Berlin bekommt die größte Computerspielesammlung der Welt

Computer- und Videospiele in Berlin

Berlin

Mehr als 50.000 Computer- und Videospiele, zusammengefasst an einem Ort: Das klingt nach einem Traum für Gamer. Entstehen soll diese weltgrößte Computerspielesammlung in Berlin. Dafür werden nach bisheriger Planung die Bestände des Computerspielemuseums, der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, des Zentrums für Computerspielesforschung an der Universität Potsdam und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle zusammengelegt.

Bund finanziert die Zusammenlegung

Finanziert wird die Zusammenlegung durch den Bund. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags präsentierte einen entsprechenden Beschluss. Ab 2017 sollen die notwendigen Mittel fließen. Für den Bundestag gelten auch Computer- und Videospiele als kulturelles Erbe. Die Computerspielesammlung solle desse Bedeutung unterstreichen.

In einem ersten Schritt wird ab 2017 eine gemeinsame digitale Datenbank aufgebaut. Auch Bürgerinnen und Bürger sollen auf diese zugreifen können. Im nächsten Schritt folgt die Zusammenführung der physischen Sammlung, die dann zur öffentlichen Nutzung freigegeben wird. Dort darf man dann natürlich auch ausprobieren, womit sich frühere Generationen von Computerspielern die Zeit vertrieben haben.

Alte Münze als Standort im Gespräch

Organisation und Koordinierung liegen bei der Stiftung Digitale Spielekultur. Eine Idee, wo die Computerspielesammlung unterkommen soll, gibt es auch schon: die Räume der alten Münze sind als Standort im Gespräch.

Ziel der Computerspielesammlung ist nicht nur eine Ausstellung älterer Computer- und Videospiele. Daneben sollen auch künftge Entwicklungen aufgenommen werden. Die Herausforderung dabei: Dafür muss natürlich die nötige Technik zur Verfügung stehen. Computerspielemuseum in der Berliner Karl-Marx-Allee
(Foto: © JiSign )

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