Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

Schneller, höher, weiter…

Berlins Bewerbung um die Olympiade 2000 ist 1993 furios gescheitert, Sydney in Australien bekam den Zuschlag. Und auch in nächster Zukunft werden die Spiele woanders ausgetragen. Frühestens 2020 gibt es für Berlin wieder eine Chance.
Vielleicht ein Grund mehr, am Osterwochenende den alten Olympiapark rund ums Olympiastadion zu erforschen und etwas über die Olympischen Spiele 1936 zu erfahren.

Von Karfreitag bis Ostersonntag öffnet das Olympiagelände nämlich erstmals seine Tore für jedermann. Dann kann man sich dort per Fahrrad, Kleinbus oder beim Spazieren die Sehenswürdigkeiten des Parks erklären lassen, zu Fuß, mit Segways oder mit dem eigenen Rad individuell den Spuren olympischer Geschichte folgen. Auch der Glockenturm, der Kuppelsaal und der Lichthof des Deutschen Sportforums können besichtigt werden.

Und auf den Sportplätzen des Olympiaparks gibt es reichlich Aktion: 600 Fußballer aus ganz Deutschland kämpfen an diesen Tagen um den Nike Premier Cup.

Frühlingsgefühle

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Die ersten Sonnenstrahlen wecken die Libido, Amor putzt seine Pfeile und im k-salon gibt es die passende Lesung zum Thema. „want my soul“ ist eine komisch bittere Textmontage über mögliche Treffen, Wünsche, Hoffnungen, Ansprüche und Selbstdarstellungen, eine Performance über die hürdenreiche Suche nach dem perfekten Partner- via Internet.
Am morgigen Gründonnerstag vielleicht ein anregender Start für das Osterwochenende.

Der k-salon ist die Berliner Niederlassung vom Schloss Bröllin. Auf dem Rittergut in Mecklenburg-Vorpommern finden Künstler traumhafte Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Projekte und der k-salon ist so etwas wie die Kontaktbörse von Bröllin: hier können sich Künstler interdisziplinär vernetzen, beraten, ihre Arbeiten entwickeln und vorstellen.

k-salon / Bergmannstrasse 54 / 10961 Berlin / Tel. +49.30.61299100 / www.k-salon.de

„Gründonnerstag“
Gruppenausstellung

Vernissage Do, 9.4.2009, 19.30 Uhr
19.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Malerei, Zeichnung und Installation
von Mareike Lee, Thaewoo Kang, Susanne Husemann , Judith Schwinn
20.00 Uhr Performance „want my soul“
Konzept / Text: Susanne Husemann
Dramaturgie: Katja Kettner
Es spielen: Nicole Kleine, Volker Figge, Ari Gosch, Stephan Buergi, Peter Hofmann
20.30 Uhr Musik von Let dry (Judith Schwinn und Kerstin Wagener)

Ausstellungsdauer 10.4. – 10.5.09

Nicht nur bemalte Eier..

.. sondern auch mit Wachsapplikationen versehene, gekratzte und gelöcherte Eier gibt es im Museumsdorf Düppel zu sehen und zu kaufen.
Vom 10. bis 13. April findet hier jeweils von 10-17 Uhr, eine Ostereier- Ausstellung statt. Die mittlerweile traditionelle Veranstaltung gibt es seit 19 Jahren und ist auch in diesem Jahr mit einem Ostermarkt verbunden. Künstler aus Berlin und dem Umland, sowie aus Osteuropa, zeigen ihre Fertigkeiten in den verschiedensten Mal- und Verzierungstechniken und bieten die Ergebnisse zum Kauf an. Toll (nicht nur) für Kinder: auch zum Selbstbemalen oder Sammeln können vom Wachtelei bis zum grünen Emuei die verschiedensten Eier im Naturzustand gekauft werden.

Dionysos’s Delight

Alljährlich seit 130 Jahren, kann man sich auf der idyllischen Insel Werder eine Woche lang Ende April/Anfang Mai in traumhaftem Frühlingsambiente und unter blühenden Bäumen kollektiv besaufen. Der Rummel auf dem Baumblütenfest wird von Jahr zu Jahr grösser und steht mittlerweile im zweifelhaften Ruf, dass zweitgrösste Volksfest Deutschlands zu sein.
Wer abseits von betrunkenen Krawallmachern, Alkoholleichen, Ramschverkäufern und von Kirmes-Techno beschallten Karussells die durchaus noch vorhandenen schönen Seiten dieses einmaligen Festes geniessen möchte, dem sei ein Ausflug wochentags mit der Weissen Flotte Potsdam empfohlen. Mit dem ersten Schiff um 10:00 am Morgen gemütlich von der Langen Brücke in Potsdam via Caputh zur Baumblüte. Um 11 Uhr ist man angekommen, kann ein wenig durch die Gärten mit ihrer floralen Pracht promenieren und danach einen leckeren Fisch im Restaurant Arielle direkt an der Havel verspeisen. Spätestens um 14 Uhr, wenn der Großteil der Festbesucher beginnt die Insel zu stürmen, sollte man sich dann wieder auf dem Wasserweg gen Potsdam machen und Werder dem dionysischen Volk überlassen.

Ostern in der Lausitz

Und wieder komme ich nicht dazu.

Seit Jahren nehme ich mir vor, zu Ostern in der Lausitz bei den Sorben zu verweilen. Denn ich würde gerne ein paar der wunderschönen sorbischen Ostereier meiner Sammlung hinzufügen und ausserdem die festlich geschmückten Prozessionen der Osterreiter beobachten. Es ist wie verflucht, dieses Jahr denke ich ausnahmsweise rechtzeitig daran, bin aber anderweitig verplant.