Noch hat uns der Sommer 2010 voll im Griff – doch wer schon wissen möchte, was im Sommer 2011 hip und angesagt ist, der sollte der Berlin Fashion Week einen Besuch abstatten. Die größten Schauen finden trotz einiger Bedenken wieder im Zelt auf dem Bebelplatz statt. Bereits seit der Premiere im Jahr 2007 gastiert die Fashion Week alle sechs Monate hier – es gab jedoch Proteste dagegen, einen derart geschichtsträchtigen Ort für ein oberflächliches Event wie eine Modenschau zu nutzen. Vergeblich, nun laufen seit Mittwoch wieder langbeinige Models über den Platz.
Einigen Designern, darunter das Modelabel Boss und der Berliner Designer Michael Michalsky, ist das Zelt allerdings nicht originell genug. Sie suchten sich aufsehenerregendere Orte, um ihre Kollektionen ins rechte Licht zu rücken. Boss stellt seine Entwürfe im Park am Gleisdreieck aus, Michalsky lässt seine Models im Tempodrom auf den Laufsteg.
Natürlich zeigen auch wieder Berliner (Jung-)Designer ihr Können und präsentieren, was Frau und Mann ihrer Meinung nach tragen sollen. Darunter sind zum Beispiel das Team von Lala Berlin und der Newcomer Dawid Tomaszewski, der seine Karriere 2008 in der Pro7-Fernsehsendung „The Next Fashion Talent“ begann. Da sag doch noch mal einer, aus Casting-Show-Teilnehmern wird nichts.
Doch von jeher besteht die Berliner Fashion Week nicht nur aus Modeschauen. Ein weiteres Highlight, das reichlich Besucher anzieht, ist die Streetstyle-Messe Bread&Butter. Was man nächstes Jahr auf den Straßen sieht, das wird hier schon gezeigt. Zutritt zur Messe gibt es jedoch nur mit vorheriger Registrierung – diese ist nur noch vor Ort möglich und kostet eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 Euro.
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