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Schönet Ding

schnecke

Jetzt bin ich aber erstaunt. Und ein wirklicher Spätzünder. Bin nämlich am Wochenende zum ersten Mal mit der Bahn ins Umland gefahren. Was soll ich sagen bzw. schreiben: es ist schnell und billig. In kürzerer Zeit als mit dem Auto und für nur 9,10€ nach Angermünde, von da abgeholt worden vom meinem Freund, den ich besuchte. Drei herrliche Tage bei ihm in Luckow-Petershagen verbracht, heute per iPhone den Fahrplan gecheckt und pünktlich mit der Bahn zum F1 Rennen wieder zuhause. Besser und günstiger geht es nicht..

Marzahn Deluxe

Zur Zeit erlebt das vielfach ungeliebte Mahrzahn eine Wandlung, langsam aber sicher wächst dieser seltsame Trabant mit der Hauptstadt zusammen. Einen Teil dazu beigetragen haben sicherlich die Gärten der Welt. Und von diesem Trend profitieren wird die ungewöhnliche Pension 11. Himmel. Im 11. Stock einer Marzahner Platte gelegen, kann der Berlinbesucher hier mehrere wunderbare Zimmer mieten. Es gibt sogar einen Kaminsalon und einen Wintergarten. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet und auf höherem Niveau. Und das für nur 11 Euro pro Nacht – inklusive Frühstück.

Schnorrer

Alle reden von der Krise. Könnte ich jetzt auch, wäre nämlich ein prima Aufhänger für das, was ich eigentlich schreiben will. Nämlich über den Freeguide. Das ist ein junges Berliner Internetunternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Hauptstädter und deren Besucher mit Informationen zu versorgen, wo und wann es welche kostenlosen Events in der Metropole gibt. Gutes Timing. Jetzt, wo alle sparen müssen…

Smoke on the water

feuer

Unzählige Artikel diverser Medien zeugen von des Berliners liebstem Sommerlaster: dem Grillen.
Auf jedem verfügbaren Grünstreifen wird ein Feuerchen entfacht und tote Tiere oder irgendein Gemüse mehr oder weniger fachgerecht geröstet.
Leider neigt der gemeine Berliner dazu, die Überreste seines archaischen Mahls an Ort und Stelle liegen zu lasen. Was wiederum so manchen dazu verleitet, über Verbote und Maßregelungen nachzudenken.

Relativ neu und für alle, die es gern bequem und irgendwie abgefahren mögen, gibt es auf der Spree die Grillboote.
In den kreisrunden Booten können mehrere Personen Platz finden und direkt an Bord dem Grillspaß frönen. Wahlweise bringt man sein eigenes Grillgut mit oder bestellt aus dem umfangreichen Catering. Und das Aufräumen überlässt man dem Personal.

Nicht ganz billig der Spass, aber das wäre ein Ticket vom Ordnungsamt auch nicht…

Crash Boom Bang

Wenn reiche Leute Langeweile haben, kommen sie oftmals auf die blödsinnigsten Ideen: Einen Tag als Obdachloser in Paris verbringen oder im Zug als Schaffner reisen sind dabei die seltsamen Höhepunkte der Neuzeit.

Aber schon 1785 haben der Karwer Junker Karl Friedrich Knesebeck und sein Freund, Christian von Zieten aus Wustrau, aus Frust und zuviel Muße
eine Seeschlacht auf dem Ruppiner See zwischen Wustrau und Karwe veranstaltet. Sämtliche Bewohner der beiden Orte mussten in Verkleidung an diesem Spektakel mitwirken.

Zum 310. Geburtstag von Hans Joachim Zieten, dem legendären Vater von Christian, wird gemeinsam mit dem Wustrauer Fliederfest eine Neuauflage der „Seeschlacht“ veranstaltet.
Am Samstag, den 16.5. können sich die Besucher in die Zeit von 1785 zurück versetzten lassen.
Handwerksstände, Spielmöglichkeiten, Barockmusik, Streichelzoo, Ponyreiten und einiges mehr bieten jede Menge Unterhaltung für den Tag.
Und am Abend findet dann die berühmte Seeschlacht statt, gefolgt von einem großen Feuerwerk. Diesmal keine Gaudi für zwei reiche Bengel, sondern für das ganze Volk.

