Entries Tagged as 'Gesundheit'

Betrugsskandal in den Berliner DRK-Kliniken

Ins Krankenhaus geht man eigentlich, um gesund zu werden. Man legt seine Gesundheit in die Hände fremder Menschen; dazu gehört Vertrauen. Dieses Vertrauen dürfte im Fall der Berliner DRK-Kliniken nun massiv gestört worden sein: Die Staatsanwaltschaft ließ am Mittwoch die beiden Geschäftsführer des Klinikkomplexes Deutsches Rotes Kreuz und einen Chefarzt der Radiologie aus dem Klinikum in Mitte festnehmen. Die Ermittler werfen ihnen Betrug in sage und schreibe 128 Fällen sowie schwere Körperverletzung vor. Das dürfte der größte Betrugsfall in Berliner Krankenhäusern sein.

Der Skandal: Nicht etwa Chefärzte betreuten die Patienten in der Radiologie, sondern unqualifizierte Assistenzärzte. Auf den Rechnungen, welche die Klinik an die Krankenkasse stellte, waren allerdings Behandlungen durch spezialisierte Fachärzte aufgeführt. Die Krankenkassen zahlten also viel zu viel – der Schaden, der ihnen entstanden ist, wird auf 170.000 Euro geschätzt. Der Chefarzt nutzte seine  freigewordene Zeit mutmaßlich, um sich um Privatpatienten zu kümmern. Das versteht man dann wohl unter „Zwei-Klassen-Medizin“.

So verschafften sich die Geschäftsführer und der Chefarzt anscheinend ein angenehmes Leben auf Kosten der schwächsten Glieder in der Krankenhaus-Hackordnung: der Patienten – und der Assistenzärzte. Letztere habe der Radiologiechef stark unter Druck gesetzt, nichts über die unrechten Machenschaften zu sagen, so vermutet die Staatsanwaltschaft. Und ließ sie zudem medizinisch nicht notwendige Doppeluntersuchungen durchführen. Das darf aber eigentlich nur speziell ausgebildetes Fachpersonal;  führen Assistenzärzte diese Untersuchungen durch, machen sie sich gegebenenfalls der Körperverletzung schuldig.

Der Vorwurf der Körperverletzung wurde denn auch gegen die Verantwortlichen erhoben. Die Staatsanwaltschaft versucht nun alles, um lange Haftstrafen gegen die Geschäftsführer und den Chefarzt zu erwirken Und die Patienten können nur hoffen, dass die neue Geschäftsführung mehr Skrupel hat.

Adressen von Krankenhäusern in Berlin
Krankenhäuser im Landkreis Elbe-Elster
Krankenhäuser im Landkreis Teltow-Fläming
Krankenhäuser in Potsdam
Krankenhäuser in Cottbus

Dioxinverdacht bei Brandenburger Bio-Eiern

Als informierter Konsument gibt man sich Mühe. Man möchte alles richtig machen, ökologische Verantwortung zeigen. Fleisch kauft man daher nicht aus Massentierhaltung, Eier nicht aus Legebatterien, sondern achtet beim Einkauf auf die Kennziffer 0, die für Bio-Eier steht. Doch das nützt alles nichts, wenn einem die Zulieferbetriebe einen Strich unter die gesundheitsbewusste Rechnung machen.

Jetzt steht ein Brandenburger Betrieb in Verdacht, Bio-Hühner mit dioxinbelasteten Futtermais gefüttert zu haben. Das Dioxin findet sich auch noch in den Eiern; der Giftstoff steht in Verdacht, Krebs zu erregen.

Erste Fälle von dioxinverseuchten Eiern gab es bereits in neun anderen Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Die Betriebe hatten alle Futtermais von einem niederländischen Futtermittelhändler bezogen, der seinen Mais wiederum aus der Ukraine ankaufte. Dort entstand wahrscheinlich durch eine Röstung über offenen Feuer die hohe Dioxinbelastung.

Bis die Futterproben vom Brandenburger Legebetrieb ausgewertet sind, darf der Hof keine Eier mehr verkaufen. Die Supermärkte, an welche die Eier ausgeliefert wurden, haben diese bereits aus dem Sortiment genommen. Berliner und Brandenburger Verbraucher können also unbesorgt einkaufen gehen. Die Supermarktkette Lidl kündigte sogar an, bereits gekaufte Bio-Eier wieder zurückzunehmen.

Firmen in Brandenburg:
- Hotels in Barnim
- Augenärzte in Eberswalde
- Restaurants im Landkreis Elbe-Elster
- Machen Sie doch mal wieder Urlaub in der Prignitz

Schweinegrippe auf dem Vormarsch – aber beim Impfen herrscht Chaos

Nachdem Anfang November der erste Berliner an den Folgen des Schweinegrippe-Erregers H1N1 starb, wandelte sich die anfängliche Impfskepsis der Bevölkerung in Impfbereitschaft. Doch wer sich den Impfstoff Pandemrix spritzen lassen will, muss erst mal mühsam herausfinden, wo. Die offiziellen Angaben sind da nicht immer hilfreich. Oft hilft nur ein Anruf in der Praxis, um zu erfahren, welcher Arzt nun impft und welcher nicht.

Noch sind bei Weitem nicht genug Berliner Ärzte bereit, den Impfstoff zu verabreichen. Um alle Berliner zu versorgen, wären laut Experten 1.000 Ärzte nötig. Doch die Berliner Mediziner sind skeptisch, vermuten zu viele Risiken bei Pandemrix. Der Impfstoff arbeitet mit einem Wirkstoffverstärker, den chronisch Kranke schlechter vertragen. Ausgerechnet diese Gruppe erhält den Wirkstoff aber zuerst. Bei Schwangeren ist Pandemrix noch gar nicht erprobt.

