Berlin Blog

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101. Berliner Sechstagerennen

Vom 26. Bis 31. Januar drehen die Bahnfahrer wieder im Berliner Velodrom ihre Runden. Das legendäre Berliner Sechstage-Rennen geht in seine 101. Saison. Neben dem traditionsreichen Madison gehen auch Steher und Sprinter an den Start. Die Hoffnung auf deutsche Siege wird von schwerer ausländischer Konkurrenz gefährdet – es gibt wieder Spitzensport pur auf der Bahn. Eine echte Sensation ist der Ladies Cup: erstmals treten auch Frauen beim Berliner Sechstage-Rennen an. Dazu können sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Showprogramm freuen. Die heiße Stimmung ist sowieso programmiert.

Hält die Heimstärke der Berliner an?
Die große Frage ist, ob Vorjahressieger Roger Kluge nach dem Ausfall seines Kollegen Olympiasieger und Weltmeister Robert Bartko die Titelverteidigung mit seinem neuen Duo-Partner Leif Lampater schafft. Die Erwartungen sind hoch, denn der Schwabe an der Seite des Berliners hat von 2006 bis 2009 mit Größen wie Bartko, Fulst, Stam und Zabel alles geschlagen, was in Stuttgart, Dortmund, Rotterdam, Bremen, Hamburg und Berlin auf der Bahn war. In dieser Saison verbuchte Lampater schon einige gute Platzierungen. Kluge ist als Deutscher Meister, Europameister, Weltcup-Gewinner und Vize-Olympiasieger ohnehin eine Klasse für sich. Aber die Konkurrenz ist stark. Da stehen mit Leigh Howard und Cameron Meyer aus Australien die leibhaftigen Weltmeister am Start und gleich dazu noch die Vizeweltmeister aus Tschechien, Martin Blaha und Jiri Hochmann. Aber auch Derny-Europameister Peter Schep, der mit Danny Stam antritt, oder der polnische Europameister im Punktefahren Rafael Ratajczyk (mit dem Schweizer Alexander Aeschbach) sind heiße Tipps!

Mehr als Rahmenprogramm
Auch die Sprint-, Steher- und Damenwettbewerbe sind ein guter Mix aus lokalen, nationalen und internationalen Größen. Das gilt auch für das Programm, in dem die Auftritte von Frank Zander, den Puhdys und angesagten Party-Bands vorgesehen sind. Sportpalast-Walzer und Stimmung sind garantiert, und es werden wieder heiße Nächte im Velodrom. Aber am Sonntag gibt es auch einen Familientag.
Mehr Infos unter: http://www.sechstagerennen-berlin.de/

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Union Berlin verkauft Stadion an die Fans

Unser Stadion soll schöner werden: Dieses Motto hat Fußball-Zweitligist Union Berlin ausgegeben und hofft dabei auf die Hilfe der Fans. Um den Umbau des Stadions an der Alten Försterei ohne Hilfe von Drittmitteln zu finanzieren, soll es nämlich verkauft werden. Aber nicht an einen finanzkräftigen Sponsor wie eine Brauerei, ein Versicherungsunternehmen oder andere potenzielle, kommerzielle Geldgeber; nein, die Fans selbst sollen das Stadion erwerben. Man wolle das Stadion in die Hand derer legen, die es auch nutzen, so erklärte der Pressesprecher des Vereins die Aktion. Am vergangenen Sonntag stimmten die Vereinsmitglieder diesem ungewöhnlichen Weg der Finanzierung zu.

10.000 Aktien werden dafür ausgegeben – 58 Prozent der Eigentumsanteile gibt Eisern Union damit aus der Hand.. Mitglieder des 1. FC Union können eine Aktie für 500 Euro pro Stück erwerben, die Ausgabe ist auf zehn Aktien pro Anteilseigner begrenzt. Damit erwerben die Fans nicht nur ein (symbolisches) Stück vom Stadion, sondern können in der Anteilseignerversammlung auch mitentscheiden, was mit ihm geschieht. So können die Namensrechte des Stadions zum Beispiel nur mit einer Zweidrittelmehrheit der Anteilseigner verkauft werden; bei anderen Entscheidung ist die einfache Mehrheit ausreichend.

