Eine bestimmt unterhaltsame Veranstaltung am Sonntag Nachmittag dürfte diese Auktion werden:
der u. a. auch durch seine unkonventionellen Verkaufsaktionen bekannte Künstler Jim Avignon bringt am Sonntag, den 22.3.09, wieder einmal ein Kunstwerk gegen Höchstgebot unter die Leute.
Der gebürtige Münchener Jim Avignon verdiente seine Sporen in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts in Berlin, mittlerweile lebt er in New York. Einen Namen machte sich Avignon vor allem durch seine Performance auf der Documenta X und weil er seine Kunstwerke zu Billigpreisen verkaufte, verschenkte oder sogar zerstörte bzw. zerstören liess. Seine Bilder sind stark an Comics angelehnt, etwas trashig und sympathisch naiv.
Aus unterschiedlichen Pappkartons hat Jim Avignon diesmal zusammen mit den Brüdern Moritz und Kaspar Metz eine Weltkarte gebaut. Jeder Karton ist im unnachahmlichen Stil Avignons bearbeitet und zum Teil mit beweglichen Elementen verknüpft. Servomotoren, Glühlampen, Bewegungsmelder und viele andere Teile lassen die „Welt“ interaktiv werden. Die Besucher können diese Elemente nämlich in Gang setzen. Aber nicht ohne Folgen, denn jede Aktion löst nach und nach eine Kettenreaktion aus..
Wer ein Stück von der Welt möchte, kann nun die einzelnen Kartons der Weltkarte ersteigern. Entweder online oder live vor Ort am Sonntag von 17-20h in der Galerie Sakamoto Contemporary, Oranienstr. 164,10969 Berlin.
Der Eintritt ist frei.
Tags: Kultur, Sonstiges von PeterH
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