Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

ILA 2012 – Fluglärm zum “Gewöhnen”

Vom 11. bis zum 16. September findet die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012 vor den Toren Berlins statt.Schild Achtung Fluglärm Mit Genehmigung des Infrastrukturministeriums in Potsdam starten und landen die Maschinen für die ILA-Vorführungen auf der neuen Südbahn.

Die betroffenen Anwohner werden sich freuen, so können sie sich schon mal an den zukünftigen Fluglärm gewöhnen. Schon heute am Donnerstag, 6.9.2012, gab es einen “kleinen Vorgeschmack”. Es fanden wohl erste “Abnahmeflüge” statt. Hier über Eichwalde sind Militärjets mit ohrenbetäubendem Lärm über die Dächer gefegt. Wie in den Jahren davor frage ich mich auch in diesem Jahr warum man Flugvorführungen über bewohntem Gebiet durchführt. Ist bei solchen Veranstaltungen nicht schon genug passiert? Für Fluglärmbeschweden anlässlich der Ila 2012 gibt es eine Hotline: 030/ 30 38 60 06. Ich glaube zwar kaum, dass Beschwerden ernst genommen werden, aber man kann es ja mal versuchen. ( Foto: PhotographyByMK )

Wohnraum für Studierende wird knapp

Berlin ist beliebt bei Studierenden aus ganz Deutschland. Jetzt in den Semesterferien, kurz vor dem Start des Wintersemesters, ist der Andrang wieder groß. Gesucht werden dabei vor allem günstige Wohnungen und WGs. Jedes Jahr beginnt der Wettlauf um den knappen Wohnraum etwas früher – und jedes Jahr scheint es etwas weniger bezahlbare Unterkünfte für die Studis zu geben. Nachdem nun nach der Abschaffung der 13. Schulklasse in vielen Bundesländern gleich zwei Abiturjahrgänge nachrücken, sieht es in diesem Jahr besonders knapp aus. Drängten 2011 rund 153.000 Studenten an die Unis, werden es 2012 noch mehr.

Die Wohnheime sind schon so gut wie ausgebucht. Und auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat ihr Kontingent an günstigen Wohnungen für Studierende bereits fast vergeben: 50 Wohnungen waren für zwei Semester reserviert, für die Hälfte der sonst üblichen Miete. Das Angebot fand reißenden Absatz, an diesem Montag sind nur noch vier Wohnungen frei, drei davon in Berlin-Marzahn.

9.500 Wohnheimplätze hat das Berliner Studentenwerk zu vergeben. Während die Zahl der Studierenden allerdings von Jahr zu Jahr steigt, geht die Zahl der Wohnheimzimmer zurück. Angemietete Plätze müssen an die Eigentümer zurückgegeben werden. So fehlen heute rund 500 Wohnungen, wie es aus dem Studentenwerk heißt.

Der Senat sieht dennoch wenig Handlungsbedarf – obwohl die Schaffung von neuem Wohnraum im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist. Als lukrative Einnahmequelle betrachten dagegen private Investoren die Studierenden. Sie haben allerdings vor allem die finanziell bessergestellte Studierendenschicht im Auge und planen Luxusappartements mit einer Monatsmiete von etwa 500 Euro. Für viele Studenten ist dies eine unbezahlbare Summe. Etwas günstiger sollen neue Wohnungen am Frankfurter Platz in Lichtenberg werden. Hier entsteht gerade das Quartier 216 mit 438 Wohnungen. Die Mieten für die Single-Wohnungen sollen zwischen 300 und 400 Euro liegen. Entsprechen begehrt wird wahrscheinlich auch dieses Angebot sein.

 

Alter schützt vor Hausbesetzung nicht

Von Hausbesitzern hat man eigentlich ein anderes Bild im Kopf: Jünger stellt man sie sich vor, irgendwie alternativ, vielleicht als Punk – und mit Sicherheit unter 80. In der Stillen Straße in Pankow ist derzeit aber alles anders. Hier halten Senioren ein Haus besetzt. Was erst einmal recht spaßig klingt, hat allerdings einen ernsten Hintergrund: Der Bezirk Pankow will die Seniorenbegegnungsstätte schließen. Genau wie zwei andere Seniorentreffpunkte, eine Gartenarbeitsschule und der Thälmannpark fällt sie den Einsparungen des Bezirks zum Opfer. Fünf Millionen Euro fehlen in den Kassen, die Schließung von Verwaltungsorten soll diese Summe wieder reinbringen.

