Entries Tagged as ''

Erneute Entschädigung für S-Bahn-Fahrer

Endlich wieder gute Nachrichten für Berliner S-Bahn-Fahrer. Zum zweiten Mal will das Unternehmen seine Fahrgäste dafür entschädigen, dass der Fahrplan noch bis zum nächsten Jahr nicht planmäßig aufrecht erhalten werden kann. Das kündigte Bahn-Chef Rüdiger Grube im gestrigen Gespräch mit Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit an.

Bis es soweit ist, müssen sich die Berliner aber noch ein wenig gedulden: Wowereit hätte es gern gesehen, wenn die Entschädigungen ab Februar oder März gegolten hätten. Die Bahn hält aber eher einen Beginn ab April für realistisch. Momentan arbeitet sie nämlich noch an den Entschädigungen, die sie im Dezember 2009 versprochen hatte.

Besonders freuen können sich die Inhaber von Abo- und Jahreskarten und Studenten mit Semesterticket: Sie fahren zwei Monate lang kostenlos. Wer mit Sozialticket oder Monatskarte für einen Kalendermonat fährt, erhält pro Monat zweimal 15 Euro in Bar. Und Besitzer von gleitenden Monatskarten können ihre Tickets zwei Wochen länger nutzen. Einzelfahrausweise sollen zudem an den Wochenenden wieder als Tageskarten gelten.

Entstanden ist die ganze Krise, weil die Bahn bei den Sicherheitsüberprüfungen der S-Bahn-Wagen sparen wollte. Der Schuss ist nun mächtig nach hinten losgegangen: inklusive der Entschädigungszahlungen dürfte die Deutsche Bahn die ganze Geschichte rund 300 Millionen Euro kosten.

Berliner, auf die Drahtesel!

Werden in Zukunft mehr Berliner mit dem Fahrrad unterwegs sein? Verkehrsexperten gehen zumindest davon aus. Der Drahtesel sei das Verkehrsmittel der Zukunft, so steht es in der „Gesamtverkehrsprognose 2025“ für Berlin.

An der Prognose ist wohl was dran: Autofahren wird schließlich immer teurer, die Spritpreise steigen, in die Stadt kommt man nur noch mit Umweltplakette, zentrale Parkplätze kosten ebenfalls nicht wenig Geld, Falschparken ist noch teurer. Und die S-Bahn hat sich in den letzten Monaten als wenig zuverlässig dargestellt.

Dabei haben die Experten die S-Bahn-Krise in ihre Berechnungen noch gar nicht einbezogen. 27 Prozent der Fahrtwege würden laut Prognose im Jahr 2025 mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Dafür wurde der demographische Wandel berücksichtig: Die Zahl der Autofahrten sinke auch, weil es 2025 mehr Rentner gebe, die nicht zur Arbeit fahren müssten.

Umweltschützer dürfte diese Nachricht freuen. Und wer sich öfter aufs Fahrrad schwingt, pustet ja nicht nur weniger Abgase in die Luft, sondern bewegt sich auch mehr und tut etwas Gutes für seine Gesundheit. Nur, ob die Berliner in einem Winter wie diesem, bei bis zu -17 Grad am frühen Morgen, tatsächlich zur Arbeit radeln, das ist noch fraglich.

Lesen Sie dazu auch: No risk, no fun: Mit dem Rad durch Berlin

BVG möchte Teile des S-Bahn-Verkehrs übernehmen

Die BVG schmiedet langfristige Pläne: Falls 2017 Teile des S-Bahn-Betriebs ausgeschrieben werden, kann sie sich vorstellen, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen.

2017 endet der Vertrag des Berliner Senats mit den Berliner S-Bahn-Betrieben, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn. Die S-Bahn steckt nun schon seit geraumer Zeit in der Krise, kann den Fahrplan nicht aufrechterhalten und lässt ihre Kunden in der Kälte warten. Wann die S-Bahn wieder im Regelbetrieb fährt, ist weiter ungewiss – nach den Rädern sehen momentan die Achsen auf dem Prüfstand, neue Ausfälle nicht ausgeschlossen.  Daher spricht alles dafür, dass der Senat sich auf die Suche nach einem anderen Unternehmer begeben wird, der den Zugverkehr auf einem Teil des Streckennetzes aufrechterhält.

Die BVG würde diese Rolle gerne erfüllen. Für das nächste Jahr plant sie die Anschaffung von 104 neuen Wagen, von denen Teile sowohl für U-Bahn- wie auch für S-Bahn-Züge verwendet werden könnten. Experten räumen der BVG allerdings eher schlechte Chancen bei einer Ausschreibung des S-Bahn-Netzes ein – die Kosten seien einfach zu hoch. Möglich wäre aber auch, dass der Senat entscheidet, Teile des Netzes direkt der BVG zu überschreiben.

