achtung berlin: Das Filmfest geht in die 11. Runde

17.04.2015
Am Wochenende soll es wieder etwas wärmer werden. Den Frühlingsabend könnte man aber dennoch im Kino verbringen. Zum Beispiel im Kino International, im Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz, im Passage Kino, im Filmtheater am Friedrichshain oder in den Tilsiter Lichtspielen oder den Neuen Kammerspielen. Hier findet nämlich bereits seit dem 15. April und noch bis zum 22. April das Festival „achtung berlin“ statt. Im Fokus stehen Produktionen aus Berlin und Brandenburg. Herzstück des Filmfests ist die Verleihung des „new berlin film awards“.

Große Namen und No-Budget-Produktionen

Abendfüllende Spielfilme mit bekannter Besetzung, aber auch kleine Independent-Produktionen, ohne große Namen und ohne Förderung gedreht, gehen ins Rennen um den Preis. Auch die besten Dokumentarfilme aus der Region Berlin-Brandenburg erhalten eine Auszeichnung. Der Wettbewerb für mittellange und Kurzfilme verspricht Filmentdeckungen jenseits aller Erzählkonventionen.

Alle Filme laufen als Welt-, Deutschland- oder Berlin-Premiere noch vor dem aktuellen Kinostart. Das Programm könnte abwechslungsreicher nicht sein: Zu sehen gibt es Spielfilme mit bekannten Schauspielern wie Benno Fürmann, der in „Nachthelle“ seinen Auftritt hat, Aylin Tezel spielt in „Lost in the Living“ mit; Frederick Lau gibt es in „Nachspielzeit“ zu sehen. Daneben stehen absolute Low-Budget- bis No-Budget-Produktionen. Philipp Eichholz etwa setzte seinen Film „Liebe mich“ mit nur 4.000 Euro Budget und Omas Hilfe in nur einer Woche Drehzeit um. Improvisation ist eben alles.

Die Preisverleihung erfolgt am Dienstag, den 21. April, im Babylon Kino. Das vollständige Programm gibt es auf der Festival-Webseite.
(Foto: © JiSign )

Verkaufsoffener Sonntag am 19.04.2015 in Berlin