Impfwillige Ärzte dagegen müssen einen Vertrag mit dem Berliner Senat abschließen. Und die Bearbeitung dieser Verträge zieht sich hin. Das Chaos wird noch dadurch erhöht, dass die letzten Impfdosen erst am heutigen Mittwoch an die Praxen ausgeliefert werden. Dort müssen sie noch 24 Stunden kühl lagern; die eigentliche Impfung beginnt bei vielen Ärzten also erst am Donnerstag. Nun kündigte Impfstoff-Hersteller GlaxoSmithKline auch noch an, nur halb so viel Impfstoff auszuliefern, wie erwartet.

Schlange stehen für eine Impfung – die ersten Praxen haben sogar schon Wartelisten eingerichtet, wenn man Medienberichten glauben darf. Eine gute Organisation stellt man sich irgendwie anders vor. Da kann man nur hoffen, dass in Deutschland nie eine wirkliche Pandemie ausbricht.

Dazu kommt die Verunsicherung über den Impfstoff. In den USA erhalten Patienten einen Impfstoff ohne Wirkstoffverstärker – warum war das nicht auch in Deutschland möglich? Während sich die Berliner noch diese Frage stellen, werfen sich Senat und Ärzteschaft gegenseitig vor, die Impfungen zu behindern. Die Leidtragenden der ganzen Chaosaktion sind die Patienten.

Liste mit Schmuddel-Restaurants in Pankow – gute Idee

Ein Smiley wird an Betriebe und gastronomische Einrichtungen vergeben, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben.
Es werden aber auch Restaurants veröffentlicht, in denen die Lebensmittelkontrolleure gravierende Mängel festgestellt haben!

Ich finde das ne richtig gute Idee.  Ich hoffe, dass die anderen Bezirke in Berlin dieses Modell übernehmen!
Ich als Restaurant Besucher möchte schon wissen in welchen Restaurants man besser nicht essen gehen sollte!

Ich bin aber davon überzeugt, dass in den meisten Restaurants in Berlin sehr sauber gearbeitet wird!

Was denken Sie über diese Liste?
In einer Umfrage der Berliner Mogenpost hat sich die übergroße Mehrheit der Teilnehmer für so eine Liste ausgesprochen!

Gute Wasserqualität in Berlins Freibädern

Berlin ist die europäische Metropole mit den meisten sauberen Badegewässern! 39 der 41 Badestellen schnitten bei einem Test des Landesamtes für Gesundheit mit der Note „hervorragend ab”. Das kann uns kaum eine andere Millionenstadt in Europa nachmachen!
Übrigens wird die Wasserqualität in den Berliner Freibädern alle 14 Tage überprüft!
Wer sich zwischendurch über die Wasserqualität informieren möchte, kann dies unter der Telefonnummer 030 / 90125555 tun.
Die Freibäder in Berlin

 

 

Kampfjets über Berlins Wohngebieten

Die ILA und der Fluglärm
Wie schon berichtet wurde heute die ILA eröffnet.
Sicher ist die ILA für viele Flugbegeisterte ein Riesenevent! Gegen die Ausstellung ist auch nichts zu sagen, nur frage ich mich welcher Gehirnakrobat zu verantworten hat, dass Kampfjets in niedriger Flughöhe in Formation über Wohngebiete hinwegrasen?
Der unerträgliche Fluglärm ist eine Sache.
Hat aber schon mal jemand drüber nachgedacht was passiert, wenn es bei diesen Flugmanövern zu einem Unfall kommt?
Mir ist völlig schleierhaft was im Kopf des Verantwortlichen vorgeht!

 

Auf der Webseite des Tagsspiegels habe ich eine Telefonnummer gefunden unter der man Beschwerden über den Fluglärm loswerden kann: 3038 6006

Berlin – eine fahrradfreundliche Stadt

Berlin macht mehr denn je für den Fahrradverkehr in der Stadt. Neuerdings gibt es im Regierungsviertel mit Radstreifen markiere Straßen, ist im “Tagesspiegel” zu lesen. Insgesamt soll es 150 Einzelvorhaben dieser Art geben, wird Heribert Guggenthaler zitiert. Er ist Leiter des Referats Straßenplanung der Verkehrsverwaltung. Aber auch Großprojekte finden sich auf seiner Liste. [Read more →]

Hundehaufen in der Semmelweisstr.

Einer Anwohnerin in unserer Straße reicht es  …
Sie hat es satt permanent Hundescheiße an den Schuhen zu haben und ist aktiv geworden.
Mit Aushängen an den Bäumen und Fähnchen in den Hundehaufen hat sie versucht den Hundehaltern ins Gewissen zu reden.

Der Aushang:
Appel an die Hundehalter

Hundehaufen ohne Ende:
Hundehaufen in der Semmelweisstr.

Fähnchen machen auf die Hundehaufen aufmerksam:

Ich finde die Aktion der Anwohnerin richtig gut!
Was ist so schlimm daran die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners zu beseitigen?

Kneipenflair im Plus Supermarkt

Die strengeren Nichtraucherschutzgesetze können den Rauchern schon das Leben schwer machen. So mancher Raucher vermisst verqualmte Räume und den so vertrauten Geruch nach kaltem Tabak.
Für alle die habe ich einen echten Geheimtipp: [Read more →]