Erinnerung an den Mauerbau

Der Mauerbau in Berlin

Berlin

13.08.2016
Vor 55 Jahren, am 13. August 1961, begann das DDR-Regime mit dem Bau der Mauer entlang der Grenzlinie zwischen Ost- und West-Berlin. Hieß es vormals noch „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, entstand dann doch ein hermetisch abgeriegeltes Grenzbefestigungssystem in der geteilten Stadt. An diesem Wochenende erinnern mehrere Gedenkveranstaltungen in Berlin an die mehr als 28 Jahre, in denen die Berliner Mauer zum Symbol des geteilten Deutschlands, für Repression und Unfreiheit wurde. Mehr als 130 Menschen verloren beim Versuch, über die Mauer in den Westen zu fliehen, das Leben.

Links zum Thema:

  • Das DDR Museum in Berlin
  • Gedenkstätte Berliner Mauer
  • Stasimuseum im Haus Eins – die Stasi-Gedenkstätte Normannenstraße
  • Kranzniederlegungen in Berlin

    Die erste Gedenkveranstaltung fand bereits am vergangenen Montag statt. Am heutigen Freitag wird in Treptow-Köpenick eine neue Gedenktafel installiert, die an unbekannte Mauertote erinnern soll. Auch der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, soll zu diesem Anlass eine Rede halten.

    Zum Jahrestag am Sonnabend werden an verschiedenen Stellen in der Stadt Kränze niedergelegt. Freitags und Samstags jeweils ab 21 Uhr soll zudem eine Lichtachse vor der Heilandskirche Sacrow den früheren Verlauf der Mauer kennzeichnen.

    Programm in der Gedenkstätte Berliner Mauer

    Eine weitere Gedenkveranstaltung findet dann am Sonnabend in der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße statt. Auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller wird erwartet. Das Sonderprogramm beginnt um 10:30 Uhr, neben einer Sonderführung findet eine Andacht zur Erinnerung an die Mauertoten in der Kapelle der Versöhnung statt, um 12 Uhr zeigt das Besucherzentrum den Film „Bis an die Grenze“ von Gerald Grote, anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Zeitzeugen zu sprechen. Die Übersicht über das komplette Programm gibt es hier. ( Foto oben: © JiSign )