Gedenktafel für David Bowie in Schöneberg

David Bowie in Berlin

Berlin

Berlin hat eine neue Gedenkstätte. Sie liegt in der Hauptstraße 155 in Schöneberg und ehrt David Bowie. Im Januar diesen Jahres verstarb der Sänger überraschend. Zwischen 1976 und 1978 lebte Bowie in Berlin, in eben der Hauptstraße 155. Am Haus hängt jetzt eine Gedenktafel, hergestellt von der Königlichen Porzellan Manufaktur, nicht sonderlich groß, doch ein Anziehungspunkt für Fans.

Feierliche Enthüllung am Montag

Schon zur Enthüllung am Montag waren sie zahlreich gekommen. Die Polizei hatte vorsorglich zwei Fahrspuren der Hauptstraße gesperrt, neben Fans und Fotografen fand sich auch die Polit-Prominenz ein. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) persönlich enthüllte die Gedenktafel für den Pop-Star – gemeinsam mit Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandvorsitzende der Gasag. Das Unternehmen hat die 3.400 Euro teure Tafel gestiftet.

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Normalerweise ist eine Wartezeit von fünf Jahren vorgesehen, bis bedeutende Persönlichkeiten auf diese Weise geehrt werden. Für David Bowie gab es die Ausnahme, mit freundlicher finanzieller Unterstützung eines Unternehmens. „Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft“ steht unten auf der Tafel, was manchen Fans sauer aufstößt. Allerdings unterstützt die Gasag schon seit 2007 das Berliner Gedenktafelprogramm, eingeführt 1985, und sponsorte Tafeln für Albert Einstein, Marlene Dietricht und Carl von Ossietzky. Und nun eben die Tafel für David Bowie.

In Berlin wollte Bowie anonym leben und von den Drogen wegkommen. Hier entstanden damals drei von Bowies Alben, „Low“, „Heroes“ und „Lodger“. Auch eine Zeile aus seinem vielleicht bekanntesten Song ziert die Tafel, „We can be heroes, just for one day“, ebenso wie die Lebensdaten des Künstlers und ein Hinweis auf die Berliner Album-Trilogie. ( Foto oben: © JiSign )

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