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Berlin Fashion Week

Berlin ist eine Modemetropole – das beweist unter anderem die Berlin Fashion Week, die morgen, am 20. Januar, wieder losgeht. Bis zum Sonntag werden Designer, Models, Modejournalisten und –kitiker wieder den Bebelplatz bevölkern, Entwürfe vorstellen und darüber urteilen. Auf mehr als 30 Modeschauen werden etablierte Label wie Hugo Boss oder Strenesse sowie Newcomer zeigen, was Mensch so anziehen soll.

Die Modewoche ist auch eine große Chance für junge Berliner Designer: Modeschaffende aus der Hauptstadt machen gut ein Drittel der Ausstellenden aus. Parallel zur Fahion Week findet auch dieses Mal wieder die Streetwear-Modemesse Bread & Butter am Flughafen Berlin Tempelhof statt.

Wer sich ein paar schicke Designer-Teile zulegen möchte, sollte während der Modewoche einmal im St. Oberholz in Mitte vorbeischauen: Den  3. und 4. Stock des Cafés nutzen einige Berliner Designer während der Fashion Week als Verkaufsraum.

Trotz aller Vorfreude liegt ein Schatten über der Veranstaltung: Die Modewoche findet eventuell zum letzten Mal am Bebelplatz statt. Der Platz war 1933 Ort der Bücherverbrennung, ein Mahnmal erinnert daran. In einem offenen Brief an den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit forderten unter anderem die Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Lala Süßkind, der Berliner Ehrenbürger Edzard Reuter und CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Grütters, den Bebelplatz frei von – Zitat – „trivialisierenden Massenveranstaltungen“ zu halten. Nun wird ein neuer Standort in Mitte gesucht, an dem die nächste Fashion Week im Juli stattfinden kann.

Weihnachtsmärkte eröffnen in Berlin

Ja, ist denn heut´ schon Weihnachten?

Bei den gegenwärtigen Temperaturen wähnt man sich eher im April – aber es ist tatsächlich nur noch ein Monat bis Heiligabend. Seit Montag kann man nun versuchen, seine Weihnachsstimmung mit Glühwein und gebrannten Mandeln aufzufrischen, denn überall in Berlin haben die ersten Weihnachtsmärkte geöffnet.

Jedem Kiez seine Weihnachtsmärkte, in dem großen Angebot dürfte für jeden was dabei sein:
Wenig besinnlich, dafür höher, schneller, weiter, geht es am Alexanderplatz zu – mit dem „weltweit höchsten mobilen Event-Zentrum“ und den „größten mobilen Fahrgeschäften“ der Welt“ wendet sich der Markt an ein eventfreudiges Publikum.

Nicht weit entfernt, am Roten Rathaus, wird es dann schon ein wenig ruhiger. Zwischen den Buden mit Kitsch und Kommerz kann man Schlittschuhlaufen oder mit dem Riesenrad fahren. Das Schwindelgefühl lässt sich dabei noch dadurch ausbauen, dass man auf dem Riesenrad auch einen Becher Glühwein trinken darf.

Wer es traditioneller mag, ist mit dem Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt gut beraten. Sollte es doch noch kälter werden, kann man sich hier die diversen Handwerksprodukte, von Holzspielzeug bis hin zu gefilzten Hüten, auch in warmen Zelten ansehen. Etwas weniger Touristen verirren sich vielleicht auf den Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt. Dort gibt es ebenfalls traditionelles Kunsthandwerk und eine lebendige Weihnachtskrippe.

Die Stadt ist für Weihnachten gerüstet – jetzt fehlt uns nur noch der Winter.

Tempelhof wird zur Parklandschaft

Blühende Landschaften – das wünschen sich die Berliner auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Der Senat hatte Fragebögen an 6.000 Anwohner des Geländes und 1.000 Bögen an weitere Berliner Bürger verschickt. Am gestrigen Mittwoch stellte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher die Ergebnisse vor: 80 Prozent der befragten Berliner Bürger finden die Idee des Senats gut, den stillgelegten Flughafen in einen Park zu verwandeln.

