Entries Tagged as 'Oeffentlicher Nahverkehr'

Neues Autobahn-Teilstück zum Flughafen Schönefeld freigegeben

Das fast 300 Millionen Euro teure und 10,5 Kilometer lange Teilstück der A113 ist am Freitag mit einer Festveranstaltung freigegeben worden. Nun ist es theoretisch möglich, von Wilmersdorf zum Flughafen Schönefeld in nur 25 Minuten zu gelangen. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzek (SPD) bezeichnet in “WELT ONLINE” das Ganze als “hochleistungsfähige Verkehrsader”. Sie zeige, dass es mit dem dem Großflughafen BBI in Schönefeld vorangehe. Auch Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz ist voll des Lobes: “Unsere Fluggäste biegen jetzt von der Autobahn direkt zum Terminal ab - komfortabler geht es nicht,” wird er in der Zeitung zitiert. [Read more →]

Langsame Durchschnittsgeschwindigkeit bei Berlins Autofahrern?

Laut eines Städtevergleichs des privaten Unternehmens Itis Holdings und des US-Wirtschaftsmagazins “Forbes” liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Berlins Straßen bei moderaten 24,5 Stundenkilometern. Damit belegt Berlin im europaweiten Vergleich den vorletzten Platz. Nur Londons Autofahrer sind mit Tempo 19 noch langsamer unterwegs, schreibt die “Berliner Morgenpost”. [Read more →]

Fahrpreiserhöhung bei der BVG unvermeidlich

Laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” läßt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) verlauten, die Einigung im Tarifstreit “erhöhe den Druck in Bezug auf die künftige Preisentwicklung” bei den Fahrpreisen. Dies sei die einzige Möglichkeit, die 28,3 Millionen Euro aufzubringen, die der Tarifkompromiss koste. Weitere Finanzmittel, wie eine weitere Kreditaufnahme der mit 685 Millionen Euro verschuldeten BVG, sei auf Grund der angespannten Haushaltslage Berlins schwierig. Auch die Möglichkeit über eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen die Mehrbelastung abzufedern, wird nach Ansicht von BVG-Chef Andreas Sturmowski nicht einfach. Dieser “wirtschaftliche Unsicherheitsfaktor” komme durch einen Vertrauensschwund der Kunden gegenüber der BVG zustande. Man befürchte, durch die Streiks viele Fahrgäste verloren zu haben. “Wir werden erst einmal sehen, wie viele Fahrgäste noch da sind und wie viele in vier Wochen wieder da sind”, wird der BVG-Chef zitiert. [Read more →]

BVG-Tarifstreit beigelegt

Wie der “Berliner Tagesspiegel” in einer Eilmeldung schreibt, ist der Tarifstreit bei der BVG beigelegt. Der Streik soll demnach am Wochenende ausgesetzt werden. Wie Vertreter beider Lager verlauten ließen, “habe man sich auf eine gemeinsam tragbare Lösung verständigt”. Über die Aussetzung des Streiks werde derzeit noch gesondert verhandelt. Die rund 11.500 Beschäftigten erhalten der Meldung zur Folge durchschnittlich 4,6 Prozent mehr Gehalt. Das sind 28,3 Millionen Euro Mehrbelastung pro Jahr, die zu tragen sind. Damit scheint sich der Streik-Kreis zu schließen, der am 17. Januar begann.

Notfahrplan der BVG in Kraft

Eine Buslinie, die noch regelmäßig fährt, ist laut “Berliner Morgenpost” der TXL vom Hauptbahnhof über S-Bahnhof Beusselstraße zum Flughafen Tegel während der Hauptverkehrszeiten im 10 Minuten Takt. Der Notfallplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) steht also und ist bereits im Einsatz. Als PDF herunterladbar.

