Wenn reiche Leute Langeweile haben, kommen sie oftmals auf die blödsinnigsten Ideen: Einen Tag als Obdachloser in Paris verbringen oder im Zug als Schaffner reisen sind dabei die seltsamen Höhepunkte der Neuzeit.
Aber schon 1785 haben der Karwer Junker Karl Friedrich Knesebeck und sein Freund, Christian von Zieten aus Wustrau, aus Frust und zuviel Muße
eine Seeschlacht auf dem Ruppiner See zwischen Wustrau und Karwe veranstaltet. Sämtliche Bewohner der beiden Orte mussten in Verkleidung an diesem Spektakel mitwirken.
Zum 310. Geburtstag von Hans Joachim Zieten, dem legendären Vater von Christian, wird gemeinsam mit dem Wustrauer Fliederfest eine Neuauflage der „Seeschlacht“ veranstaltet.
Am Samstag, den 16.5. können sich die Besucher in die Zeit von 1785 zurück versetzten lassen.
Handwerksstände, Spielmöglichkeiten, Barockmusik, Streichelzoo, Ponyreiten und einiges mehr bieten jede Menge Unterhaltung für den Tag.
Und am Abend findet dann die berühmte Seeschlacht statt, gefolgt von einem großen Feuerwerk. Diesmal keine Gaudi für zwei reiche Bengel, sondern für das ganze Volk.
Tags: Events, Kultur, Sonstiges by PeterH
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