Kampf gegen Ratten am Helmholtzplatz

Ratten in Berlin

Berlin

Es ist kein großes Geheimnis, dass sich in Berlin auch Nagetiere äußerst wohlfühlen. Mindestens ebenso viele Ratten wie Menschen leben in Berlin – vorsichtigen Schätzungen zufolge. Andere gehen davon aus, dass auf jeden Berliner zwei Tiere kommen. Selbst, wer die Nager an sich nicht eklig findet, wird von Ratten auf öffentlichen Plätzen und Spielplätzen wenig begeistert sein. Die Tiere können verschiedene Krankheitserreger übertragen, unter anderem Salmonellen. ( Firmen zur Schädlingsbekämpfung in Berlin)

Zugang zum Helmholtzplatz ist teilweise gesperrt

Derzeit gehen das Bezirksamt Pankow und die Berliner Wasserbetriebe gegen die Ratten auf dem Helmholtzplatz vor. Gestern starteten Arbeiter mit dem Auslegen von Ködern, sowohl ober- als auch unterirdisch. Einige Bereiche des Helmholtzplatzes sind mit Bauzäunen abgesperrt, um Anwohner, vor allem Kinder, zu schützen.

Andere Berliner Bezirke mussten bereits Spielplätze aufgrund des Rattenbefalls schließen. In Gesundbrunnen, Wedding, Charlottenburg-Wilmersdorf und Neukölln hatten sich die Nager zu weit ausgebreitet. Auch der Skalitzer Park ist bereits seit September geschlossen, muss sogar umgebaut werden. Vor April 2017 wird er wohl nicht wiedereröffnet werden.

Jeder kann einer Rattenplage vorbeugen

In fast allen Bezirken steigt die Zahl der Ratten-Bekämpfungsmaßnahmen. Die helfen aber nur, wenn auch die Berliner selbst mitwirken. Finden Ratten ein reiches Nahrungsangebot, vermehreren sie sich auch stärker. Müll gehört also in den Abfalleimer, Mülltonnen sollten gut verschlossen werden. Lebensmittelreste sollten keinesfalls über die Toilette entsorgt werden, sondern über den Hausmüll. Wer Keller und Lagerräume regelmäßig entrümpelt, schränkt die Nistmöglichkeiten ein. Wird doch Rattenbefall festgestellt, ist das Gesundheitsamt zu informieren.
(Foto: © JiSign )

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