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Berliner S-Bahn entschädigt für lange Wartezeiten und Ausfälle

S-Bahn-Fahrer in Berlin sind ja in den letzten Jahren nicht gerade verwöhnt worden. Für Verspätungen und Ausfälle wurde nun abermals ein Entschädigungspaket geschnürt, mit dem sich S-Bahn-Betreiber Deutsche Bahn bei den Kunden entschuldigen will.

Abo- und Jahreskartenbesitzer können einen gesamten Monat frei fahren, müssen bis dahin aber noch bis zum November warten. Für feste Monatskarten und das Sozialticket zahlt an im Mai 15 Euro weniger, gleitende Monatskarten gelten eine Woche länger. Und Einzelfahrausweise können schon an den Februarwochenenden sowie am 5. Juni als Tagestickets genutzt werden.

Mit 38,5 Millionen Euro schlägt dieses Entschädigungspaket zu Gute. Es ist bereits das dritte Mal, dass die S-Bahn sich auf diese Weise für verkürzte Züge, längere Wartezeiten und Komplettausfälle auf einigen Strecken entschuldigt. Das aktuelle Paket kommt die S-Bahn immerhin günstiger als das Paket von 2010, wofür etwa 70 Millionen Euro ausgegeben wurden. Die S-Bahn-Betreiber sollten sich allerdings mal fragen, ob sie nicht mit regelmäßigen und zuverlässigen Wartungen günstiger wegkämen… Die Kunden würde das sicherlich mehr freuen als ein kostenfreier Monat.

Immerhin gilt auch bei der S-Bahn mit einigen Wochen Verspätung mittlerweile die Winterzeit, besser gesagt, der Winterfahrplan.

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