Macht und Freundschaft - Neue Ausstellung eröffnet
Wir schreiben das Jahr 1812. Napoleons Truppen fallen in Moskau ein, erobern die Stadt zunächst, werden jedoch in der Schlacht an der Berisina letztendlich geschlagen. Zar Alexander I. steigt zum “Retter Europas” auf und zieht in Paris ein. Russland erlebt eine goldene Epoche. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich zwischen Zar Alexander I., König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen eine persönliche Freundschaft.
Es beginnt ein reger künstlerisch-kultureller Austausch zwischen beiden Nationen.
Architekten wie Wassily Stassow und Karl-Friedrich Schinkel (Arbeiten von Schinkel sind auch auf der Berliner Museumsinsel zu bewundern), Intellektuelle wie Alexander von Humboldt und Wassily Shukowski, Maler wie Franz Krüger, Eduard Gaertner und Grigori Tschernetzow sowie Bildhauer wie Christian Daniel Rauch, Carl Friedrich Wichmann und Baron Peter (Pjotr) Clodt von Jürgensburg prägen die Kulturlandschaften.
Diesem Austausch ist nun seit heute eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau gewidmet. Den Reiz machen unterschiedlich strukturierte Themenräume aus. Der Politik gewidmete Räume wechseln sich mit jenen ab, die mit einer reichen Fülle an Kunstwerken bestückt sind. Damit veranschaulichen sie bestens den regen Kulturaustausch.
Macht und Freundschaft.
Berlin - Sankt Petersburg 1800-1860. Ausstellung
Ort: Martin-Gropius-Bau
13. März bis 26. Mai 2008