Brutale Kleinkinder

eimerhut

Da wollen die Innenexperten der Bundestagsfraktionen von SPD und Union, weil ab und an ein krankes Hirn Amok läuft, jetzt auch Paintball sowie Laserdrome- Anlagen verbieten. Denn das seien “menschenverachtende Schießspiele”.

Aber, meine Damen und Herren, die Wurzel allen Übels ist „Topf schlagen„:
Wird doch bei diesem vermeintlich harmlosen Spiel schon Kleinkindern impliziert, das wer mit Holzknüppeln wo drauf haut, belohnt wird.

Dienstleistung

zelt

Darauf habe ich gewartet. Ernsthaft. Ich gehe gerne auf Open Air Festivals und genauso gerne campe ich. Optimal ist beides zu vereinen. Mit einem Zelt auf einem Festival. Leider ist eine gute Behausung aus Stoff eine recht kostspielige Angelegenheit, zudem ist der Auf- und Abbau lästig, egal wie versiert man darin ist. Vor allem bei Regen.

Aber ab jetzt kann ich auf die guten Geister von „Mein Zelt steht schon“ vertrauen. Also bei Anreise ein fertig aufgebautes Zelt betreten. Und bei Abreise einfach stehen lassen. Alles zu mehr als fairen Preisen.
Wahnsinn.

Gute Nachrichten

Am nächsten Samstag, den 9.5.09 eröffnet das vielgeliebte Kiki Blofeld in der Köpenicker Straße ab 16.00 die Sommersaison. Um 20:00 spielt eine Band und ab 22:00 kann man wie gehabt im Bootshaus tanzen. Party on!

beach

Im Strandbad Wannsee wurde eine neue Bar eröffnet,  ( Mehr Infos über den Berliner Wannsee )das „Kaffee am Meer“. Wer den Namen ins Spanische übersetzt kommt auf „Café del Mar“. Und wer kennt es nicht, das berühmteste Café in Ibiza. Und genau dieses haben sich die Betreiber des „Kaffee am Meer“ auch zum Vorbild genommen, zumindest was das „Flair“ anbetrifft: Chillen auf riesigen Betten bei entspannten Grooves, optimaler Ausblick auf den Sonnenuntergang hinterm Meer/See. Dazu gute Drinks und die Möglichkeit Boote zu mieten. Highlight: Umwelt und Muskel schonende Solarboote.
Bleibt nur zu klären, ob man das Kaffee am Meer auch besuchen kann, ohne für das Strandbad Eintritt zu zahlen..

Übernimmt nun Körting Sarrazins Job?

Bisher war es ja der Ex Finanzsenator Sarrazin der durch seine markigen Sprüche für Gesprächsstoff  sorgte.
Nach seinem Ausscheiden scheint nun unser Innensenator Körting diesen Part zu übernehmen.
Mir persönlich haben die Sprüche von Sarrazin besser gefallen als der letzte Spruch von Körting.

Rollin’, rollin’, rollin’

raps

Gerade getestet und für gut befunden: der Rundkurs RK3 des Fläming-Skate. Los geht‘s in Kloster Zinna, bekannt u. a. durch sein ca. 1000 Jahre altes Zisterzienser Kloster. Entlang an intensiv gelben Rapsfeldern, durch schattige Wäldchen und an pittoresken Dörfern vorbei skatet man durch herrlichste brandenburgische Landschaft. Der Verkehr auf der Piste ist erstaunlich gering, nur gelegentlich überholt ein Trupp Radfahrer oder ein ambitionierter Skater. Am Wegesrand  gibt es ein paar Attraktionen wie das zu Beginn erwähnte Kloster, das Webermuseum, die Draisine Zossen-Jüterbog, die Skate-Arena und das Gelände der Moto-Cross Fahrer. Wer also müde Beine bzw. Füße hat, der kann sich hier erholen. Oder bei einem Picknick auf einer Wiese der Lerche bei ihrer Flugakrobatik zusehen.