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Sarrazins Abräumer

Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat mal wieder ins Horn gestoßen. Für fünf Euro würde er einer Befragung der Zeitschrift „Cicero“ zufolge arbeiten gehen.

Dagegen erblasst selbst der Spruch mit der Arbeitslosen-Currywurst-Diät. Viele können selbst mit diesem Stundenlohn nicht oder nur kaum über die Runden kommen. Und dann stellt sich da einer hin, der zehntausend Euro im Monat verdient (“Berliner Kurier”) und provoziert eine ganze Einkommensschicht.

Damit nicht genug: Als CDU-Wolf im SPD-Schafspelz lässt er die gesamte Bundes-Partei auflaufen, die für Einführung von Mindestlöhnen kämpft. Soll er bitte schön Finanzsenator bleiben, aber aus der Partei austreten. Solche Sprüche in der Wahlkampfzeit werden jeden Verantwortlichen in der SPD ergrausen lassen und den anderen Parteien Wahlkampf-Munition liefern.

Ach übrigens: Die Erhöhung des Wohngelds ist durch. Aber das dürften wir wohl nicht Herrn Sarrazin zu verdanken haben.






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