2017 findet bereits die Internationale Gartenbauausstellung auf dem Gelände statt, soviel steht bisher fest. Dafür werden etwa 100 Hektar benötigt, das gesamte Areal umfasst aber 250 Hektar. Da bleibt eine Menge Platz für die Umsetzung anderer Gestaltungswünsche. Nächstes Jahr im Februar beginnt nun ein Wettbewerb um die endgültige Gestaltung Tempelhofs. Bis 2020 soll die Parklandschaft fertig gestellt sein, so die Pläne des Senats.
Die Berliner sollen auch während des Planungsprozesses immer wieder nach ihrer Meinung gefragt werden. Ideen hatten die Befragten viele:  Grillplätze, Spielplätze, Badeseen und Freiluftkino – Tempelhof soll zugleich Entspannung und Unterhaltung bieten, dabei aber auch an die Geschichte als Flughafen erinnern. Wie das alles genau aussehen wird – man darf gespannt sein.

Nun muss man aber nicht bis 2020 warten, um auf dem ehemaligen Flughafengelände zu spazieren: Im Mai nächsten Jahres öffnet der Senat Tempelhof für die Öffentlichkeit.

Schönet Ding

schnecke

Jetzt bin ich aber erstaunt. Und ein wirklicher Spätzünder. Bin nämlich am Wochenende zum ersten Mal mit der Bahn ins Umland gefahren. Was soll ich sagen bzw. schreiben: es ist schnell und billig. In kürzerer Zeit als mit dem Auto und für nur 9,10€ nach Angermünde, von da abgeholt worden vom meinem Freund, den ich besuchte. Drei herrliche Tage bei ihm in Luckow-Petershagen verbracht, heute per iPhone den Fahrplan gecheckt und pünktlich mit der Bahn zum F1 Rennen wieder zuhause. Besser und günstiger geht es nicht..

Smoke on the water

feuer

Unzählige Artikel diverser Medien zeugen von des Berliners liebstem Sommerlaster: dem Grillen.
Auf jedem verfügbaren Grünstreifen wird ein Feuerchen entfacht und tote Tiere oder irgendein Gemüse mehr oder weniger fachgerecht geröstet.
Leider neigt der gemeine Berliner dazu, die Überreste seines archaischen Mahls an Ort und Stelle liegen zu lasen. Was wiederum so manchen dazu verleitet, über Verbote und Maßregelungen nachzudenken.

Relativ neu und für alle, die es gern bequem und irgendwie abgefahren mögen, gibt es auf der Spree die Grillboote.
In den kreisrunden Booten können mehrere Personen Platz finden und direkt an Bord dem Grillspaß frönen. Wahlweise bringt man sein eigenes Grillgut mit oder bestellt aus dem umfangreichen Catering. Und das Aufräumen überlässt man dem Personal.

Nicht ganz billig der Spass, aber das wäre ein Ticket vom Ordnungsamt auch nicht…

Dienstleistung

zelt

Darauf habe ich gewartet. Ernsthaft. Ich gehe gerne auf Open Air Festivals und genauso gerne campe ich. Optimal ist beides zu vereinen. Mit einem Zelt auf einem Festival. Leider ist eine gute Behausung aus Stoff eine recht kostspielige Angelegenheit, zudem ist der Auf- und Abbau lästig, egal wie versiert man darin ist. Vor allem bei Regen.

Aber ab jetzt kann ich auf die guten Geister von „Mein Zelt steht schon“ vertrauen. Also bei Anreise ein fertig aufgebautes Zelt betreten. Und bei Abreise einfach stehen lassen. Alles zu mehr als fairen Preisen.
Wahnsinn.

