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Herrlich..

dsc05343-225x3001.jpg..soll das Wetter auch morgen sein und was gibt es schöneres als einen freien Tag bei Sonnenschein in Berlin. Unzählige Veranstaltungen locken die Besucher, an den Berliner Seen wird Schlangestehen angesagt und ein freies Plätzchen im Biergarten Mangelware sein.
Vielleicht genau der richtige Tag, um über Berlins größten Flohmarkt zu schlendern. Der Riesenflohmarkt am Ostbahnhof mit über 600 Verkaufsständen öffnet nur am 1. Mai von 9-17 Uhr seine Pforten. Hier lässt sich noch so manches Schnäppchen machen, denn jeder wird an diesem Tag als Verkäufer zugelassen.
An der Nordseite des Ostbahnhofes, auf 20.000 qm Fläche, kann man ausgiebig stöbern. Von hochwertigen Antiquitäten über Designerstücke, Kunsthandwerk und Haushaltsgeräte, Spielzeug , Schmuck und Second-Hand Klamotten findet sich hier alles, was das Herz eines jeden versierten Flohmarktbesuchers begehrt.
Natürlich gibt es auch jede erdenkliche Art von Imbiss und Snack und wer danach entspannen will, hat es zu den Strandbars am Spreeufer nicht weit..

Old School

Es gibt wenig Schlimmeres als stumpfe Messer. Wenn die Tomaten eher zerquetscht als geschnitten werden, wenn die Zwiebelhäute durch den Druck des Messers eher verrutschen als sich zu zerteilen, dann ist es Zeit, ein neues Messer zu kaufen – oder das alte fachgerecht schleifen zu lassen. Vorausgesetzt es handelt sich nicht um ein Billigmesser aus dem 1€-Shop, sondern um ein wertiges Markenprodukt aus bspw. Solingen. In Zeiten von Convenience- und Tiefkühlkost, von Fast- und Fingerfood legen leider immer weniger Haushalte Wert auf eine gute Ausstattung mit qualitativ hochwertigen Messern. Die Chinaware schneidet schliesslich auch – zumindest eine Zeit lang.
Wer sich jedoch für ein richtiges Werkzeug entschieden hat, der wird entweder das Schleifen selber lernen oder zum Fachmann gehen müssen.
Bedauerlicherweise gibt es in Berlin nur noch wenige Schleifer. Der wahrscheinlich älteste noch praktizierende Meister dieser Kunst dürfte Werner Lehmann in der Zoppoter Str. 11 in Schmargendorf sein. Die meisten seiner Kunden sind Köche, die hier regelmässig ihr Handwerkszeug in Schuss bringen lassen.
Der kleinen Laden, an dessen Wänden jede erdenkliche Art von Küchenmesser hängt, ist übersichtlich und zweckmässig eingerichtet, an der Wand hängt der Meisterbrief aus Solingen. Herr Lehmann ist mit ziemlicher Sicherheit nah an den 90 Jahren. Die Arbeit fällt ihm sicherlich nicht leicht, aber das Schleifen ist sein Leben. Die Faszination für eine scharfe Klinge ist seinen Augen anzusehen, wenn er vom richtigen Schnitt und der korrekten Benutzung des Wetzstahls doziert.
Wer neugierig ist und Interesse am Thema zeigt, erhält unter Umständen sogar einen Blick in die Werkstatt. Und verlässt das Geschäft mit guten Tipps für ein langes Klingenleben sowie der traurigen Gewissheit, dass dieses Handwerk am Aussterben ist.

Ganz schwache Vorstellung, Herr Henkel

Was sich Herr Henkel (Chef der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin) heute in der Sondersendung des RBB zum Volksentscheid “Pro Reli” geleistet hat, spottet jeder Beschreibung!
Er setzt die Tradition der Berliner CDU fort und redet verlorene Wahlen und Volksentscheide schön und ignoriert den Wählerwillen! (Wir erinnern uns, sein Vorgänger Friedbert Pflüger wollte den Berlinern auch erklären, dass das Volksbegehren zur Offenhaltung des Flughafens Tempelhof gewonnen wurde!)
Henkel fiel heute nichts weiter ein als dem Rot-Roten Senat die Spaltung der Stadt vorzuwerfen!
Aber genau dieser Senat hat sich doch deutlich für einen GEMEINSAMEN Ethik Unterricht ausgesprochen!
Die Berliner CDU wird es auch mit Henkel an der Spitze (Gott sei Dank) nicht schaffen den regierenden Bürgermeister zu stellen!
Die Berliner sind viel zu schlau, um auf Leute wie  wie Henkel oder Pflüger reinzufallen!

