Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten?
Bei den gegenwärtigen Temperaturen wähnt man sich eher im April – aber es ist tatsächlich nur noch ein Monat bis Heiligabend. Seit Montag kann man nun versuchen, seine Weihnachsstimmung mit Glühwein und gebrannten Mandeln aufzufrischen, denn überall in Berlin haben die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet.
Jedem Kiez seine Weihnachtsmärkte, in dem großen Angebot dürfte für jeden was dabei sein:
Wenig besinnlich, dafür höher, schneller, weiter, geht es am Alexanderplatz zu – mit dem „weltweit höchsten mobilen Event-Zentrum“ und den „größten mobilen Fahrgeschäften“ der Welt“ wendet sich der Markt an ein eventfreudiges Publikum.
Nicht weit entfernt, am Roten Rathaus, wird es dann schon ein wenig ruhiger. Zwischen den Buden mit Kitsch und Kommerz kann man Schlittschuhlaufen oder mit dem Riesenrad fahren. Das Schwindelgefühl lässt sich dabei noch dadurch ausbauen, dass man auf dem Riesenrad auch einen Becher Glühwein trinken darf.
Wer es traditioneller mag, ist mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt gut beraten. Sollte es doch noch kälter werden, kann man sich hier die diversen Handwerksprodukte, von Holzspielzeug bis hin zu gefilzten Hüten, auch in warmen Zelten ansehen. Etwas weniger Touristen verirren sich vielleicht auf den Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt. Dort gibt es ebenfalls traditionelles Kunsthandwerk und eine lebendige Weihnachtskrippe.
Die Stadt ist für Weihnachten gerüstet – jetzt fehlt uns nur noch der Winter.