Siemens streicht in Berlin 340 Arbeitsplätze
Das ist gar nicht schön:
Siemens streicht nach dpa-Informationen am Standort Berlin bis zum Jahr 2010 340 Stellen . Insgesamt sollen in Deutschland 6450 Arbeitsplätze abgebaut werden.
Das ist gar nicht schön:
Siemens streicht nach dpa-Informationen am Standort Berlin bis zum Jahr 2010 340 Stellen . Insgesamt sollen in Deutschland 6450 Arbeitsplätze abgebaut werden.
Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat mal wieder ins Horn gestoßen. Für fünf Euro würde er einer Befragung der Zeitschrift „Cicero“ zufolge arbeiten gehen.
Dagegen erblasst selbst der Spruch mit der Arbeitslosen-Currywurst-Diät. Viele können selbst mit diesem Stundenlohn nicht oder nur kaum über die Runden kommen. Und dann stellt sich da einer hin, der zehntausend Euro im Monat verdient (”Berliner Kurier”) und provoziert eine ganze Einkommensschicht.
Damit nicht genug: Als CDU-Wolf im SPD-Schafspelz lässt er die gesamte Bundes-Partei auflaufen, die für Einführung von Mindestlöhnen kämpft. Soll er bitte schön Finanzsenator bleiben, aber aus der Partei austreten. Solche Sprüche in der Wahlkampfzeit werden jeden Verantwortlichen in der SPD ergrausen lassen und den anderen Parteien Wahlkampf-Munition liefern.
Ach übrigens: Die Erhöhung des Wohngelds ist durch. Aber das dürften wir wohl nicht Herrn Sarrazin zu verdanken haben.
Ver.di und die Straßenbahnfahrer haben es heute wirklich auf die Spitze getrieben.
Ohne Vorwarnung haben sich die Berliner Straßenbahnfahrer heute früh geweigert ihrer Arbeit nachzugehen!
100e Berliner sind zu spät zur Arbeit oder zur Schule gekommen.
Kaum ein Berliner hat noch Verständnis für die Muskelspiele von Ver.di und den BVGlern.
Der Berliner Fahrgastverband bezeichnet den Streik als unverhältnismässig.
Viele Berliner äussern in Foren und Blogs ihr Unverständnis.
Zu Recht finde ich!
So gehts nicht liebe BVGler!
Evtl sollte man ja doch den öffentlichen Nahverkehr in Berlin privatisieren!
Wie man auf der Webseite von ver.di nachlesen kann, will ver.di ab Montag den Fahrdienst vorübergehend aus dem BVG Streik ausklammern!
Also gestattet ver.di den Berlinern wieder sich frei in der Stadt zu bewegen!
Als Geste des guten Willens möchte ich das aber nicht verstehen!
Evtl haben die Verantwortlichen von ver.di nun doch bemerkt, dass das Verständnis in der Bevölkerung für den Streik stark abnimmt.
Viele Berliner empfinden den Streik inzwischen als eine Frechheit. (Ich übrigens auch!)
Viele Senioren konnten in den letzten Tagen ihre Arzttermine nicht wahr nehmen oder Einkäufe erledigen,
Berufstätige mußten längere Arbeitswege in Kauf nehmen und so auf einen Teil ihrer Freizeit verzichten, die Existenz von Kioskbesitzern in den U-Bahnhöfen wurde gefährdet und Kinder hatten Schwierigkeiten zur Schule zu kommen.
Wieder was vollbracht auf das ver.di richtig stolz sein kann … Das ist echt eine Gewerkschaft, die sich für die Interessen ihrer Mitglieder einsetzt - koste es was es wolle!
Die Interessen anderer Menschen interessieren da nicht! Nicht mal die Interessen der Menschen, die wahrscheinlich die Lohnerhöhung der BVGler bezahlen müssen. Nämlich die Fahrgäste der BVG!
Ich halte das Angebot der Arbeitgeber für absolut angemessen. Wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Kassen leer sind und die BVG Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis 2020 haben!
