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„Futurity now!“ – transmediale.10 in Berlin

Als das Jahr 2010 noch in Ferner Zukunft lag, da waren die Erwartungen an das 21. Jahrhundert groß. Den Menschen würde das Leben mittels intelligenter Maschinen erleichtert, man würde zwischen realen und virtuellen Welten switchen. Wie für Utopien so üblich, malte man sich die digitale Zukunft in den schillernsten Farben aus und hoffte auf eine durch die Technologien zum positiven veränderte Gesellschaftsordnung.

Welche Rolle die digitalen Technologien heute tatsächlich einnehmen und wie sie die Gesellschaft beeinflussen, beleuchtet Jahr für Jahr die transmediale. Heute, am 2. Februar, startet das Festival für Kunst und kreative Anwendung digitaler Medien wieder im Haus der Kulturen der Welt. Bis zum 07. Februar haben Besucher Zeit, Ausstellungen zu besuchen, Filme und Performances anzusehen und sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine auseinanderzusetzen.

„Futurity now!“ ist das Motto der diesjährigen transmediale.10. Zur großen Eröffnungszeremonie wird die Künstlerin Yvette Mattern den Berliner Abendhimmel mit ihrer Regenbogen-Lichtinstallation „From One To Many“ erhellen.

Berlin Fashion Week

Berlin ist eine Modemetropole – das beweist unter anderem die Berlin Fashion Week, die morgen, am 20. Januar, wieder losgeht. Bis zum Sonntag werden Designer, Models, Modejournalisten und –kitiker wieder den Bebelplatz bevölkern, Entwürfe vorstellen und darüber urteilen. Auf mehr als 30 Modeschauen werden etablierte Label wie Hugo Boss oder Strenesse sowie Newcomer zeigen, was Mensch so anziehen soll.

Die Modewoche ist auch eine große Chance für junge Berliner Designer: Modeschaffende aus der Hauptstadt machen gut ein Drittel der Ausstellenden aus. Parallel zur Fahion Week findet auch dieses Mal wieder die Streetwear-Modemesse Bread & Butter am Flughafen Berlin Tempelhof statt.

Wer sich ein paar schicke Designer-Teile zulegen möchte, sollte während der Modewoche einmal im St. Oberholz in Mitte vorbeischauen: Den  3. und 4. Stock des Cafés nutzen einige Berliner Designer während der Fashion Week als Verkaufsraum.

Trotz aller Vorfreude liegt ein Schatten über der Veranstaltung: Die Modewoche findet eventuell zum letzten Mal am Bebelplatz statt. Der Platz war 1933 Ort der Bücherverbrennung, ein Mahnmal erinnert daran. In einem offenen Brief an den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit forderten unter anderem die Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde, Lala Süßkind, der Berliner Ehrenbürger Edzard Reuter und CDU-Bundestagsabgeordnete Monika Grütters, den Bebelplatz frei von – Zitat – „trivialisierenden Massenveranstaltungen“ zu halten. Nun wird ein neuer Standort in Mitte gesucht, an dem die nächste Fashion Week im Juli stattfinden kann.

Berlinale: Erste Programm-Details bekannt gegeben

Vom 11. bis zum 22. Februar 2010 ist es wieder soweit, die roten Teppiche werden ausgerollt und vor den Berliner Kinos herrscht Ausnahmezustand: Die Berlinale hält dann wieder Einzug in die Kinosäle – und feiert ihren 60. Geburtstag. Jetzt gaben die Veranstalter erste Programm-Details bekannt.

Die Regiegrößen Martin Scorsese und Roman Polanski werden in Berlin ihre neuen Filme vorstellen. Scorseses „Shutter Island“, in dem unter anderem Leonardo DiCaprio und Ben Kingsley mitspielen, läuft außer Konkurrenz im Wettbewerb. „The Ghostwriter“, der Film von Polanski mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan, wird ebenfalls im Wettbewerb gezeigt.