Den Pankower Senioren ist das allerdings gar nicht Recht. Rund 300 ältere Menschen treffen sich gerne an der Stillen Straße, haben hier eine Gemeinschaft gefunden und Abwechslung von ihrem Alltag. Sprach- und Tanzkurse finden hier statt, genauso Schachtreffen und hin und wieder Lesungen. Auf dieses Angebot wollen die Senioren nicht verzichten – und deswegen halten sie ihren beliebten Treffpunkt seit rund zwei Wochen besetzt. Rund 50 Rentner halten sich tagsüber in dem Haus auf, sechs von ihnen bleiben auch über Nacht, unter anderem aus Angst, dass in ihrer Abwesenheit Schlösser ausgetauscht werden oder die Begegnungsstätte anderweitig unzugänglich gemacht wird.

Der Bezirk Pankow reagiert und macht den älteren Herrschaften Alternativangebote. Allerdings sei in vielen davon gar kein Platz für die Senioren oder sie seien für die Bedürfnisse der Gruppe ungeeignet, beschreibt Brigitte Klotsche, eine der Besetzerinnen, die Situation gegenüber der Berliner Zeitung. Die rüstigen Hausbesetzer lehnen die Angebote daher ab. Als Reaktion hat ihnen der Bezirk nun das Telefon abgestellt. Nun herrscht erst einmal wieder Stillstand in den Verhandlungen. Wer standfester ist, wird sich in den nächsten Wochen erweisen.

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Etwa 1500 freie Lehrstellen in Berlin

Auch gute Wirtschaftsnachrichten gibt es aus Berlin zu vermelden: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit appelliert ausdrücklich an die

Jugendlichen: „Bewerben Sie sich! Wer noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, hat jetzt gute Chancen, einen passenden Beruf zu finden. Die Betriebe suchen noch nach jungen Leuten.“ Zum Teil liegt das an den sinkenden Schülerzahlen, doch auch die Wirtschaft steuert aktiv gegen den Fachkräftemangel an, indem sie mehr auf die Ausbildung eigener Mitarbeiter setzt.

Selbst der Einstieg in die Arbeitswelt wird erleichtert und aktiv unterstützt. „Arbeitsagentur und Kammern haben gemeinsam Programme aufgelegt, um Jugendliche nachzuqualifizieren, die Probleme mit dem Übergang von der Schule in die Arbeitswelt haben“, so Wowereit.
( Text: kas)

Steigende Mietpreise in der Hauptstadt

Die deutsche Hauptstadt Berlin ist in vielerlei Hinsicht für junge Menschen sehr attraktiv. Egal ob als Student, Frau in einer neuen Wohnung Berufseinsteiger, junge Familie, Tourist oder Großstadtfan – aus den unterschiedlichsten Gründen lockt es die verschiedensten Menschen in die Stadt an der Spree und lässt sie nicht mehr los. Zu Berlins Alltag gehören Demonstrationen, Staus, Lärm, Dreck und S-Bahn-Ausfälle, aber auch daran kann man sich gewöhnen, denn echte Berliner sind gern Berliner. Doch in den letzten Jahren und Monaten ist ein enormer Anstieg der Immobilienpreise zu verzeichnen. Egal ob Mietwohnung, Eigentumswohnung oder Eigenheim – die Preise steigen! Am meisten bezahlt man für die Miete inzwischen
im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

Rasanter Anstieg der Miet- und Erwerbskoste
Doch im direkten Vergleich zum teuren Wohnungspflaster München scheinen Berliner Immobilienpreise wesentlich humaner. Der Kaufpreis liegt in München bei stolzen 3.018,00 € pro m² und in Berlin bei schlappen 1.806,00 €.
Der Münchner Mietpreis beträgt pro m² bei 9,81 €, in Berlin bei 6,96 €.
Im direkten Vergleich wird deutlich, dass es wesentlich teurere Großstädte in Deutschland gibt in Bezug auf die Immobilien, jedoch steigt der Mietpreisspiegel aktuell so enorm, dass viele Bürger Angst haben, eines Tages ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Die Sorgen sind verständlich, aber so stark werden die Preise nicht dauerhaft steigen. Zurzeit findet auf dem Berliner Immobilienmarkt die Anpassung an den Mietspiegel anderer deutscher Großstädte statt. Lange hat der Markt als unterbewertet gegolten, aber inzwischen wird mehr Geld in Renovierungen von Wohnraum investiert und Berlin passt sich in einem sehr zügigen Tempo an die Fundamentaldaten wie Einkommen und Beschäftigung an.