Den Berlinern ist es vermutlich egal, wer das Streckennetz schließlich betreibt. Hauptsache, die Züge fahren wieder wie vorgesehen und lange Wartezeiten und vollgestopfte Wagen gehören endlich der Vergangenheit an. Und das am besten noch in diesem Jahr und nicht erst 2017.

Problemkieze

Auf Zugezogene – wie es auch die Autorin dieser Zeilen eine ist – wirkt die Kiez-Struktur von Berlin oft genauso interessant wie befremdlich. Es gibt immer noch die typischen Vorurteile über die Berliner Stadtteile, kräftig gefördert unter anderem durch eine bekannte Bierreklame: Der hippe Prenzlauer Berg, bewohnt von zugezogenen jungen Familien; das alternative Kreuzberg; das mondäne Charlottenburg… Daneben die weniger begehrten Bezirke, Neukölln, Marzahn-Hellersdorf oder der Wedding, der alle paar Jahre zum kommenden In-Bezirk ausgerufen wird, ohne es jemals zu werden.

Nicht alles davon entspricht noch den Tatsachen (so mondän ist Charlottenburg schon lange nicht mehr), vieles gilt nur für bestimmte Kieze in den Stadtteilen; dennoch sind die sozialen Unterschiede zwischen einzelnen Bezirken frappant. Stadtteile mit unterschiedlichem Sozialgefüge gibt es in jeder deutschen Stadt, so starr und extrem wie in Berlin verlaufen die Grenzen aber nur selten.

Und die Unterschiede zwischen den guten und den schlechten Lagen der Stadt wachsen. Das diagnostiziert das Monitoring für soziale Stadtentwicklung. Besonders schlecht schneiden Teile von Hellersdorf, Wedding, Moabit und Neukölln ab, hier sind Arbeitslosigkeit und Chancenlosigkeit am größten, in Hellersdorf liegt die Arbeitslosenquote bei 14,6%. Da die Miete hier niedriger ist als in den „bessergestellten“ Kiezen, ziehen immer mehr Geringverdiener und Hartz IV-Empfänger zu. Die Wirtschaftskrise tut das ihrige: Der Einzelhandel macht schlechtere Umsätze, weitere Jobs gehen verloren. Wer es sich leisten kann, zieht weg.

Wie kann nun eine spezielle Förderung für „Problemkieze“ aussehen? Die finanzielle Förderung des Senats scheint nicht auszureichen. Sind bessere Schulen, wie sie die für Stadtentwicklung zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer vorschlug, eine Lösungsmöglichkeit? Wenn ja, wie will sie dafür sorgen, dass die Schulen „besser“ werden? Der Senat äußerte bis jetzt wenige konkrete Vorschläge; eine Ideenbörse für alle Stadtteile soll es nun richten.

Berlin Fashion Week

Berlin ist eine Modemetropole – das beweist unter anderem die Berlin Fashion Week, die morgen, am 20. Januar, wieder losgeht. Bis zum Sonntag werden Designer, Models, Modejournalisten und –kitiker wieder den Bebelplatz bevölkern, Entwürfe vorstellen und darüber urteilen. Auf mehr als 30 Modeschauen werden etablierte Label wie Hugo Boss oder Strenesse sowie Newcomer zeigen, was Mensch so anziehen soll.

Die Modewoche ist auch eine große Chance für junge Berliner Designer: Modeschaffende aus der Hauptstadt machen gut ein Drittel der Ausstellenden aus. Parallel zur Fahion Week findet auch dieses Mal wieder die Streetwear-Modemesse Bread & Butter am Flughafen Berlin Tempelhof statt.

Wer sich ein paar schicke Designer-Teile zulegen möchte, sollte während der Modewoche einmal im St. Oberholz in Mitte vorbeischauen: Den  3. und 4. Stock des Cafés nutzen einige Berliner Designer während der Fashion Week als Verkaufsraum.

Trotz aller Vorfreude liegt ein Schatten über der Veranstaltung: Die Modewoche findet eventuell zum letzten Mal am Bebelplatz statt. Der Platz war 1933 Ort der Bücherverbrennung, ein Mahnmal erinnert daran. In einem offenen Brief an den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit forderten unter anderem die Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Lala Süßkind, der Berliner Ehrenbürger Edzard Reuter und CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Grütters, den Bebelplatz frei von – Zitat – „trivialisierenden Massenveranstaltungen“ zu halten. Nun wird ein neuer Standort in Mitte gesucht, an dem die nächste Fashion Week im Juli stattfinden kann.

Die Schulreform kommt

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Schulreform in Berlin kommt. Ab dem Sommer gehören Haupt-, Real- und Gesamtschulen der Vergangenheit an. Am Montag stimmte die rot-rote Mehrheit des Abgeordnetenhauses den Plänen zu, diese drei Schultypen zur so genannten Sekundarschule zusammenzuführen.

