Das Babylon Kino feiert das erste Anime Berlin Festival

Anime Festival in Berlin

Berlin

Wer gerade nicht dabei ist, mit „Pokémon Go“ kleine Monster durch die Stadt zu jagen, oder einfach mal eine Pause von dem Spiel braucht, kann seit Donnerstag im Babylon Kino noch zahlreiche kulleräugige Figuren mehr erleben. Hier findet nämlich derzeit das erste Anime Berlin Festival statt. Mehr als 30 Serien und Animationsfilme aus Japan stehen auf dem Programm, und das noch bis zum 14. August 2016.

Deutschlandpremieren auf der Leinwand

Zum Auftakt gab es bereits eine Deutschlandpremiere: „Dragonball Z: Resurrection F“ hat die Fans des beliebten Animes angelockt. Das soll nicht der einzige Höhepunkt bleiben. Während sich Pokémon und Dragonball Z vergleichsweise familienfreundlich präsentieren und auch für ein jüngeres Publikum geeignet sind, zielen viele Animes auf eine ältere Zielgruppe. Dazu gehört auch der kunstvolle Film „Belladonna of Sadness“, den das Babylon am Samstag um 22.15 Uhr zeigt. Der Film entstand bereits 1973, die restaurierte Fassung ist zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Eiichi Yamamoto erzählt die Geschichte von Jeanne d’Arc – mit nicht jugendfreien, explizit erotischen Szenen.

Programm für Jugendliche und Erwachsene

Die Programmauswahl beweist, dass Animes eben keine Kinderfilme sind. Die meisten Serien und Filme richten sich an Jugendliche und Erwachsene. Die Auswahl reicht dabei von Psychothrillern über quietschbunte Komödien bis hin zu Arthouse-Filmen.

Der morgige Samstag steht derweil nicht nur im Zeichen von Jeanne d’Arc. Am 6. August jährt sich zum 71. Mal der Tag, als die USA eine Atombombe auf Hiroshima warfen. Zum Gedenken zeigt das Anime Berlin Festival die Filme „Barfuß durch Hiroshima“ von Keiji Nakazawa und „Die letzten Glühwürmchen“ von Isao Takahata.

Das vollständige Programm gibt es auf der Seite des Anime Berlin Festivals.
(Foto: © JiSign )