Vor dem Kaufabschluss alles bedenken
Wer bereits eine Immobilie vor allem in Form eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung besitzt, der sollte sich auch über deren Wert bewusst sein. Besonders wenn eine Vermietung ansteht, sollte im Voraus mithilfe
des Ertragswertverfahrens
die Wertermittlung einer Immobilie durchgeführt werden. Durch diese Prognose lassen sich zukünftige Erträge der Immobilie bestimmen. Wer sich trotz allem für einen Eigenerwerb einer Wohnung oder eines Hauses entscheidet, sollte im Zweifelsfall immer professionelle Hilfe durch einen Fachmann in Anspruch nehmen und eine Expertenmeinung einholen, da von vielen  Zusatzkosten wie Provision, Kaution, weitere Erhöhung der Miete und Energie- sowie Heizkosten unterschätzt oder gar nicht erst mit einberechnet werden.  ( Foto: © Picture-Factory )

Berliner Sozialgericht: Hartz IV-Sätze sind verfassungswidrig

Ist der Hartz IV Regelsatz zu niedrig? Bereits das Bundesverfassungsgericht verurteilte im Februar 2010 den Regelsatz, den Empfänger der staatlichen Grundsicherung erhalten, als verfassungswidrig. Daraufhin wurden die Regelsätze neu berechnet. Nicht wesentlich höher fielen sie aus, allerdings bemängelte das BVG auch nicht den Betrag, sondern vielmehr die willkürliche Zusammensetzung und Berechnungsgrundlage. Doch auch die neuen Regelsätze finden vor Gericht keinen Anklang. Die 55 Kammer des Berliner Sozialgerichtes entschied nun: Die neuberechneten Regelsätze sind zu niedrig – und damit ebenfalls verfassungswidrig.

Geklagt hatte eine Familie aus Neukölln: Die Grundsicherung der Erwachsenen sei zwar gewährleistet, aber nicht die des Sohnes, so die Argumentation der Kläger. Die Richter gaben dieser Argumentation Recht. 36 Euro müssten Erwachsene mehr bekommen, Jugendliche rund 100 Euro, damit die Hartz IV-Sätze verfassungsgemäß seien. Neben der Höhe der Beträge kritisierte das Gericht, dass die Leistungen anhand der Aufwendungen Alleinstehender berechnet werden. Das sei allerdings kein Maßstab für die Ausgaben, die eine Familie aufbringen muss. Die Referenzgruppe, die der Berechnung zugrunde gelegt wird, sei zudem willkürlich gewählt und berücksichtige Menschen mit Einkünften unterhalb des Existenzminimums.

374 Euro erhält ein erwachsener Hartz IV-Empfänger im Monat, 287 Euro ein Jugendlicher. Zusätzlich übernimmt das Amt die Miete und Heizkosten – für einen Single meist zwischen 300 und 400 Euro –  und die Zahlungen für die Sozialversicherungen. Der monatliche Betrag wird anhand eines Ausgabenkatalogs erstellt,  für den folgende Ausgaben berücksichtigt werden:

  • Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren  – 132,71 €
  • Bekleidung und Schuhe -34,13 €
  • Wohnung, Strom-  26,87 €
  • Einrichtungsgegenstände, Möbel  und Haushaltsgeräte – 27,77 €
  • Gesundheitspflege – 13,21 €
  • Verkehr ÖPNV – 19,20 €
  • Nachrichtenübermittlung, Telefon, Post- 20,38 €
  • Freizeit, Unterhaltung, Kultur – 38,71 €
  • Beherbergungs- und Gaststättenleistungen – 10,33 €
  • Andere Waren und Dienstleistungen – 21,69 €

Reichen diese Beträge für ein menschenwürdiges Leben? Gehören zu einem menschenwürdigen Leben Ausgaben für Zigaretten und Alkohol? Können Hartz  IV-Empfänger tatsächlich nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen? Mit diesen Fragen muss sich nach dem Berliner Urteil nun wieder das Verfassungsgericht beschäftigen.

