Entries Tagged as 'Sonstiges'

Neues Einkaufscenter in Neukölln

Baukran über dem entstehenden Hermann QuartierAm U- und S-Bahnhof Hermannstraße entsteht der “BZ Berlin” zufolge ein Einkaufszentrum, das Herman Quartier. Auf dem 15.700 Quadratmeter großen Komplex sollen bis Ende des Jahres auf drei Etagen Einkaufsmärkte und Büros entstehen. Im obersten Geschoss soll zudem ein Ärztezentrum Einzug halten.

Als ob nicht der nahegelegene Hermannplatz reichen würde. Auch die am Rand der Hermannstraße bis dorthin gelegenen Geschäfte bieten mit ihrer Mischung aus türkischem und deutschem Warenangebot nahezu alles. Wo soll also die Kundschaft herkommen? Sie soll sich aus dem Umsteigeknotenpunkt der U- und S-Bahn rekrutieren. Ob die allerdings ausreicht, wage ich zu bezweifeln. Die meisten wollen doch umsteigen, vor allem, wenn Sie von der Arbeit kommen. Werden Sie sich anlocken und Geld da lassen? [Read more →]

Teueres “Alleinstellungsmerkmal”

Auf dem ehemaligen Krankenhausgelände in Britz sollen laut “Berliner Abendschau” einige der Gebäude in einen Villenpark verwandelt werden. Bis 1988 wurden hier noch Patienten gepflegt. Zur Zeit residieren nur noch Meldestelle und Standesamt. Für das “Vergnügen” dort zu wohnen, darf man tief in die Tasche greifen: 2.200 EUR pro Quadratmeter werden nach Fertigstellung in diesen Gebäuden mit einem “Alleinstellungsmerkmal” fällig. Eine sechser Senioren-WG will hier demnächst einziehen. Mir wäre Wohnen zu diesem Preis unter keinen Umständen wert. Man lebt zwar in überschaubarer Lage zu seinen Nachbarn und nicht wie in einer “Mietskaserne”, wie einer der Interessenten meinte. Aber ich würde mir irgendwie “kaserniert” vorkommen, mit den ganzen Mauern ringsum. In dem Filmbeitrag ist zudem ebenso Wohnung an Wohnung mit einem länglichen Hausflur zu sehen, wie er oft in Berliner Wohnblocks vorzufinden ist. Dieser Preis ist bei weitem nicht der Teuerste. [Read more →]

Mutige Konsequenz oder vorgeschobenes Argument?

“Wir Sozialdemokraten haben mit der Agenda 2010 mutig die Konsequenzen daraus gezogen, dass die Globalisierung unser Land immer stärker beeinflusst und dass wir davor nicht die Augen verschließen können. Globalisierung ist eine Realität, mit der wir umgehen müssen. Und wir haben zur Kenntnis genommen, dass unsere sozialen Sicherungssysteme durch die demographischen Veränderungen an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gekommen sind. Inzwischen werden wir von anderen Ländern in Europa, die nicht den Mut zu solch umfassenden Reformen hatten, beneidet.
Mit der Agenda 2010 haben wir unser Land zukunftsfest gemacht. Sie ist Grundlage unserer jetzigen Regierungspolitik und der richtige Schritt in die richtige Richtung für Deutschlands Zukunft in einer globalisierten Welt.”

So ist es einer Leitveröffentlichung auf der Homepage von Ditmar Staffelt (SPD) zu entnehmen.

Schöne Worte. Jedoch: es gibt eine Reihe von Beispielen, wo sich Staaten überhaupt nicht darum scheren, was andere für ein Sozialsystem haben. Sie ziehen ihr eigenes Ding durch. Gut, wir sind nun kein erdölreiches Land. Dennoch ist klar zu erkennen, dass die Schere immer zuerst bei der Bevölkerungsschicht angesetzt wird, die die geringste Lobby hat. Renter und Arbeitslose.

Hingegen: Es wird in schöner Regelmäßigkeit vom Bundesrechnungshof seit Jahrzehnten angemahnt, wie verschwenderisch die Regierung, aber auch Kommunen, mit Steuergeldern umgehen. Hätten wir seit Bestehen der Bundesrepublik alles in einem Topf gesammelt, wäre ein moderater Umbau der Sozialsysteme weniger auf dem Rücken der Arbeitslosen und Renter möglich. Das Geld war da, es wurde nur verprasst.

Aber es ist ja viel bequemer, sich hinter Europa zu verstecken. Man folgt dem Leittrend. Das ist für mich so absurd, wie ein Unternehmer nur handelt, weil er der Handlungsweise seiner Konkurrenten folgt, in Annahme, er könne wohlmöglich einen Wettbewerbsnachteil erleiden. Dass dies nicht zwingend so sein muss, sollte man nicht außer Acht lassen.