Pro Reli offenbar gescheitert

26.04.2009 / 19:15 Uhr

 ” Gott sei Dank! ”  – Pro Reli ist wohl gescheitert!
Und wie sagt der Berliner? Und dit is och jut so!

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg schätzt die Beteiligung an der Abstimmung über ein Wahlpflichtfach Religion auf rund 29 % der Stimmberechtigten. Basis dieser Schätzung war die erhobene Beteiligung bis 16.00 Uhr.
Pro Reli benötigt aber die Stimmen von 25 % aller Stimmberechtigten!

Bernd am Grill..

..wird zwar nicht antreten, dafür aber die besten Fleischermeister aus Berlin und Brandenburg. Morgen, am 26. April, kann das Publikum entscheiden, wer bei der 7. Berliner Bratwurstmeisterschaft auf der Domäne Dahlem zum Meister aller Würste gekürt werden soll.
Es gibt Preise in den Kategorien „Beste Berliner, Brandenburger-“ und “Kreativste Bratwurst“. Zu dem Grillgut wird noch ein buntes Markttreiben mit musikalischem und sportlichem Rahmenprogramm geboten.
Also, ran an die Wurst.

Die Welt ist Klang

Das der Titel des Buches von Joachim-Ernst Berendt wahrer nicht sein könnte, beweist die wohl ungewöhnlichste musikalische Konzertreihe des Jahres.
Die Naturwacht Brandenburg veranstaltet unter dem Motto „14 Bühnen, 26 Konzerte, 1000 Solisten“ den 1. Brandenburger Konzertfrühling.
Zur Aufführung kommen ab dem 25.4.09 allerdings keine Werke von Komponisten und erzeugt wird die Musik nicht auf Instrumenten. Auf 26 Spaziergängen zu einzigartigen Konzertsälen und Freilichtbühnen bekommt der audiophile Besucher dafür die Möglichkeit, den wunderbaren Arien von Nachtigall, Amsel und Drossel, Wechselkröte, Rotbauchunke sowie ganzen Laubfroschchören zu lauschen.
Die Wanderungen führen in die unterschiedlichen Naturparks und Biosphärenreservate in Brandenburg, egal bei welchem Wetter. Um die einzelnen Künstler beim Auftritt erleben zu können, werden einige der Konzerte zu unüblichen Zeiten veranstaltet. So kann es vorkommen, das man sich um 6 Uhr morgens einfinden muss. Ausserdem ist gutes Schuhwerk anzuziehen sowie dem Wetter entsprechende Kleidung.

Zwei Seiten

Die gute Seite:
Schaut man sich die einschlägigen Wetterberichte an, so wird auch in den nächsten Tagen die Sonne mild vom Himmel lächeln.
Mit etwas Glück sogar bis zum Wochenende. Perfekt für einen Ausflug ins Brandenburgische.

Die schlechte Seite:
Auf Grund der mittlerweile lang anhaltenden Trockenheit herrscht in Brandenburg höchste Waldbrandgefahr. Deshalb nicht mal an‘s Grillen oder ein Lagerfeuer denken, denn im und in der Nähe von Wald darf kein Feuer gemacht werden, sogar das Rauchen ist verboten. Wer sich nicht daran hält, sollte über eine sehr dicke Geldbörse verfügen.

Auszüge aus dem Waldgesetz des Landes Brandenburg
§ 23 Umgang mit Feuer
Im Wald oder in einem Abstand von weniger als 50 Meter vom Waldrand ist das Anzünden oder Unterhalten eines Feuers oder der Umgang mit brennenden oder glimmenden Gegenständen sowie das Rauchen verboten.

§ 37 Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Vorschriften des § 23 zuwiderhandelt. Diese Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

Noch was:
damit die Feuerwehr im Falle eines Waldbrandes auch löschen kann, darf auf Waldzufahrten nicht geparkt werden.

Home sweet Home

Die Ferien gehen zu Ende, nach einer verregneten Autobahnfahrt quer durch Deutschland ist das das Wetter in Berlin traumhaft und ab morgen gibt es hier wieder Neues zum Thema Berlin und Brandenburg. Schön, wieder zuhause zu sein.

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Osterferien..

..auch hier im Blog. Vielleicht gibt es aber doch was zu berichten, mal sehen. Also erstmal:

Frohe Ostern und entspannte Feiertage