Gute Nachrichten

Am nächsten Samstag, den 9.5.09 eröffnet das vielgeliebte Kiki Blofeld in der Köpenicker Straße ab 16.00 die Sommersaison. Um 20:00 spielt eine Band und ab 22:00 kann man wie gehabt im Bootshaus tanzen. Party on!

beach

Im Strandbad Wannsee wurde eine neue Bar eröffnet,  ( Mehr Infos über den Berliner Wannsee )das „Kaffee am Meer“. Wer den Namen ins Spanische übersetzt kommt auf „Café del Mar“. Und wer kennt es nicht, das berühmteste Café in Ibiza. Und genau dieses haben sich die Betreiber des „Kaffee am Meer“ auch zum Vorbild genommen, zumindest was das „Flair“ anbetrifft: Chillen auf riesigen Betten bei entspannten Grooves, optimaler Ausblick auf den Sonnenuntergang hinterm Meer/See. Dazu gute Drinks und die Möglichkeit Boote zu mieten. Highlight: Umwelt und Muskel schonende Solarboote.
Bleibt nur zu klären, ob man das Kaffee am Meer auch besuchen kann, ohne für das Strandbad Eintritt zu zahlen..

Rollin’, rollin’, rollin’

raps

Gerade getestet und für gut befunden: der Rundkurs RK3 des Fläming-Skate. Los geht‘s in Kloster Zinna, bekannt u. a. durch sein ca. 1000 Jahre altes Zisterzienser Kloster. Entlang an intensiv gelben Rapsfeldern, durch schattige Wäldchen und an pittoresken Dörfern vorbei skatet man durch herrlichste brandenburgische Landschaft. Der Verkehr auf der Piste ist erstaunlich gering, nur gelegentlich überholt ein Trupp Radfahrer oder ein ambitionierter Skater. Am Wegesrand  gibt es ein paar Attraktionen wie das zu Beginn erwähnte Kloster, das Webermuseum, die Draisine Zossen-Jüterbog, die Skate-Arena und das Gelände der Moto-Cross Fahrer. Wer also müde Beine bzw. Füße hat, der kann sich hier erholen. Oder bei einem Picknick auf einer Wiese der Lerche bei ihrer Flugakrobatik zusehen.

Bernd am Grill..

..wird zwar nicht antreten, dafür aber die besten Fleischermeister aus Berlin und Brandenburg. Morgen, am 26. April, kann das Publikum entscheiden, wer bei der 7. Berliner Bratwurstmeisterschaft auf der Domäne Dahlem zum Meister aller Würste gekürt werden soll.
Es gibt Preise in den Kategorien „Beste Berliner, Brandenburger-“ und “Kreativste Bratwurst“. Zu dem Grillgut wird noch ein buntes Markttreiben mit musikalischem und sportlichem Rahmenprogramm geboten.
Also, ran an die Wurst.

Die Welt ist Klang

Das der Titel des Buches von Joachim-Ernst Berendt wahrer nicht sein könnte, beweist die wohl ungewöhnlichste musikalische Konzertreihe des Jahres.
Die Naturwacht Brandenburg veranstaltet unter dem Motto „14 Bühnen, 26 Konzerte, 1000 Solisten“ den 1. Brandenburger Konzertfrühling.
Zur Aufführung kommen ab dem 25.4.09 allerdings keine Werke von Komponisten und erzeugt wird die Musik nicht auf Instrumenten. Auf 26 Spaziergängen zu einzigartigen Konzertsälen und Freilichtbühnen bekommt der audiophile Besucher dafür die Möglichkeit, den wunderbaren Arien von Nachtigall, Amsel und Drossel, Wechselkröte, Rotbauchunke sowie ganzen Laubfroschchören zu lauschen.
Die Wanderungen führen in die unterschiedlichen Naturparks und Biosphärenreservate in Brandenburg, egal bei welchem Wetter. Um die einzelnen Künstler beim Auftritt erleben zu können, werden einige der Konzerte zu unüblichen Zeiten veranstaltet. So kann es vorkommen, das man sich um 6 Uhr morgens einfinden muss. Ausserdem ist gutes Schuhwerk anzuziehen sowie dem Wetter entsprechende Kleidung.