Neue Streikwelle der BVG bei Bussen ab Mitternacht

Wie der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, werden heute ab Mitternacht die Busse unbefristet bestreikt. Möglich ist dies deshalb, weil das Arbeitsgericht Berlin Spontanstreiks für zulässig hält. Demnach muss ein BVG-Streik nicht zwangsläufig 24 Stunden vorher angekündigt werden. Den Fahrgästen wird geraten, am Mittwochmorgen auf andere Transportmittel auszuweichen. Es werde ein Notfallfahrplan mit insgesamt 130 Ersatzbussen erstellt. Ob der am morgigen Mittwoch schon greift, ist allerdings fraglich. [Read more →]

U-Bahnzugführer benimmt sich total daneben

Also, das war doch der Hit des Tages mit BVG-Streik-Feeling. Ich sitze gerade in der U-Bahn, als der Zugführer über Lautsprecher trötet: “Mit dem Fahrrad nicht in den ersten Wagen, wie oft sollen wir das noch sagen”. Sichtlich genervt der Gute was? Auch schon mal an die Möglichkeit gedacht: a.) sie macht hier Urlaub b.) sie ist gerade vielleicht drei Monate hier und weiß das nicht c.) sie war so in Eile, weil sie ja unbedingt die derzeit sympathieträchtige BVG nicht in Verlegenheit bringen wollte.

Wie auch immer. Als die Gute dann das Fahrrad nach hinten schob und schon an der Tür war und den Knopf drückte … fuhr der doch einfach davon.
Schönen Gruß vom Streik, aber das war bestimmt das allerletzte was man einer Radfahrerin in der U-Bahn antun sollte. *dreimalkopfschüttel*.

BVG-Streik am Wochenende - Fahrdienst vorerst nicht betroffen

Der Verhandlungsmarathon dauerte 13 Stunden. Dann passierte das, was eigentlich absehbar war: Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der BVG wurden abgebrochen. Wie der Berliner “Tagesspiegel” berichtet, teilte Ver.di-Sprecher Andreas Splanemann mit, es stehe fest, dass wieder gestreikt werde. Der Fahrdienst solle - wie bereits im Vorfeld angekündigt - jedoch vorerst davon nicht betroffen sein. Der Streik werde sich zunächst nur auf Fahrzeugwerkstätten von Bus, U-Bahn und Straßenbahn beziehen. [Read more →]

Ver.di stellt neuen Streik in Aussicht

Laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” trifft sich heute gegen 16 Uhr die Tarifkommission, um zu beraten, ob weitere Tarifverhandlungen mit dem Berliner Senat überhaupt noch Sinn machen. Sollte im Ergebnis herauskommen, dass dies nicht der Fall ist, könnten die BerlinerInnen bereits am Freitagmorgen wieder mit einem Streik rechnen. [Read more →]

Viele Schwarzfahrer zahlungsunfähig

Auf 12,7 Millionen Euro beläuft sich die Summe, die die Berliner Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr Schwarzfahrern insgesamt in Rechnung stellte. Nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” werden davon aber nur knapp ein Drittel tatsächlich gezahlt. Die BVG bleibt also auf 8,6 Millionen Euro sitzen, meist wegen Zahlungsunfähigkeit der Schwarzfahrer. Die Zahlen stammen aus einem kürzlichen Bericht zum Sanierungsfortschritt der BVG.

Die gibt sich trotzdem nicht entmutigt. Der Abschreckungseffekt sei entscheidend. Das läßt sich auch aus der Senkung der Schwarzfahrerquote ablesen. Sie lag schon mal bei 6 Prozent. 2006 musste nur noch für 3,6 Prozent der Fahrgäste ein erhöhtes Beförderungsentgeld erhoben werden. Bei den Fahrgastzahlen waren es 2007 nur noch 904 Millionen statt 914 Millionen im Jahr zuvor. Jedoch: Der BVG-Fahrgeldertrag stieg um 3,8 Millionen Euro. Die letzte Tariferhöhung vor einem Jahr lässt grüßen.