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Angst vor Autobränden in Berlin: Nachfrage nach Garagen gestiegen

24.08.2011

Angst vor Autobränden: Nachfrage nach Garagen in Berlin um 88 Prozent gestiegen

Berlin, 19. August 2011 – Die Serie der brennenden Autos in der Hauptstadt nimmt kein Ende. Seit Jahresbeginn 2011 wurden insgesamt rund 300 Autos angezündet  oder durch angrenzende brennende Fahrzeuge beschädigt. Inzwischen brennen Autos in allen Bezirken, die Angst der Kfz-Besitzer steigt. ImmobilienScout24 hat die Nachfrage nach Garagen in Berlin analysiert und stellt fest: Nachfrage und Preise stiegen in den letzten Monaten enorm an.
Haben im Jahr 2009 noch durchschnittlich 2.400 Besitzer im Monat in Berlin einen überdachten Parkplatz für ihr Auto gesucht, so sind es im Jahr 2011 schon fast doppelt so viele: Etwa 4.500 Garagengesuche werden momentan durchschnittlich im Monat bei ImmobilienScout24 getätigt. Dies entspricht einem Anstieg von 88 Prozent. Seit Mai hat sich die Nachfrage nochmals erhöht und liegt jetzt bei 4.700 Gesuchen im Monat.

Nachfrage nach Garagen in Berlin  gestiegen 
Die Preise zeichnen ein ähnliches Bild: Zahlte man für eine Berliner Garage noch Ende letzten Jahres durchschnittlich rund 38 Euro pro Monat Miete, stiegen die Preise aufgrund der erhöhten Nachfrage um 17 Prozent. Will man sein Auto in einem gesicherten Abstellraum parken, so muss man heute durchschnittlich 45,22 Euro investieren.
Insgesamt hat sich das Angebot an Garagenstellplätzen der erhöhten Nachfrage angepasst. Zu Anfang des Jahres 2010 waren durchschnittlich 573 Garagen-Angebote in Berlin im Monat bei ImmobilienScout24 zu finden. Im Juli waren 1.090 Angebote inseriert: ein satter Anstieg um 90 Prozent.
 

ImmobilienScout24 verfügt über die größte Immobiliendatenbank Deutschlands. Analysiert wurden die Nachfrage und die Angebote nach Garagen in Berlin im Zeitraum 2009 bis 2011.
( Eine Pressemitteilung von ImmobilienScout24 – Garagen und Wohnungen im Internet finden, Foto: © chrissgrey)

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Neue Serie von Brandstiftungen: Bis jetzt 35 Wagen angezündet

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Brennende Autos haben in Berlin eine erschreckende Tradition. So heftig wie in den letzten drei Nächten war es allerdings selten: Bis zum Donnerstagmorgen brannten laut Aussage der Polizei 35 Wagen – zuletzt wurden in den frühen Morgenstunden neun Wagen in Charlottenburg, Tiergarten und Neu-Hohenschönhausen angezündet. Weitere Wagen wurden beschädigt. Die Polizei geht nach wie vor davon aus, dass politische Motive hinter den Brandstiftungen stecken.

Die Berliner Polizei reagiert und schickt nachts mehr Beamte auf Streife, in Zivil sowohl als auch in Uniform. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit appelliert zudem an die Berliner Bevölkerung: Wer etwas Verdächtiges bemerke, solle sofort die Behörden verständigen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Brandstifter führen, haben die Behörden bis zu 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Der CDU-Kreisverband legte auf diese Summe sogar noch einmal 2.000 Euro drauf.

Bis jetzt tappen die Behörden noch im Dunkeln und haben wenige Informationen über die Brandstifter. Die Anschläge geschehen nachts, bis Polizisten die brennenden Autos erreichen, sind die Täter längst über alle Berge. Meist trifft es Luxuskarossen, was auf eine politische Motivation der Täter hindeutet. Innensenator Eckhard Körting vermutet allerdings, dass man es auch mit Nachahmungstätern zu tun haben könnte. Eine Sonderkommission, wie von der CDU vorgeschlagen, möchte der Innensenator nicht einrichten. Dafür wurde die Abteilung des Landeskriminalamtes, die sich mit den Anschlägen befasst, um 30 Personen aufgestockt.

