Neun statt elf Hochhäuser für den Alexanderplatz

Wie soll der Alexanderplatz mal aussehen?

Der Alexanderplatz in Berlin

12.11.2015
Wie soll der Alexanderplatz in Zukunft aussehen? Elf neue Hochhäuser waren hier ursprünglich geplant. Am Montag präsentierten Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Architekt Hans Kollhoff beim zweiten Bürgerworkshop allerdings Pläne, die nur noch neun Hochhäuser für den Alex vorsehen.

Neue Pläne für den Alexanderplatz vorgestellt

An der Karl-Marx-Allee/Ecke Otto-Braun-Straße wollte Architekt Kollhoff ein neues Hochhaus entstehen lassen. Mit diesem Plan überraschte er beim ersten Bürgerworkshop. Außerdem sollte am Standort des Berliner Verlags ein neues Hochhaus entstehen. Von beiden Plänen hat man sich nun anscheinend verabschiedet. An der Karl-Marx-Allee habe zuvor kein Hochhaus gestanden, also solle dort auch in Zukunft keines entstehen, so die Begründung. Das Gebäude des Berliner Verlags, in dem sich auch das Pressecafé befindet, steht unter Denkmalschutz. Ein Abriss kommt daher nicht in Frage.

Wie es mit der Bebauung hinter dem Haus des Reisens weitergeht, steht derzeit noch nicht fest. Das Haus steht ebenfalls unter Denkmalschutz, für die neue Bebauung stehen verschiedene Turm-Konzepte zur Diskussion – die Türme könnten 70, 120 oder 150 Meter hoch werden.

Bürgerworkshop für den Alexanderplatz

Der Bürgerworkshop ist die zweite Phase des Workshopverfahrens zur Stadtplanung am Berliner Alexanderplatz. Der Berliner Senat hatte das Verfahren 2014 angestoßen, um neue Entwürfe für den Alex erarbeiten zu lassen. Diese sollen den Baubestand sowie die neu unter Denkmalschutz gestellten Gebäude mit einbeziehen und den Alex stärker mit den umliegenden Quartieren verknüpfen. Die erste Phase stellte ein Expertenworkshop dar, die Ergebnisse können bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung heruntergeladen werden. Die zweite Phase startete am 2. November mit dem Fachworkshop und dem Bürgerworkshop am 9. November. Das Konzept für den Alexanderplatz soll bis 2016 stehen. An der Diskussion können Bürgerinnen und Bürger sich auch online beteiligen. (Foto: © pixelklex)

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