Nun haben Eltern also die Wahl, ob ihre Kinder nach der Grundschule ein Gymnasium oder die Sekundarschule besuchen sollen. Letztere soll alle Bildungsabschlüsse vom Hauptschulabschluss über den Realschulabschluss bis hin zum Abitur zulassen. Die Befürworter der Sekundarschule erhoffen sich von der Bildungsreform eine stärkere soziale Mischung der Schülerschaft. Bis jetzt galt: Wer auf die Hauptschule muss, hat später kaum Chancen im Leben. In der Sekundarschule sollen stärkere und schwächere Schüler länger gemeinsam lernen, individuell gefördert werden und unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die Möglichkeit haben, hohe Bildungsabschlüsse zu erreichen.

Das klingt soweit alles traumhaft – allerdings stellt das neue Bildungssystem auch Herausforderungen: Die Sekundarschulen müssen für Eltern und für Schüler attraktiv werden und dürfen nicht zur „Resteschulen“ werden, als welche die Hauptschulen verschrien waren. Dazu muss die neue Schule zuallererst von den Eltern akzeptiert werden. Eine schwierige Hürde wird es sein, zu vermitteln, dass das Abitur an einer Sekundarschule nicht weniger wert ist als das Abitur eines Gymnasiums. An dieser Ansicht kranken heute noch die Gesamtschulen, deren Abitur von vielen Eltern nicht ganz für voll genommen wird. Stärkere und schwächere Schüler gemeinsam lernen zu lassen, ist ebenso nicht unumstritten. So einige Eltern befürchten wohl, dass ihre schlauen Kinder sich von weniger guten Schülern „herunterziehen“ lassen und dass die Sekundarschule eine „Durchschnittschmiede“ wird, während die „Elite“ an den Gymnasien lernt. Hier werden Senat und später auch die Schulen Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Kita-Pflicht oder Betreuungsgeld?

Kostenlose Kita-Plätze sind Heinz Buschkowsky schon lange ein Anliegen. Heute meldet sich der Bezirksbürgermeister (SPD) von Neukölln in der BILD-Zeitung zu Wort: Der Staat solle lieber mehr Geld in die Bildung investieren, als die Sozialleistungen zu erhöhen. „Lieber kostenloses Schulessen als 20 Euro mehr Kindergeld. Lieber kostenlose Kitas als 50 Euro mehr Hartz IV,“ so schreibt Buschkowsky.

Der Bezirksbürgermeister war schon immer ein Freund klarer Worte – so mancher mag sich noch an seine Sprüche erinnern: Es sei Geldverschwendung, bildungsfernen Elternhäusern Geld zum Kauf von Spielzeug zu geben, so polterte Buschkowsky etwa Anfang Januar.

Doch es wäre schade, wenn seine markige Art schwerer bewertet würde als der Inhalt seiner Aussagen: Kleinere Klassen und mehr Lehrer – das sind zwei von Buschkowskys Forderungen, auf die sich die meisten werden einigen können. Ganztagsschulen und Kindergartenpflicht sind da schon umstrittener, aber sinnvolle bildungspolitische Ansätze, über die es sich nachzudenken lohnt.

Buschkowsky ist ein klarer Feind des Betreuungsgeldes. Ab 2013 sollen Eltern diesen Zuschuss erhalten, die für Kinder unter drei Jahren keinen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen. Der Berliner Bezirksbürgermeister dagegen fordert die Kindergartenpflicht. Damit macht er sich nicht nur Freunde; in Deutschland herrscht nach wie vor die Meinung vor, dass Kinder, besonders Kleinkinder, in ihrer Familie am besten aufgehoben sind und dort am besten erzogen werden können. Aber stimmt dies auch noch für Elternhäuser aus bildungsfernen Schichten, für Immigranten-Familien, in denen die Eltern kaum Deutsch sprechen?

Diese Frage soll nicht die Eltern abwerten. Aber Studien belegen immer wieder aufs Neue, dass der Bildungsstand der Kinder in Deutschland stark von ihrer sozialen Herkunft abhängig ist – stärker als in irgendeinem anderen europäischen Land. Eine Kita- und Kindergartenpflicht für alle Kinder böte nun die Chance, die Kleinen unabhängig von ihrer Herkunft zu fördern und auf die Schule vorzubereiten.

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Der Winter hat Berlin momentan fest im Griff. Ab heute Abend soll es dann richtig losgehen, laut Deutschem Wetterdienst sollen etwa 15 cm Neuschnee fallen und es drohen Schneeverwehungen.