Weiterhin steht schon fest, wer den Goldenen Ehrenbären für das Lebenswerk erhält: Ausgezeichnet werden die deutsche Schauspielerin Hanna Schygulla und der Drehbuchautor und Regisseur Michael Kohlhaase, der sich bereits in der DDR zu DEFA-Zeiten mit Berlin-Filmen wie „Berlin – Ecke Schönhauser“ einen Namen machte.

Anlässlich des 60. Jubiläums werden die Berlinale-Filme im nächsten Jahr nicht nur in den großen Filmspielhäusern gezeigt. Vom 12. bis zum 21. Februar zieht die Berlinale durch die Kiez-Kinos von Weißensee bis Zehlendorf und zeigt dort jeweils zwei Filme aus den unterschiedlichen Sektionen des Festivals. Mit dieser Aktion, die sich „Berlin goes Kiez“ nennt, wolle man den treuen Besuchern danken, sagte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

20 Jahre Mauerfall – “Fest der Freiheit” in Berlin

20 Jahre ist es nun her, da fiel die Mauer, da wurden Ost- und Westdeutschland eins. Seit Tagen diskutiert nun die deutsche Presse über die Veränderungen nach 1989, über die „gebrochenen Biographien“ der Ostdeutschen, über die (vermeintlichen?) Vorurteile der Wessis über die Ossis und umgekehrt. Betont wird in erster Linie das Trennende. Dabei findet die Mehrheit der Deutschen die Einheit wohl gar nicht so schlecht, wie eine am Sonntag veröffentlichte Studie des Leipziger Instituts für Marktforschung zeigt: 79% der Westdeutschen und 80% der Ostdeutschen würden sich über den Mauerfall freuen. Die Mauer zurück wünschten sich 12%.

Während Politiker und einige ausgewählte Ost- und Westdeutsche heute die unvermeidlichen Talkshows besuchen werden und das Fernsehen Geschichte aus der Konserve zeigt, da feiert Berlin. Beim „Fest der Freiheit“ am Brandenburger Tor werden 100.000e zusehen, wie zur Erinnerung an den 9. November 1989 überlebensgroße Mauerteile aus Styropor fallen  – eine Art „Domino Day“ der deutschen Geschichte.

Pünktlich zum 20jährigen Jubiläum des Mauerfalls eröffnete vor einigen Tagen auch die East Side Gallery wieder. Die Künstler, die 1990 die Mauerteile bemalten, restaurierten ihre Bilder, fast alle der 106 Kunstwerke zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof sind wieder hergestellt.

Links zum Thema:
Geschichte zum Anfassen: das DDR Museum in Berlin
Berliner Mauer – Ulbricht baut nach dreister Lüge, Schabowski öffnet irritiert
Haus Eins – die Stasi-Gedenkstätte Normannenstraße

Schnorrer

Alle reden von der Krise. Könnte ich jetzt auch, wäre nämlich ein prima Aufhänger für das, was ich eigentlich schreiben will. Nämlich über den Freeguide. Das ist ein junges Berliner Internetunternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Hauptstädter und deren Besucher mit Informationen zu versorgen, wo und wann es welche kostenlosen Events in der Metropole gibt. Gutes Timing. Jetzt, wo alle sparen müssen…

Crash Boom Bang

Wenn reiche Leute Langeweile haben, kommen sie oftmals auf die blödsinnigsten Ideen: Einen Tag als Obdachloser in Paris verbringen oder im Zug als Schaffner reisen sind dabei die seltsamen Höhepunkte der Neuzeit.

Aber schon 1785 haben der Karwer Junker Karl Friedrich Knesebeck und sein Freund, Christian von Zieten aus Wustrau, aus Frust und zuviel Muße
eine Seeschlacht auf dem Ruppiner See zwischen Wustrau und Karwe veranstaltet. Sämtliche Bewohner der beiden Orte mussten in Verkleidung an diesem Spektakel mitwirken.

