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Rettung für die Ahornbäume am Gendarmenmarkt

Letzte Woche berichteten wir noch über die Pläne des Berliner Senats, den Gendarmenmarkt komplett umzugestalten und die Kugelahornbäume durch andere Bäume zu ersetzen. Diese Pläne riefen den Protest vieler Berliner hervor: Die Freunde und Förderer des Gendarmenmarktes sammelten 5.000 Unterschriften für den Erhalt der Bäume – die Maßnahme zeigt Erfolg: Die Ahornbäume sind gerettet. Erst einmal.

Ephraim Gothe, Baustadtrat von Berlin Mitte, will nun andere Baupläne prüfen. Ewig werden die Kugelahornbäume dennoch nicht den Gendarmenmarkt verzieren können; in 10 oder 20 Jahren sei ihr Lebensalter erreicht, dann müssten sie weichen.

Festhalten will der Baustadtrat an einer barrierefreien Gestaltung des Platzes. Alle Bauwerke und Monumente sollen frei zugänglich sein. Dazu gehört auch, dass die Treppe vor dem Französischen Dom abgerissen werden soll.

Vom heftigen Protest der Berliner zeigte sich Gothe überrascht. Nicht ganz zu Unrecht; der Plan zur Umgestaltung war nicht erst seit letzter Woche bekannt. Vor etwa einem Jahr einigte sich der Senat bereits mit Anrainern und Anwohnern über die Neugestaltung des Gendarmenmarktes. Nun ist noch einmal Umdenken angesagt – ein Umdenken, dass hoffentlich den ursprünglichen Charakter des Gendarmenmarktes erhalten wird.






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