Eiskunst in der O2-World
Sonntag war der erste Advent – die Weihnachtsmärkte haben eröffnet, in den Geschäften stapeln sich Lebkuchen und Spekulatius, Einkaufscenter sind schon seit Wochen mit Weihnachtsbäumen geschmückt und aus dem Radio dudelt das unvermeidliche „Last Christmas“. So richtige Winter- und Weihnachtsstimmung will bei Temperaturen von 10 Grad plus aber nicht aufkommen.
Wer sich einmal abkühlen möchte, sollte da der O2-World einen Besuch abstatten. Dort herrschen konstante -3 Grad Celsius – die sind nötig, um die 20 Modelle chinesischer Eiskunst zu kühlen, die dort bis zum Februar 2010 ausgestellt werden. „Ice Art“ nennt sich die Ausstellung, auf der man die kalten Kunstwerke nicht nur bestaunen, sondern auch anfassen und sogar darauf herumklettern darf: So führt eine Brücke aus Eis über die Halle und eine etwa fünf Meter lange Rutsche wartet auf Besucher, die keine Angst vor einem kühlen Hintern haben. Während der Ausstellung werden die Eiskünstler aus der nordchinesischen Stadt Harbin auch live Skulpturen anfertigen.
Geöffnet ist die Ausstellung von 10 bis 22 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.