Union Berlin ist schon seit langem bekannt und bei seinen Fans beliebt dafür, die im Fußball üblichen Wege der Kommerzialisierung eben nicht zu beschreiten. Die fünf Millionen Euro Mehreinahmen durch den Aktienverkauf sollen bereits vereinbarte Kreditaufnahmen für den Bau der neuen Haupttribüne überflüssig machen. Ansonsten ist das Bauprojekt bereits voll durchfinanziert: 15 Millionen Euro kostet das Bauvorhaben insgesamt, drei Millionen davon steuert das Land Berlin bei, sechs Millionen die DKB Bank, die restliche Summe entstammt von UFA Sports, einem Bauunternehmer und dem Eigenkapital des Vereins und seinen Sponsoren.

Startet die Tour de France 2016 in Berlin?

Ist gerade keine Fußball-Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, ist sie das sportliche Ereignis des Sommers: die Tour de France. Der Prolog des Fahrradspektakels findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. Wenn es nach dem Berliner Senat geht, könnte das bekannteste und wahrscheinlich härteste Profi-Radrennen bald wieder einmal aus der Hauptstadt starten.

Am Montag reist der für Sport zuständige Staatssekretär Thomas Härtel nach Paris, um dort mit den Veranstaltern ins Gespräch zu treten. Im Jahr 2016 oder 2017 könnte es dann soweit sein und die Radler könnten vom Brandenburger Tor aus in die die anstrengende Tour durch Frankreich starten. Der Anstoß für diesen Plan kam aus Frankreich, teilt Härtel mit. Der Prolog der Tour, der regelmäßig im Ausland stattfindet, soll dort für die Tour werben und das Interesse am Radsport wecken.

In Deutschland wäre Werbung angebracht. Die Tour de France macht hier in den letzten Jahren eher durch Doping-Skandale der Fahrer auf sich aufmerksam, als durch sportliche Ergebnisse. Die Zeiten guter deutscher Fahrer scheinen schon seit einigen Jahren vorbei. Vielleicht ändern sich das mit einem Auftaktrennen in Berlin. Die regierenden Parteien wie auch die Opposition jedenfalls zeigen sich in seltener Einigkeit, wenn es um den Plan geht, das Radrennen in der Stadt starten zu lassen.

2017 wäre es genau 30 Jahre her, dass die Tour zum ersten Mal ihren Anfang in Berlin nahm. 2017 findet allerdings auch ein Turnfest in der Stadt statt, sodass der organisatorische Aufwand für beide Events gut überlegt werden müsste. 2016 erscheint deswegen ebenfalls als attraktiver Termin.

 

Radwege in Berlin

Ab Sonntag regiert Königin Fußball

Ab Sonntag rollt der Ball wieder. Um Punkt 18 Uhr wird im Berliner Olympiastadion die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen angestoßen, Titelverteidiger Deutschland steht gegen Kanada auf dem Platz. Der Rubel ist ein wenig kleiner als bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, die 2006 im eigenen Land stattfand. Man sieht weniger Deutschlandfahnen, die Kommunen halten sich beim Aufbau von Fanmeilen und Riesenleinwänden für das Public Viewing zurück. Noch könne man das Interesse am Frauenfußball nicht einschätzen, so die Verantwortlichen. Da verlässt man sich lieber auf Bars und Bistros, Kneipen und Cafés, einem fußballverrücktem Publikum Unterhaltung zu bieten.

Eine Fanmeile wie 2006 wird es auch am Austragungsort Berlin nicht geben. In der ganzen Stadt sollen jedoch Fernseher und Leinwände aufgebaut werden, damit die Fans zwischen dem 26. Juni und dem 17. Juli kein Spiel verpassen. Die Gastwirte wollen unterdessen spontan auf das Interesse der Fans reagieren und setzen vor allem auf Spiele mit deutscher Beteiligung.

Die deutsche Frauen-Nationalelf hat vor der WM einiges dafür getan, die Bekanntheit und Beliebtheit des Frauenfußballs zu steigern. Die Ausgangsposition war gut, immerhin waren die Damen bei der letzten WM erfolgreicher als die Herren und konnten sich den Weltmeistertitel sichern. Ob Auftritte im Playboy oder einem klischeebehaftetem Spot für einen Elektronikmarkt aber mehr Zuschauer in die Stadien und die Gastronomiebetriebe spülen werden, muss sich erst zeigen. Die Berliner S-Bahn immerhin zeigt sich vorbereitet: Am Sonntag sollen zum Eröffnungsspiel zusätzliche Züge zum Olympiastadion und zurück fahren.
Ausserdem ist das ein verkaufsoffener Sonntage in Berlin