Überraschung: Endlich kommt der Ausbau des Mauerparks

Über Jahre hinweg zog sich die Diskussion über die Nutzung des Mauerparks. Überraschend kam daher die Nachricht des „Freunde des Mauerparks e.V.“, dass der Staatssekretär des Stadtentwicklungsressorts Christian Gaebler einen Teilflächenankauf in Höhe von zwei Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Damit eröffnet sich endlich eine Perspektive bezüglich einer Planung des Mauerparks mit dem Ankauf der Gesamtfläche auf der Wedding-Seite bis hin zum Gleimtunnel.

Gewerbetreibende im Süden hatten sich bereits zu der „Interessengemeinschaft ParkKultur“ vereinigt und sind damit für ihre bisherigen Betriebsfläche verantwortlich, wodurch sie sich mit ca.

zwei Millionen am Flächenkauf beteiligen. Es verbleibt dann noch eine kleinere Lücke, die sich nun leichter schließen lässt. Auf teure Baumaßnahmen kann verzichtet werden und eine vollständige Parkerweiterung bis zum Gleimtunnel ist realistisch geworden. Die Anwohner aus dem Brunnenviertel könnten den Mauerpark dann auch erreichen, da die Zäune abgerissen werden.

Zwischen Gleim- und Brunnenviertel soll ein Streifen Grünfläche verbleiben, um so die Weiterführung des „Grünen Bandes“ zu ermöglichen.

Wie die „Freunde des Mauerparks“ betonen, fühlen sie sich einer gerechten Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen der Berliner Bürger verpflichtet und wollen daherneben der beachtlichen Vergrößerung der Grünfläche „andererseits die zunehmende Wohnungsnot in den inneren Berliner Stadtteilen“ lindern, indem „zusätzlicher sozial verträglicher Wohnraum geschaffen wird”. Es gibt noch weitere Planungen, doch wichtig ist: Jetzt besteht die Möglichkeit, einen Teil der lang erkämpften Pläne umzusetzen, so dass der Mauerpark noch in diesem Jahr entstehen kann.

Mehr Infos unter: Mauerpark.info
( Text: kas)

Im FEZ gibt´s Ostern für die ganze Familie

Im FEZ wird nicht nur der Frühling gefeiert, sondern auch Ostern vorbereitet und jeder kann dabei sein. Das allseits beliebte Osterfeuer ist nur eines der vielen Angebote. So können sich Kinder in einem Spiel- und Theaterworkshop mit der Frage befassen, ob auf den Osterinseln eigentlich immer Ostern ist. Wer lieber tobt, geht gleich auf die Osterspielinsel, denn dort gibt es Spiele zum Winteraustreiben wie den Rundei-Riesenkicker.

Auch bei Osterfahrten mit der Feldbahn, Beobachtungen im Minizoo oder der Osterhasenwerkstatt können alle dabei sein. Es wird gesungen, an der Staffelei gemalt, Eierwärmer und vieles andere gebastelt – sogar Körbe kann man dort selbst flechten. Und eine sehr wichtige Frage wird beantwortet:
Hat nun der Dreiohrhase sein Eierkatapult aufgebaut oder nicht?

Die Astrid-Lindgren-Bühne bietet eine spannende Kriminalgeschichte vom „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“ an und im Puppentheater warten „Kasper und der grüngelbe Kakadu“ auf ein neugieriges Publikum.
Und das ist längst nicht alles! Mehr Informationen über das FEZ

Mehr Ausflugstipps für die Osterfeiertage

(Text:kas)

Am 23. März ist Equal Pay Day in Berlin

Der Frauentag gilt als der Tag, an dem Mutti mal ihr Frühstück ans Bett bekommt und etwas Besonderes ist – gleiches gilt für den Muttertag. Zum Glück trifft dieses Klischee nicht mehr in dem Ausmaß zu wie vor beispielsweise zwanzig Jahren. Doch es gibt noch einiges zu tun.

Also wurde die Idee des „Equal Pay Day“ aus den USA übernommen. Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen beträgt immer noch satte 23 Prozent bei gleicher Arbeit. Diskussionen über das Für oder Wider der Frauenquote täuschen nicht darüber hinweg, dass in vielen Bereichen Männern der Karriereweg ungleich leichter gemacht wird. Dass Deutschland mit dieser Praxis europaweit auf den letzten Plätzen rangiert, ist bisher kaum Thema.

 „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts“

sagte einst  Simone de Beauvoir und ist damit noch heute tagesaktuell. So rufen die Gleichstellungsbeauftragten der Bezirksämter zur Kundgebung am 23. März am Brandenburger Tor auf. Von 12 bis 14 Uhr gibt es interessante Interviews, Musik und vieles mehr unter dem Motto „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“.