Zum 310. Geburtstag von Hans Joachim Zieten, dem legendären Vater von Christian, wird gemeinsam mit dem Wustrauer Fliederfest eine Neuauflage der „Seeschlacht“ veranstaltet.
Am Samstag, den 16.5. können sich die Besucher in die Zeit von 1785 zurück versetzten lassen.
Handwerksstände, Spielmöglichkeiten, Barockmusik, Streichelzoo, Ponyreiten und einiges mehr bieten jede Menge Unterhaltung für den Tag.
Und am Abend findet dann die berühmte Seeschlacht statt, gefolgt von einem großen Feuerwerk. Diesmal keine Gaudi für zwei reiche Bengel, sondern für das ganze Volk.

Macht und Freundschaft – Neue Ausstellung eröffnet

Wir schreiben das Jahr 1812. Napoleons Truppen fallen in Moskau ein, erobern die Stadt zunächst, werden jedoch in der Schlacht an der Berisina letztendlich geschlagen. Zar Alexander I. steigt zum “Retter Europas” auf und zieht in Paris ein. Russland erlebt eine goldene Epoche. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich zwischen Zar Alexander I., König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen eine persönliche Freundschaft.

Es beginnt ein reger künstlerisch-kultureller Austausch zwischen beiden Nationen.
Architekten wie Wassily Stassow und Karl-Friedrich Schinkel (Arbeiten von Schinkel sind auch auf der Berliner Museumsinsel zu bewundern), Intellektuelle wie Alexander von Humboldt und Wassily Shukowski, Maler wie Franz Krüger, Eduard Gaertner und Grigori Tschernetzow sowie Bildhauer wie Christian Daniel Rauch, Carl Friedrich Wichmann und Baron Peter (Pjotr) Clodt von Jürgensburg prägen die Kulturlandschaften.

Diesem Austausch ist nun seit heute eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau gewidmet. Den Reiz machen unterschiedlich strukturierte Themenräume aus. Der Politik gewidmete Räume wechseln sich mit jenen ab, die mit einer reichen Fülle an Kunstwerken bestückt sind. Damit veranschaulichen sie bestens den regen Kulturaustausch.

Macht und Freundschaft.
Berlin – Sankt Petersburg 1800-1860. Ausstellung
Ort: Martin-Gropius-Bau
13. März bis 26. Mai 2008

Berlinale 2008 vom 7. bis 17.02.2008 in Berlin

Während früher der Zoo Palast Hauptspielhaus des Megaevents der Film- und Medienindustrie war, ist es seit 2000 das neu am Potsdamer Platz errichtete Stella Musivcaltheater, wo sich die Ankunft der Stars in ihren Limousinen auf einer überdimensionalen Videoleinwand noch deutlich massenwirksamer inszenieren lässt. Auch wenn mögliche Filmvorführungen bereits beim Bau des Theaters berücksichtigt waren, ist der alljährliche Umbau des Ortes in ein Kino jedes Mal sehr aufwändig. Dennoch ließ man sich keineswegs lumpen und baute 2000 sogleich die allerneueste Kinotechnik in den Saal ein.
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Die Grüne Woche in Berlin

Die Internationale Grüne Woche, die auch unter dem Spitznamen “Fressmesse” bekannt ist, erfreut sich – ähnlich wie die Internationale Tourismus Börse (ITB) oder die Internationale Funkausstellung (IFA) – auch beim Nicht-Fachpublikum größter Beliebtheit und ist schon seit Jahrzehnten das Januarevent Berlins rund um den kulinarischen Genuss. [Read more →]

Essen zeigt Berlin wie es geht …

Unter dem Motto “Love is everywhere” feierten in Essen etwa 1,2 Millionen Raver auf der größten Outdoor-Party der Welt.
Die Loveparade 2007 fand in Essen statt, weil sich der Senat und der Veranstalter nicht einig wurden!

Die Loveparade soll auch in Zukunft im Ruhrgebiet stattfinden.
In jedem Jahr in einer anderen Stadt. So zum Beispiel in Dortmund, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen.

Damit hat Berlin eine Attraktion weniger, die Jahr für Jahr 100 000e in die Stadt gezogen hat.  Macht ja nichts … Berlin hat ja so viel Publicity wie die Loveparade bringt auch nicht nötig! Wir haben ja jetzt Knut!