37. Berlin-Marathon

Am kommenden Sonntag laufen sie wieder – die unermüdlichen Marathon-Läufer machen sich bereits zum 37. Mal auf zum Berlin Marathon. Seit 1981 führt die Strecke dabei mitten durch die Stadt. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit und Schauspieler Till Schweiger geben den Startschuss auf der Straße des 17. Juni, zwischen dem Brandenburger Tor und dem Großen Stern. Dann geht es die exakt 42,195 km quer durch die Kieze, bis die Läufer wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Läufer und Läuferinnen starten um Punkt 9.00 Uhr, bereits einige Minuten zuvor machen sich Rollstuhlfahrer und Handbiker auf den Weg. Power-Walker sind ebenfalls zugelassen, Nordic-Walker allerdings nicht – die Walking-Stöcke mit den spitzen Ende sind in dem Gedränge am Start dann wohl doch zu gefährlich.

40.000 Läufer machen bei dem Spektakel mit. Die Startplätze sind schon lange vergeben; aus vielen verschiedenen Ländern zieht es Laufbegeisterte alljährlich nach Berlin, um hier an ihre Grenzen zu gehen. Einige verausgaben sich dabei für den guten Zweck: Charity Running, das Sammeln von Spenden mithilfe der Marathon-Teilnahme, wird auch in Deutschland langsam bekannter. In den USA können Hilfsorganisationen etwa beim New York Marathon Millionensummen einnehmen, ähnlich in Großbritannien. Beim Berlin Marathon ist es noch nicht so weit – um das zu ändern, treten unter anderen prominente Persönlichkeiten aus Sport, Film und Fernsehen an. In einer Staffel laufen sie die Strecke für den RTL-Spendenmarathon mit.

Schon am Sonnabend finden die ersten Events statt – um 15 Uhr starten die Nachwuchsläufer zum Bambini-Lauf, ab 16 Uhr konkurrieren die Inline-Skater um die schnellste Zeit. Die Berliner können sich also auf ein spannendes Renn-Wochenende  freuen – bei dem hoffentlich auch das Wetter mitspielen wird.

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WM-Feiern in Berlin: Laut, aber friedlich

4:0 besiegte die Deutsche Mannschaft am Sonntag Australien. In Berlin wurde der erste WM-Sieg „unserer Jungs“ enthusiastisch gefeiert, die Zuschauer auf der Fanmeile am Olympiastadion jubelten, Kurfürstendamm und Schönhauser Allee wurden zu spontanen Fanmeilen für friedliche Feiern. Die Berliner Fans versuchten ihr Möglichstes, um an die Lautstärke in den südafrikanischen Stadien heranzukommen, mit Hubkonzerten und den traditionellen Fan-Tröten Vuvulezas.

Überhaupt ist es dieses Jahr eine sehr laute WM. Südafrika präsentiert seine Mentalität der ausgelassenen Fußballfreude – die Vuvuzela gehört dazu wie die Flagge am Auto oder das Mannschaftstrikot. In keinem Spiel hat das fröhliche Getröte bisher gefehlt.

Auf der Fanmeile haben Vuvuzelas allerdings keinen Zutritt, Fußball-Fans müssen mitgebrachte Tröten bei den Ordnern abgeben. Auch einige deutsche Zuschauer reagieren eher irritiert auf die monotonen Geräusche, die nun regelmäßig aus den Fernsehern dringen. Da prallen bei der diesjährigen WM nicht nur gegnerische Mannschaften aufeinander, sondern auch zwei unterschiedliche Mentalitäten und Fankulturen. Zu laut und zu nervtötend sei das Getöse, es würde die Stadionstimmung vermiesen, beklagen sich einige TV-Zuschauer. Schon werden Versuche unternommen, ob man den Vuvuzela-Ton für die Fernsehübertragung nicht herausfiltern kann.

Die deutschen Fans, die nach Südafrika gereist sind, um ihre Mannschaft anzufeuern, stört das Tröten-Feuerwerk dagegen überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, die meisten tröten fleißig mit. Und auch auf den Straßen Berlins scheint sich die Vuvuzela als Kultobjekt durchzusetzen.

Berlin im WM-Fieber

Heute geht es los: Das Runde muss wieder ins Eckige, die Spiele dauern jeweils 90 Minuten und wichtig ist auf dem Platz. Ja, es ist wieder Fußball-WM. Die Spieler schwitzen und kämpfen in Südafrika, die Fans feiern weltweit. Auch in Berlin ist wieder Public Viewing auf der Fanmeile angesagt.

