Laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” läßt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) verlauten, die Einigung im Tarifstreit “erhöhe den Druck in Bezug auf die künftige Preisentwicklung” bei den Fahrpreisen. Dies sei die einzige Möglichkeit, die 28,3 Millionen Euro aufzubringen, die der Tarifkompromiss koste. Weitere Finanzmittel, wie eine weitere Kreditaufnahme der mit 685 Millionen Euro verschuldeten BVG, sei auf Grund der angespannten Haushaltslage Berlins schwierig. Auch die Möglichkeit über eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen die Mehrbelastung abzufedern, wird nach Ansicht von BVG-Chef Andreas Sturmowski nicht einfach. Dieser “wirtschaftliche Unsicherheitsfaktor” komme durch einen Vertrauensschwund der Kunden gegenüber der BVG zustande. Man befürchte, durch die Streiks viele Fahrgäste verloren zu haben. “Wir werden erst einmal sehen, wie viele Fahrgäste noch da sind und wie viele in vier Wochen wieder da sind”, wird der BVG-Chef zitiert. Weiterlesen
Monatsarchive: Mai 2008
BVG-Tarifstreit beigelegt
Wie der “Berliner Tagesspiegel” in einer Eilmeldung schreibt, ist der Tarifstreit bei der BVG beigelegt. Der Streik soll demnach am Wochenende ausgesetzt werden. Wie Vertreter beider Lager verlauten ließen, “habe man sich auf eine gemeinsam tragbare Lösung verständigt”. Über die Aussetzung des Streiks werde derzeit noch gesondert verhandelt. Die rund 11.500 Beschäftigten erhalten der Meldung zur Folge durchschnittlich 4,6 Prozent mehr Gehalt. Das sind 28,3 Millionen Euro Mehrbelastung pro Jahr, die zu tragen sind. Damit scheint sich der Streik-Kreis zu schließen, der am 17. Januar begann.
Notfahrplan der BVG in Kraft
Eine Buslinie, die noch regelmäßig fährt, ist laut “Berliner Morgenpost” der TXL vom Hauptbahnhof über S-Bahnhof Beusselstraße zum Flughafen Tegel während der Hauptverkehrszeiten im 10 Minuten Takt. Der Notfallplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) steht also und ist bereits im Einsatz. Als PDF herunterladbar.