Berliner Fanfest zum Champions League Finale

Berlin

Nachdem Dortmunder und Wolfsburger Fans zum DFB-Pokalfinale trotz abgesagtem Fanfest Gelegenheit zum Feiern fanden, steht an diesem Wochenende schon wieder ein neues Fußballfest an. Im Berliner Olympiastadion trifft Turin auf Barcelona, es geht um den Gewinn der Champions League. Fußballfans feiern in Berlin wieder am Brandenburger Tor. Dort ist bereits gestern die Fanmeile an der Straße des 17. Juni eröffnet worden, auch, wenn das Spiel selbst erst am Samstagabend stattfindet. Die Fans können sich auf Sonnenschein und sommerliche Temperaturen freuen. Auf ein Public Viewing müssen sie allerdings verzichten.

Sport und Musik vor dem Brandenburger Tor

Ein Kunstrasenplatz wurde eigens vor dem Brandenburger Tor errichtet, auf den Bühnen spielen Musiker auf: Auf der Fanmeile erwartet die Besucher ein buntes Sport- und Unterhaltungsprogramm. Der Fußball soll hier im Vordergrund stehen, nicht die Skandale um FIFA und Korruption. Das betonte auch Berlins Innensenator Frank Henkel. Einen kleinen Höhepunkt gab es bereits: Am Donnerstag trugen DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel und der zweimalige Champions-League-Sieger Christian Karembeu den UEFA-Pokal durch das Brandenburger Tor. Zum Finalspiel am 6. Juni wird die Blue Man Group auf der Fanmeile auftreten und noch einmal für spektakuläre Momente sorgen.

Fußballfest ohne Public Viewing

Eine Entscheidung steht allerdings in der Kritik: Wenn am Samstagabend das Finale um 20:45 Uhr angepfiffen wird, wird es auf der Fanmeile keine Live-Übertragung geben. Das Public Viewing fällt aus, auf Beschluss der UEFA. Die TV-Übertragungsrechte stehen der öffentlichen Übertragung auf der Fanmeile entgegen, so die offizielle Begründung.

Die Polizei ist derweil im Großeinsatz, um den friedlichen Ablauf des Fußballfestes sicherzustellen. 1.000 Berliner Beamte sind im Einsatz, aus Italien und Spanien sind eigens Polizei-Experten angereist, um die hiesigen Einsatzkräfte zu unterstützen. Wem es morgen zu warm ist kann auch in eins der Berliner Freibäder gehen! (Foto: © JiSign)