Ärger um illegale Müllentsorgung

Illegale Müllentsorgung am Stadtrand Illegale Müllentsorgung in Berlin ist vielfältig anzutreffen. Am häufigsten fallen mir Stellen auf, an denen BürgerInnen Laubsäcke abstellen können. Diese werden dann durch die BSR entsorgt. Die Plätze scheinen geradezu magnetisch illegale Müllentsorger anzuziehen. Fernseher, Computermonitore, Sofas, Holzmöbel etc. werden ebenfalls dahin verfrachtet. Die Verursacher bleiben oft unentdeckt. Sie nutzen meistens den Schutz der Dunkelheit, um unerkannt zu bleiben. Dabei riskieren sie viel: Illegale Entsorgung kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000 EUR geahndet werden.

Gerade bei Fernsehern, Monitoren und sonstigen Elektrogeräten scheint mir das besonders schwer nachvollziehbar. Es gibt 15 Recyclinghöfe der BSR, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Sie nehmen diesen Elektroschrott überwiegend kostenfrei an. Sechs der Höfe haben zudem Schadstoffsammelstellen. Dort können auch Batterien, Leuchtstoffröhren und Lacke abgegeben werden. Warum fahren illegale Entsorger nicht dort mit dem Auto vor? Dabei bräuchten sie weder die Dunkelheit nutzen, noch setzten sie sich der Gefahr aus, Bußgelder aufgebrummt zu bekommen. Ein Autokennzeichen ist schnell notiert. Wissen sie nicht um diese Höfe? Mit Logik scheint mir diese Frage nicht beantwortbar.

IIlegale Entsorgung auf dem Parkplatz
Illegale Entsorgung auf einem Parkplatz

Auch Parkplätze von Wohnanlagen sind ein beliebtes Ziel. Ich spiele gerade in Gedanken durch, wie das abgeht. Man hat den Müll im Kofferraum, fährt auf den Platz bis zum Rand vor. Dieser ist von hinten schwer einsehbar. Scheinwerfer aus. Man gibt vor zu parken. Fluggs laden sie den Müll hinter dem Auto ab und weg.

Was mir besonders arg ins Auge fällt: Zunehmend werden auch Stadtrandlagen und Erholungsgebiete dafür genutzt. Dort ist der Kontrast zwischen Natur und Mülldreck besonders gravierend. Die Verschandelung solcher Flächen ist für die grundwasserführenden Schichten gefährlich. Bei Regen werden beispielsweise Schwermetalle ausgewaschen und gelangen dorthin. So wird das Land Berlin mindestens zweimal finanziell zusätzlich belastet. Neben der BSR mit der Abfallbeseitigung müssen die Berliner Waserbetriebe diese Schadstoffe bei der Wasseraufbereitung eleminieren. Das ist aufwändig und teuer. Und geht zu Lasten aller BürgerInnen. Zeigen wir doch bitte vermehrt gemeinsam diesen Umweltsündern bei Auffälligkeiten die Rote Karte. Es geht uns alle an.

Vor sich hinrostender VW-Bus
Seit drei Jahren vor sich hinrostender VW-Bus

Massenschlägerei in Berlin

Auf dem Gelände eines Autohändlers in Neukölln kam es heute zu einer Massenschlägerei. An der bis zu 120 Personen aus dem arabischen Raum beteiligt gewesen sein sollen.

Die Berliner Polizei war mit mehr als 180 Beamten vor Ort!
Es gab mehrere Verletzte.

Elche in Brandenburg

Erst vor wenigen Tagen tauchte ein Elchbulle auch im Nationalpark Unteres Odertal auf.
Die Tiere haben sich auch bereits bis kurz vor die Berliner Stadtgrenze gewagt. Potsdamer Polizisten müssten vor einigen Jahren voll auf die Bremse treten, als ein Elch im Morgengrauen in einem Vorort plötzlich vor dem Streifenwagen aus dem Wald trat und danach gemütlich wieder im Forst verschwand.
Gefunden bei t-online.de

Berlin schwitzt

Heute war der heißeste Tag des Jahres in Berlin!
Auf unserem Balkon haben wir um 18:00 Uhr noch 36,9 °C gemessen!
Gott sei Dank, für morgen sagen die Wetterfrösche eine deutliche Abkühlung voraus!

Unwetter in Berlin

Unwetter über Potsdam und Berlin verursachten am gestrigen Abend (12. Juni) von 19.29 Uhr bis 19.45 Uhr Bildstörungen und Sendeausfälle bei der Ausstrahlung und beim Empfang von „Abendschau“ und „Brandenburg aktuell“.
Lesen Sie die ganze Pressemeldung

Mal wieder richtig satt essen

Dass Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) eine soziale Ader hat (Er hat einen Entschuldungspakt für arme Bundesländer in Aussicht gestellt), muss sich auch schon bei den Berliner Oppositionspolitikern rumgesprochen haben! [Read more →]

Zensur in der Bundesrepublik Deutschland?

Das Bundespresseamt hat  einem langjährigen Redakteur der Berliner Tageszeitung „taz“ eine Arbeits-Akkreditierung für das Pressezentrum des G8-Gipfels verweigert.
Da fehlen mir doch glatt die Worte!

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