Mehr Neubauten für Berlin

Lange war Berlin für seinen günstigen Mietspiegel und viele leerstehende Wohnungen bekannt. Doch die Situation verändert sich. Durch Zuzug und wachsende Familien könnten bald auch in der Hauptstadt die Wohnungen knapp werden. Von Hamburger Verhältnissen ist Berlin zwar noch weit entfernt, aber die Wohnungssuche gestaltet sich schon jetzt um Einiges aufregender als noch vor ein paar Jahren – die Konkurrenz durch andere Interessenten ist größer, die Mieten steigen. Laut einer Schätzung der Haushaltsentwicklung, welche die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorlegte, könnte es 2020 etwa 90.300 Haushalte mehr geben als heute. Eine weniger vorsichtige Prognose geht sogar von 130.000 neuen Haushalten aus.

Leerstehende und bezugsfertige Wohnungen gibt es momentan noch etwa 80.000. Das reicht jetzt schon nicht aus, um den zukünftigen Bedarf zu decken. Durch Abriss und Zusammenlegung kleinerer Wohnungen sinkt die Zahl der zur Verfügung stehenden Mietobjekte noch. 3.000 neue Wohnungen kommen jedes Jahr hinzu. Entwickelt sich die Zahl der Haushalte jedoch so wie vermutet, ist auch das zu wenig.

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) fordert daher vom Senat, mehr Wohnraum zu schaffen. Statt 3.000 neuer Wohnungen jedes Jahr sollen 6.000 gebaut werden. Dafür muss aber erst mal der geeignete Platz gefunden werden. Nicht zu unterschätzen sind dabei die Baukosten, welche die späteren Mietkosten schon mal auf elf Euro pro Quadratmeter treiben können. Für eine Familie mit mittlerem Einkommen wäre das viel zu teuer. Der BBU schlägt daher vor, dass der Senat Baugrundstücke kostenfrei zur Verfügung stellt. Fr die Außengestaltung der Wohnungen könnte man Fördermittel der EU einsetzen.

Berlin erwartet Papst Benedikt im Olympia-Stadion

Im täglichen Leben hat man den Eindruck, Berlin sei keine sonderlich religiöse Stadt. Zumindest keine besonders christliche. Religionsunterricht ist hier zum Beispiel, anders als in vielen anderen Bundesländern, keine Pflicht. Nur 29,4 Prozent der Berliner sind protestantisch, gerade mal 9,4 Prozent katholisch. Doch in September empfängt Berlin das Oberhaupt der katholischen Kirche – und alle wollen hin. Papst Benedikt besucht am 22. September die deutsche Hauptstadt und Katholiken nicht nur als Berlin, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet möchten bei diesem Ereignis dabei sein. Etwa 40.000 Anmeldungen gingen beim Erzbistum in Berlin ein – viel zu viele für den eigentlich vorgesehenen Veranstaltungsort, den Platz vor dem Schloss Charlottenburg. Daher weicht das religiöse Großereignis nun ins Olympiastadion aus.

Dort finden bis zu 75.000 Menschen Platz, es reicht also noch für einige Neuanmeldungen. Auch die Sicherheitsvorkehrungen sind in dem Fußballstadion besser zu treffen. Papst Benedikt würde es so zudem seinem Vorgänger Papst Johannes Paul II gleich tun – dieser empfing die Gläubigen ebenfalls im Olympiastadion. Die Besucher können so näher dran sein am katholischen Oberhaupt, als dies auf dem Schlossplatz möglich gewesen wäre – dort wäre die Alternative gewesen, die Massen auf die Nebenstraßen umzuleiten und den Papstbesuch über Videoleinwände zu übertragen; kein Papst zum Anfassen also.