Doch auch ganz konkret in Euro und Cent ist dies ein besonderer Tag.
In Treptow-Köpenick haben für den 23. März viele Dienstleistungsunternehmen, Geschäfte und Restaurants ihre Beteiligung daran zugesagt, verdiente Rabatte an Frauen zu geben – auch in anderen Berliner Bezirken findet diese Idee Unterstützer.

Spannend bliebe jetzt nur noch zu erfahren, wie bei den Bezirksämtern selbst die Karrieren von Frauen verlaufen. Doch unabhängig davon können sich Interessierte dort informieren, welche Workshops und Seminare aus diesem Anlass angeboten werden. Mehr Informationen zum Equal Pay Day in Berlin gibt es hier: http://www.23-prozent.de
( Text: kas)

Frühling in Berlin – Was kann man unternehmen?

Sehnsüchtig erwartet – der Frühling. Nun ist er da und ein innerer Drang macht sich breit: irgend etwas tolles,  schönes, spannendes will ich erleben. Berlin ist dafür genau die richtige Stadt. Denn hier, wie nirgendwo sonst, gibt es zahlreiche, verschiedene Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben.

Wer es lieber gemütlich mag, wird sich vielleicht für eine Dampferfahrt entscheiden. Ob die 7-Seen-Rundfahrt ab Wannsee, die ca. 2 Stunden dauert oder die etwa 1-stündige Fahrt durch die Berliner Innenstadt, am Dom und an der Museumsinsel vorbei, bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. Oder einfach mal beides? Auf alle Fälle gibt es Sonnenschein pur, ein kühles Getränk und eine gänzlich neue Perspektive.

Auch eine Rikscha-Fahrt vom historischen Brandenburger Tor aus bringt völlig neue Eindrücke von der Straße unter den Linden, der legendären Friedrichstraße oder dem Pariser Platz. Danach vielleicht noch auf einen Kaffee in das geschichtsträchtige und mondäne Hotel Adlon?

Wer es lieber etwas zünftig mag, der kann bei Loretta am Wannsee gemütlich ein Bier trinken ( oder in anderen Biergärten der Stadt ) und dazu ein Steak vom Grill knabbern. Mit der S-Bahn fahren Sie dann hinein in die Innenstadt und flanieren den Ku-Damm hinunter oder durchstöbern die Kiezkneipen im alten, ehrwürdigen Charlottenburg mit den wunderschönen Altbauten.

Sportlich versierte mieten sich bei der Bahn einfach ein Fahrrad und fahren am Schlachtensee entlang, kehren in das dortige Restaurant ein und geniessen den Blick auf das Wasser und auf das frische Grün der Bäume.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit im Berliner Umland an einer Kletterwand sein Geschick zu trainieren. Oder ein schöner, langer Spaziergang im Berliner Zoo entspannt die Seele. Wer mit den Tieren nicht so viel anfangen kann, wird sich vielleicht lieber mit Spaziergängen im Tiergarten – mit kurzer Erholung im Cafe am Neuen See – oder im Park vom Schloss Charlottenburg vergnügen. Gleich daneben könnnen Sie drinnen oder draußen sitzend selbst gebrautes Bier kosten. Doch Vorsicht: Wer sein Glas nicht mit einem Deckel bedeckt, dem wird fleißg nachgeschenkt…

Ein Besuch im Botanischen Garten in Lichterfelde ist sehr lehrreich und gleichzeitig gut für Körper und Geist. Mit der S-Bahn ist diese Location sehr gut zu erreichen und eröffnet auch die Möglichkeit, noch ein paar Schritte die Einkaufsstraße in Steglitz, die Schloßstraße, zu erkunden.

Was kann man in Berlin noch unternehmen?
Natürlich zieht es Wasserratten aufs und in das Wasser. Eine Bootsfahrt – auch ohne Bootsführerschein- ist im Berliner Umland auch für den kleinen Geldbeutel zu ergattern oder Sie entscheiden sich für eine gemächliche Ruderfahrt im Grunewald. Eine kleine Stärkung im Anschluß im Forsthaus Paulsborn ist sehr zu empfeheln. Oder Sie sind total tollkühn und legen sich im Freibad Halensee auf die Wiese? Abends können Sie den Abend am Strand mit einem Cocktail ausklingen lassen. Ach, möge der Frühling doch nie verklingen… ( Foto: © Katja Xenikis)