Gefeiert wird an zwei Orten: Von heute bis zum 18. Juni findet das International FIFA Fan Fest auf dem Olympischen Platz vor dem Olympiastadion statt. Am dem 23. Juni, an dem das letzte Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft stattfindet, zieht das Public Viewing weiter auf die Straße des 17. Juni und die Fans feiern zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.

Das Wetter zeigt sich leider im Gegensatz zum Super-WM-Sommer 2006 nicht nur von seiner besten Seite. Aber auch ein paar Regenschauer werden den Partys keinen Abbruch tun.

Die deutsche Mannschaft bestreitet ihr erstes Spiel übrigens am Sonntag, dem 13. Juni. Den offiziellen Spielplan gibt es unter anderem auf den Internetseiten der FIFA.

Leichtathletik WM in Berlin

Leichtathletik WM in Berlin
Die Leichtathletik WM in Berlin wirft ihre Schatten voraus. Zahlreiche Sportler werden sich vom 15.August bis zum 23. August ein Stelldichein in unserer Hauptstadt geben und die Weltmeister in den jeweiligen Disziplinen küren. Im Vorfeld haben schon einige Sportler auf sich aufmerksam gemacht. So haben die Sprinter, allen voran Usan Bolt und Tyson Gay phantastische Zeiten über 100 m auf die Tartanbahn gezaubert. Zwar gilt Usan Bolt nach seinen Fabelweltrekorden bei den Olympischen Spielen im Vorjahr als klarer Favorit, aber man sollte auch Tyson Gay nicht unterschätzen. Interessant dürfte auch werden, welche Sprinter sich in die Medaillenvergabe auch noch einmischen werden.
Aber auch Sportler aus Deutschland haben bereits Achtungszeichen gesetzt und locken natürlich auch die Zuschauer ins Olympiastadion von Berlin. So haben wir Deutschen vor allem in den Wurfdisziplinen berechtigte Medaillenhoffnungen, aber auch Ariane Friedrich oder die Zehnkämpfer sollte man nicht unterschätzen.
Auf jeden Fall ist es schön, ein sportliches Großereignis wie die Leichtathletik WM nach Berlin zu holen. Erfreulich ist natürlich auch, dass die Ticketpreise erschwinglich sind. Das deutsche und das internationale Publikum kann sich auf eine große Leichtathletik WM in Berlin mit fairen Fans und großen sportlichen Leistungen einstellen.
Welcher sportbegeisterte Fan träumt nicht davon, einem Weltrekord beiwohnen zu können. Bei der Leichathletik WM in Berlin hat man die Chance dazu. Die Sportler haben sich bestens vorbereitet und der Ausrichter, die Stadt Berlin, wird auch alles dafür geben, um die Leichtathletik WM in Berlin zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Wenn dann noch das Wetter in der Hauptstadt mitspielt kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Wer noch Interesse an Tickets für die Leichtathletik WM in Berlin hat, der hat sogar noch die Chance, Restkarten im Internet bestellen zu können.
See you in Berlin!

Berlin – eine fahrradfreundliche Stadt

Berlin macht mehr denn je für den Fahrradverkehr in der Stadt. Neuerdings gibt es im Regierungsviertel mit Radstreifen markiere Straßen, ist im “Tagesspiegel” zu lesen. Insgesamt soll es 150 Einzelvorhaben dieser Art geben, wird Heribert Guggenthaler zitiert. Er ist Leiter des Referats Straßenplanung der Verkehrsverwaltung. Aber auch Großprojekte finden sich auf seiner Liste. Weiterlesen

Berliner Feuerwehr internationaler Meister im Treppenlauf

Bei der 2. Internationalen Meisterschaft der Feuerwehr im Treppenlauf siegte das TFA-Team Berlin in einer Zeit von fünf Minuten und 28 Sekunden. TFA bedeutet “Toughest Firefighter Alive” (Härtester Feuerwehrmann der Welt), wie der “Berliner Morgenpost” zu entnehmen ist. Ort des Wettkampfes war das Park Inn Hotel am Alexanderplatz. Die Wettkämpfer mußten mit einer 30-Kilogramm-Atemschutzausrüstung 39 Stockwerke auf das Hoteldach sprinten. Bereits im letzten Jahr hatten die Berliner Feuerwehrleute den Wettbewerb gewonnen, allerdings waren sie dort über eine halbe Minute langsamer als in diesem Jahr. Weiterlesen