Das Olympiastadion hat den weiteren Vorteil, gut an die U- und S-Bahnen angebunden zu sein. Da bleibt nur abzuwarten, ob die S-Bahnen bis September wieder mit ausreichender Auslastung fahren, um die erwarteten Massen bewältigen zu können.

Heftige Gewitter über der Hauptstadt

Das Wetter schlägt Kapriolen: Große Hitze und Trockenheit seit April, dazwischen Gewitter und Hagelschauer. Am Montagabend erwischte es Berlin besonders heftig: Das Gewitter mit Strumböen war zwar nur kurz, keine zwei Stunden dauerte es, bis es über die Hauptstadt hinweggefegt war. Dennoch musste die Feuerwehr innerhalb dieser Zeit zu mehr als 80 Einsätzen ausrücken.

Zwischen 19.30 und 21.30 rückte die Feuerwehr allein zu 58 Wasserschäden aus. Die Wassermassen sammelten sich in vielen Kellern, vor allem in den Stadtteilen Prenzlauer Berg, Mitte und im Südosten ( Altglienicke ) wurde es nass im Untergeschoss.

Das Unwetter schränkte auch den Verkehr ein: Autos und Busse schlängelten sich auf den Straßen durch riesige Pfützen. Zahlreiche Äste und umgeknickte Bäume lagen auf den Straßen und mussten von der Feuerwehr beiseite geschafft werden. Hagel und kräftige Windböen sorgten für Verzögerungen auf den Flughäfen. Acht Flugzeuge wurden von Tegel nach Schönefeld umgeleitet, da eine Landung zeitweise unmöglich war.
Am Mittwoch drohen schon die nächsten Gewitter. Ab Donnerstag beruhigt sich das Wetter dann bei etwas niedrigeren Temperaturen, bevor es am Wochenende wieder wärmer wird.

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Heftige Gewitter über der Hauptstadt

Senat verschärft die Gesetze für Spielhallen

Über 500 Spielhallen gibt es in Berlin. Noch mehr sollen es werden: Die Bezirke ersticken fast in Anträgen für Neueröffnungen. Zwischen dem Klingeln der Automaten und dem Klackern der eingeworfenen Münzen konnte man bis vor kurzem noch fast den ganzen Tag verbringen. Lediglich eine Stunde Schließzeit, von fünf bis sechs Uhr morgens, sah das alte Spielhallengesetz vor. Seit Mittwoch, 01. Juni, ist damit Schluss. Der Senat hat das Spielhallengesetz überarbeitet und präsentiert es nun als Deutschlands schärfstes Regelwerk für die Glücksspieltempel.

Acht Stunden lang müssen Spielhallen nun Nachtruhe halten, vom frühen Morgen um drei Uhr bis elf Uhr vormittags. Lockt eine Spielhalle in dieser Zeit dennoch Spielwütige in ihre Räume, riskiert sie ein saftiges Bußgeld.

Der Senat möchte mit der schärferen Gesetzgebung der Flut an Neuanmeldungen ein Ende bereiten. Ein Straßenbild, in dem sich Spielhalle an Spielhalle reiht, möchte der Senat nicht tolerieren. Wer jetzt noch einen Glücksspieltempel neu eröffnen möchte, muss sich auf weitere Neuregelungen gefasst machen: So muss der Abstand zur nächsten Spielhalle mindesten 500 Meter betragen, auch zu Jugendeinrichtungen muss dieser Abstand eingehalten werden. Statt wie bisher 12 sollen die  Betreiber nur noch acht Automaten aufstellen dürfen. Zusätzlich soll das Personal in Suchtprävention geschult werden.

Ob das strengere Gesetz tatsächlich eine Hilfe für die schätzungsweise 37.000 spielsüchtigen Berliner ist, ist fraglich. Automaten, an denen man schnell und einfach sein Geld verplempern kann, stehen schließlich nicht nur in Spielhallen, sondern auch in Imbissen und Kneipen. Und die sind von der neuen Gesetzgebung nicht betroffen. Für Spielsüchtige gibt es also in der Nacht noch eine Menge Ausweichmöglichkeiten.