Schön, wenn man sich da in eine mollig warme Wohnung zurückziehen kann. Weniger schön, wenn man mit der Zahlung seiner Gasrechnung hinterher ist und der Gaszulieferer daher die Zufuhr sperrt. Das könnte kühl werden. Doch die EMB Erdgas Mark Brandenburg zeigt sich nun wegen der großen Kälte kulant – niemand soll in seiner Wohnung frieren müssen, die Unterbrechung der Gaszufuhr bei säumigen Kunden wird ausgesetzt. Das sind doch mal gute Nachrichten.

Gar nicht gut wirkt sich die Witterung dagegen auf den Verkehr in der Hauptstadt aus. Die Schneefälle bedeuten Schwerstarbeit für die BSR. In vielen Nebenstraßen hat sie es bis jetzt noch nicht geschafft, Schnee und Eis zu beseitigen – wie vielleicht viele schon gemerkt haben, die morgens unbedarft aus dem Haus traten und erstmal eine unfreiwillige Rutschpartie einlegten.

Am nächsten Montag soll es aufhören zu schneien. Dafür erwarten Berlin noch kältere Temperaturen. Ein Ende des Winters ist erstmal nicht in Sicht.

Geschäfte am Hauptbahnhof bleiben nun sonntags geschlossen

Sonntags, die Geschäfte sind zu, eine Tanke ist nicht in der Nähe oder hat nicht, was man braucht – also ab zum Berliner Hauptbahnhof, da haben die Läden noch offen, da kann man auch am Sonntag noch der Konsumlust frönen.
Zumindest war das bisher so. Im neuen Jahr nun geben viele Händler ihren Kampf gegen das Sonntagsverkaufsverbot auf.

Denn mit ihren offenen Ladentüren verstießen die meisten Händler am Bahnhof gegen geltendes Recht. Am siebten Tag der Woche dürfen an Bahnhöfen nur Waren für den Reisebedarf verkauft werden, nicht jedoch Kleidung oder Schmuck. 16 Bußgeldbescheide verteile das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit an die Geschäfte wegen Beschäftigung von Mitarbeitern am Sonntag.

Nur am Flughafen Tegel ist sonntags ein allgemeiner Verkauf von Waren erlaubt. Die FDP fordert nun, dass alle Fernbahnhöfe dem Flughafen gleichgestellt werden, die Geschäfte am Sonntag also öffnen dürfen. Die Bahn würde diese Lösung begrüßen, die Händler am Hauptbahnhof und die Reisenden auch; wahrscheinlich im Gegensatz zu den Einzelhändlern an den anderen Berliner Bahnhöfen, zum Beispiel am Alexanderplatz: Dort stünden die Kunden auch weiterhin vor verschlossenen Türen.

Nachdem das Verfassungsgericht in Karlsruhe Anfang Dezember schon die verkaufsoffenen Adventssonntage untersagte, ist das Einknicken der Berliner Händler nun ein weiterer Sieg für die Gegner des Sonntagsverkaufs. Die dringend notwendige Liberalisierung der Öffnungszeiten ist selbst in der deutschen Hauptstadt in weite Ferne gerückt. Im Vergleich mit anderen Ländern und Metropolen steht Berlin so ziemlich schlecht da.

Schlechter Start für Berliner S-Bahn

Warum sollte das neue Jahr auch anders starten, als das Alte aufgehört hat?

So wird es S-Bahn-Fahrer kaum überraschen, wenn sie heute auf einigen Strecken mal wieder etwas länger in der Kälte stehen dürfen. Eigentlich sollte der Ferienfahrplan heute ändern, aber  es ist immer noch Winter – anscheinend zur Überraschung der S-Bahn. Wegen der Kälte müssten die Wagen häufiger gewartet werden, erklärte ein Sprecher. Daher sind weniger als die Hälfte der Wagen im Einsatz; zu Einschränkungen kommt es unter anderem bei der S1, der S46, der S7 und der S9, die streckenweise nur im 20-Minuten-Takt fahren. Die Ringbahn fährt auch zu den Hauptverkehrszeiten nur alle zehn Minuten statt wie üblich im 5-Minuten-Takt. Andere Linien fahren statt mit acht nur mit sechs Wagen. Regionalzüge sollen die ausfallenden S-Bahnen ersetzen.

Einige Einschränkungen galten schon gestern, ohne vorherige Ankündigung für die Passagiere. Aber Berliner S-Bahn-Fahrer sind ja Kummer gewohnt – kaum vorstellbar die Überraschung, wenn die Bahn tatsächlich mal auf allen Strecken pünktlich, mit allen vorgesehenen Wagen fahren würde. Darauf kann man wohl auch noch einige Zeit warten: Presseberichten zufolge soll es einen „Normalbetrieb“ erst wieder in drei bis vier Jahren geben. Da hat man ja immerhin noch etwas, auf das man sich freuen kann.

[ Nachtrag vom Admin:  Viele Berliner  haben es satt auf Busse und Bahnen zu warten.  Wie man in einigen Blogs lesen kann! ]