ecke Ahornstraße – Standort Woolworth – wird ein neues fünfstöckiges Geschäftshaus für 40 Millionen Euro gebaut. Die Baugenehmigung dafür wurde erst kürzlich erteilt, schreibt “WELT ONLINE”. Damit wird die Einkaufsmeile in Steglitz weiter seinem Anspruch gerecht, die größte Einkaufscenter-Dichte in Berlin zu haben. Weiterlesen

Berlins Mitte bis 2017 Großbaustelle

Der Palast der Republik mit seinen Abrissarbeiten ist beileibe nicht die einzige Großbaustelle in Berlins historischer Mitte. Wie die “Berliner Morgenpost” schreibt, werden bis zum Jahr 2017 acht weitere Großprojekte am Lustgarten und Berliner Dom realisiert. Dazu zählen die Weiterführung der U-Bahnlinie 5 vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof, die Errichtung einer “Hauptstadtrepräsentanz” am Schloßplatz durch Thyssen-Krupp und die neue Rathausbrücke (ebenfalls Schloßplatz). Weiterlesen

Banken wollen mehr Geld für BBI-Finanzierung

Berlin wird für den Ausbau des Großflughafens BBI tiefer in die Tasche greifen müssen als geplant. In einem Bericht der “BZ Berlin” wird der Finanzexperte der Grünen, Oliver Schruoffeneger, mit den Worten zitiert: “Berlin, Brandenburg und der Bund mussten ihre Landesteile um 225 Millionen Euro aufstocken”. Auf Berlin allein kommen demnach Mehrkosten in Höhe von 83 Millionen zu. Dies sei eine Forderung der Banken gewesen, um die Kredite abzusichern. Weiterlesen

Langsame Durchschnittsgeschwindigkeit bei Berlins Autofahrern?

Laut eines Städtevergleichs des privaten Unternehmens Itis Holdings und des US-Wirtschaftsmagazins “Forbes” liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berlins Straßen bei moderaten 24,5 Stundenkilometern. Damit belegt Berlin im europaweiten Vergleich den vorletzten Platz. Nur Londons Autofahrer sind mit Tempo 19 noch langsamer unterwegs, schreibt die “Berliner Morgenpost”. Weiterlesen