Auch den ver.di Verantworlichen sollte klar sein, dass man nicht mehr Geld ausgeben kann als man “hat” !
Auch im Hauptstadtblog.de wird über die wahren Gründe der Streikaussetzung diskutiert.
Der erste Streik traf Berlin überraschend und war mehr als ein kurzer Warnschuss: Nicht nur den ganzen Freitag hindurch sondern noch bis weit in den Samstag hinein standen Anfang Februar die Räder von Bussen, Trams und U-Bahnen still. Die Bürger nahmen es relativ gelassen: Viele Nichtmotorisierte stiegen bei Sonnenschein aufs Fahrrad um oder nutzten die nicht zur BVG gehörigen S- und Regional-Bahnen.
Allzu viele Sympathien haben sich die Streikenden durch die übertrieben lange Dauer des Warnstreiks von 39 Stunden und die sehr kurze Vorwarnzeit allerdings nicht eingehandelt und konnten so nicht an das breite Verständnis, das der Tarifkampf der Lokführer in der Bevölkerung ausgelöst hat, anknüpfen.
Und auch heute versuchte die GDL mit einem erneuten Streik ihre Forderung nach einem besseren Angebot Nachdruck zu verleihen!
Der geplante Streik für morgen wurde abgesagt! Sicher weil das Verständnis der Reisenden weiter sinkt!
In aktuellen Umfragen haben weit weniger als die Hälfte der Befragten noch Verständnis für die Forderungen der GDL.
Im Tarifstreit des Einzelhandels will die Gewerkschaft ver.di an diesem Mittwoch Supermärkte in Berlin und Brandenburg bestreiken. Die Beschäftigten der Unternehmen REWE, Penny, Reichelt, Extra und Kaisers wurden zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Die Gewerkschaft möchte 6,5 % mehr Lohn für die Beschäftigten des Einzelhandels in Berlin und Brandenburg.
Heute legte die GDL den Regionalverkehr in ganz Deutschland so ziemlich lahm.
Dabei kümmert es die GDL nicht oder kaum, dass Tausende zu spät zur Arbeit kommen und Ärger mit ihrem Vorgesetzten bekommen.
Viele Pendler sind oft Stunden länger unterwegs. Welche organisatorischen Probleme da vor allem für Familien mit kleinen Kindern entstehen, kann sich jeder selber ausrechnen. [Read more →]
Da die GDL mit ihrem selbstherrlichen Vorsitzenden, Manfred Schell, bei der Bahn mit ihrer Forderung nach einem neuen Angebot abgeblitzt ist, müssen auch die Berliner und Brandenburger mit neuen Streiks der Lokführer rechnen.
Die 10 % mehr Lohn, die die Bahn geboten hat (bei 2 Stunden mehr Arbeit / Woche) reichen den Lokführern nicht!
( In welcher Branche wurden in den letzten Jahren 10% mehr Lohn vom Arbeitgeber geboten? - Mir fällt keine ein!)
Sicher müssen Lokführer für ihre verantwortungsvolle Arbeit fair bezahlt werden! Keine Frage! Aber was die GDL fordert finde ich unverschämt! Auch andere verrichten täglich verantwortungsvolle Arbeit! Niemand fordert 30 % mehr Lohn.
Sicher auch auf Grund des schwindenden Verständnisses in der Bevölkerung ist die GDL ja nun bereit über Zahlen zu reden! ( Auf der Webseite von T-Online hatten heute 54 % der Teilnehmer einer Umfrage kein Verständnis für den Streik der Lokführer!)
Deutschland droht am Dienstagmorgen ein riesiges Verkehrschaos. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer kündigte an, die S-Bahn in allen deutschen Großstädten komplett lahm zu legen. So wird am 03.07.2007 auch in Berlin zwischen 05:00 Uhr und 09:00 Uhr keine S-Bahn fahren!
Gehts noch liebe Gewerkschaft?