Berliner Unis: Maßnahmen gegen Plagiate

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg war der erste und prominenteste Fall; die ehemalige FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin folgte. Jorgo Chatzimarkakis, ebenfalls für die FDP im Europaparlament, muss sich seit neuestem den Vorwürfen stellen: Sie alle sollen in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben, zitiert haben, ohne das fremde geistige Eigentum als Zitat zu kennzeichnen. Zu Guttenberg stritt die Plagiatsvorwürfe zunächst ab, bevor er seinen Hut nehmen musste; Koch-Mehrin ging mehr oder weniger lautlos; Chatzimarkakis sträubt sich noch und führt an, er hätte eine verkürzte Harvard-Zitierweise benutzt.

Offensichtliche Plagiate beweisen eine gewisse Dreistigkeit, kann in Zeiten des Internets doch eigentlich jede Textpassage gegoogelt und auf ihren Urheber zurückgeführt werden. Was sagt es da über die Universitäten, due Gutachter und Prüfungskommissionen aus, die derartige Plagiate nicht bemerken?

Die Berliner Universitäten jedenfalls rüsten auf, um Studenten und Professoren für Betrugsfälle zu sensibilisieren. Die Technische Universität führt bereits seit einigen Jahren Kurse für Professoren durch, in denen sie lernen, Plagiate mit entsprechender Software zu finden. Für Doktoranden, aber auch für Studierende ab dem zweiten oder dritten Semester soll es Kurse zum korrekten wissenschaftlichen Arbeiten geben.

Die Humboldt-Universität plant eine Prüfungsordnung für Doktoranden, laut der Promotionen auch in elektronischer Form eingereicht werden müssen – was sie leichter elektronisch durchsuchbar macht.  Zum Wintersemester soll die neue Prüfungsordnung in Kraft treten.

Alle Kurse und alle Prüfungsordnungen werden die wirklich Dreisten aber nicht abschrecken – prominente Vorbilder gibt es schließlich genug. Eine enge Betreuung der Doktoranden ersetzen diese Maßnahmen dagegen nicht. Es braucht zudem wache Gutachter und eine aufmerksame Prüfungskommission, welche die Promotionen tatsächlich lesen.

Noch kein befriedigendes Angebot im Charité-Streik

Ohne Krankenschwestern, Pfleger und Techniker geht es nicht in einem Krankenhaus. Auch nicht in einer Uni-Klinik. Diese Erfahrung machen die Patienten der Charité seit mittlerweile fünf Tagen. Seit Montag befindet sich dort das nichtärztliche Personal im Streik – etwa 2.000 der 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen jeden Tag ihre Arbeit nieder.

Die Gewerkschaften ver.di und dbb Tarifunion verlangen für die nichtärztlichen Berufsgruppen 300 Euro mehr Lohn im Monat. Das klingt nach einer ganzen Menge Geld auf einen Schlag; bei der Bewertung darf man aber nicht vergessen, um was für eine verantwortungsvolle Tätigkeit es hier geht. Das größte Ärgernis für das Personal: Die Charité zahlt ihren nichtärztlichen Angestellten im Vergleich mit anderen Kliniken 14% weniger Gehalt – und liegt damit eben diese 300 Euro unter dem Tariflohn. Dagegen wird nun schon seit fast einer Woche gestreikt – unbefristet. Das heißt, es kann noch lange so weitergehen, wenn Gewerkschaften und Klinikleitung keine Einigung finden.

