Ab Freitag, dem 21. Mai, wird es wieder bunt in Berlin. Der Karneval der Kulturen zieht Touristen und Berliner gleichermaßen zum Blücherplatz in Neukölln. Vier Tage lang präsentiert sich Berlin als multikulturelle Weltstadt; 1.000 Künstler aus aller Welt werden erwartet, Besucher können auch ihr eigenes Talent ausprobieren und Trommeln, Tanzen oder Zaubern. Höhepunkt des „KDKs“ ist der Umzug am Sonntag.
Die bunte Parade startet um 12.30 am Hermannsplatz, von dort geht es über Hasenheide, Gneisenaustraße und Yorckstraße bis zur Möckernstraße. Auch im 15. Jahr des Karnelvals versprechen Teilnehmer aus 70 Nationen ein farbenprächtiges und fröhliches Spektakel.
Einen kleinen Vorgeschmack auf den großen Umzug gibt es bereits am Samstags: Ab 13.30 ist der Nachwuchs an der Reihe, Kinder zeigen stolz ihre phantasievollen Kostüme und Tänze.
Die Idee zum Karneval der Kulturen entstand vor 15 Jahren vor dem Hintergrund, dass Berlin unter allen Städten Deutschlands die höchste Zahl an Einwanderern aufweist. Rund 450.000 Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen leben hier. Allen Negativschlagzeilen über Parallelgesellschaften zum Trotz: Diese bunte Mischung bereichert das Leben in der Hauptstadt. Der Karneval der Kulturen versteht sich als Chance zur Begegnung der verschiedenen Nationalitäten, als Ort des Dialogs. Mit den fröhlichen, spaßigen Elementen des Karnevals wollen die Organisatoren und Mitwirkenden die Internationalität Berlin erlebbar machen und feiern.
Wer mitfeiern möchte, macht sich ab Freitag auf den Weg nach Neukölln. Besondern am Sonntag sollte man das Auto lieber zuhause lassen, aufgrund des Umzugs sind die Straßen entlang der Strecke nämlich gesperrt.
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