Vor dem Streik machte die Charité bereits ein Angebot: Das Gehalt sollte bis 2017 schrittweise an den Berliner Tarifvertrag angepasst werden. Das war den Gewerkschaften nicht genug. Am Donnerstag hat es laut Gewerkschaftskreisen ein weiteres Angebot der Charité-Leitung gegeben, das Gewerkschaft und Streikende zumindest diskussionswürdig finden. Ausreichen würde es allerdings noch nicht. Und so gehen die Streiks, heute Vormittag zumindest, noch weiter.
Weitere Krankenhäuser in Berlin

Nachlese zum 1. Mai

Krawalle? Randale? Die gab es kaum an diesem 1. Mai, nicht in Berlin. Der diesjährige Tag der Arbeit blieb überraschend ruhig. So kann Berlin scheidender Polizeipräsident Dieter Glietsch am Ende seiner Amtszeit eine positive Bilanz ziehen.

So ganz ohne die üblichen Krawalle liefen Walpurgisnacht und 1. Mai nicht ab: Am Kottbusser Tor in  Kreuzberg und in Neukölln flogen die Steine, Scheiben gingen zu Bruch und PKWs wurden angezündet. Gut 100 Polizisten wurden leicht verletzt und 1 Randalierer festgenommen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das aber ein äußerst glimpflicher Ablauf des einst so gefürchteten „Chaostages“: Am 1. Mai 2010 wurden noch 490 gewaltbereite Krawallbrüder ( und –schwestern) inhaftiert. Und das, obwohl sich am Sonntag so viele Menschen durch die Kreuzberger Straßen schoben wie noch nie. Mehrere 10.000 Menschen sollen an den Feiern teilgenommen haben.

Glietsch führt die relativ ruhige und kontrollierte Lage auf die Strategie der Polizei zurück, einzelne Gewalttäter per Videoaufnahme zu identifizieren und gezielt aus der Menge zu ziehen. Positiv ausgewirkt haben dürfte sich auch das konsequente Verbot von Glasflaschen auf dem Kreuzberger „Myfest“.  Berlins Innensenator Ehrhardt Körting zeigte sich ebenso zufrieden mit dem Einsatz der 7.000 Polizisten, von den 3.000 aus dem ganzen Bundesgebiet zur Unterstützung herangezogen wurden.

In Kreuzberg ist derweil vom „Myfest“ nichts mehr zu sehen. Die BSR hat bereits am frühen Montagmorgen ganze Arbeit geleistet und den Kiez blitzblank geputzt. Ab 3.00 Uhr früh waren Arbeitskräfte und Reinigungsmaschinen unterwegs, um die Party-Reste zu beseitigen.

30 Jahre Curry 36

Wahrzeichen hat Berlin viele: das Brandenburger Tor, der Fernsehturm, Berliner Dom und Reichstag, um nur einige wenige zu nennen. Aber das einzig wahre Markenzeichen, das ist klein, scharf und wird in einer Pappschale serviert – die Currywurst vom Imbissstand Curry 36.

30 Jahre betreiben Vera und Lutz Stenschke ihren Imbisswagen am Mehringdamm, Ecke Yorkstraße nun schon. 30 Jahre, in denen ihre Wurst zu einem der kulinarischen Highlights der Hauptstadt wurde, ihre Imbissbude zum Treffpunkt von Bauarbeitern, Touristen und Prominenz. Curry mit scharf gibt es für 1,50 Euro, ohne scharf genauso, die Riesenbockwurst gibt es für den gleichen Preis.

Am Montag feierten die Stenschkes ihr Jubiläum. Zur Feier des Tages schaute der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit vorbei und ließ sich eine Currywurst schmecken. Noch weitere Prominenz mischte sich unter die Jubiläums-Gäste, die in noch längeren Schlangen als sonst um ihre Wurst anstanden: Sterneköche wie Kolja Kleeberg und Holger Zurbrücken sind anwesend. Sie verleihen dem ohnehin berühmten Imbiss noch etwas mehr Glanz – und das für einen guten Zweck. Alle Einnahmen des Tages werden gespendet, zur Hälfte an das Kinderzentrum „Gelbe Villa“, die andere Hälfte geht an „Spitzenköche für Afrika“.
( Foto: © Dalmatin.o )