Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

Der Kiez rund ums Ostkreuz verändert sich

Für das Wochenende sind die ersten warmen Frühlingstage angekündigt. Bis auf 18 Grad soll das Thermometer am Samstag steigen – ideal, um einen Ausflug mit der Familie oder Freunden zu unternehmen. Einen Strich durch die Rechnung könnte den Berlinern allerdings der öffentliche Nahverkehr machen; bereits am diesen Wochenende soll es zu ersten Streckensperrungen zwischen der Schönhauser Allee und Ostkreuz geben sowie zwischen Lichtenberg und Ostkreuz. Den ganzen April über müssen Berliner Fahrgäste zudem mit Einschränkungen im ÖPNV rechnen.

Fast zeitgleich mit den geplanten Sperrungen geben die Berliner Verkehrsbetriebe eine Erhöhung der Fahrkartenpreise bekannt. Ab Sommer sollen die Tickets für Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg durchschnittlich 2,8 Prozent mehr kosten. In Berlin wird ein Einzelfahrschein auf der Strecke AB dann 2,40 Euro statt bisher 2,30 Euro kosten, der Preis für die Umweltkarte AB steigt von bisher 74 auf 77 Euro, die Monatskarte ABC wird 95 Euro kosten.

Während die Berliner Pendler in den kommenden Wochen über die Einschränkungen des Zugverkehrs ächzen werden, bemerken die Anwohner rund um den Kiez am S-Bahnhof eine deutliche Veränderung. Noch vor einigen Jahren war vor allem der Bereich südlich des Ostkreuzes eher trist und grau, viele Obdachlose hatten hier ihr Revier. Heute zieht es zahlreiche Studenten und andere junge Leute in diesen Teil von Friedrichshain; mit ihnen kommen die trendigen Bars, Cafés und Geschäfte. Für alteingesessene Mieter bedeutet dies zum einen eine angenehmere Kiezstruktur; allerdings steigen auch die Mieten im neuen Trendbezirk enorm. Mittlerweile gehört Friedrichshain-Kreuzberg zu den teuersten Bezirken Berlins, die Mietpreise liegen zum Teil sogar noch über den Wohnungspreisen im einst mondänen Charlottenburg-Wilmersdorf.
Kieze und Bezirke in Berlin

S-Bahn: Hiobsbotschaft mit guten Folgen

Zwei Wochen Komplettsperrung des östlichen Berliner Rings für ein besseres Ostkreuz

Die schlechte Nachricht zuerst: Nach den Osterferien wird der östliche Berliner Ring vom 30. März bis 16. April gesperrt sein. Alles, damit es nachher umso schöner wird,Eine Berliner s-Bahn denn in diesen zwei Wochen läuft das große Finale für den Bahnhof Ostkreuz. Bahnsteig F ist da bereits zu einer schönen Ringbahnhalle mit Serviceangeboten wie zum Beispiel einem Ticketschalter geworden – die Gleise müssen jedoch verlegt und an das elektronische Stellwerk angeschlossen werden, was leider nicht parallel sondern nur nacheinander geschehen kann.

Heißt also: Ab 30. März abends bis 16. April morgens müssen sich S-Bahn-Nutzer entweder mit dem Schienenersatzverkehr via Bus begnügen oder Alternativstrecken suchen. Bequem wird es auf keinen Fall. Im Gegenteil:
Vom 7. bis 16. April erfordert wiederum die Grunderneuerung der Hochbahntrasse Arbeiten an der U-Bahn-Linie U2 auf dem nordöstlichen Abschnitt, weil die BVG u.a. die Zugsicherungsanlagen erneuert.

S-Bahn Berlin und BVG haben ein Ersatzkonzept entwickelt, das zusätzliche Busse vorsieht… Bleibt also nur zu hoffen, dass auch wirklich alles nach Plan läuft. ( Text: kas; Foto: © fuxart )

 

Seefestspiele Wannsee gehen mit „Carmen“ in die zweite Runde

Es war eines der Berliner Highlights im vergangenen Sommer: Mitten im Wannsee schwamm eine große Bühne, von dort aus verzauberten die Klänge von Mozarts „Zauberflöte“ die Zuschauer. Die Neuinszenierung der bekannten Oper von Katharina Thalbach war der Auftakt für die Wannsee Festspiele – in diesem Jahr wird das Spektakel wiederholt. Vom 16. August bis zum 2. September wird dann die Oper „Carmen“ auf der Seebühne gegeben. Während der Termin und das Bühnenbild schon feststehen, wird nach den Darstellern noch gesucht.

Wieder konnte eine berühmte Persönlichkeit für die Regie der Wannsee Festspiele gewonnen werden: Die Wannsee-Carmen wird von keinem geringeren als Volker Schlöndorff inszeniert, der unter anderem für seine Verfilmung von Günther Gras „Blechtrommel“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Die bekannten Stücke der Oper, in deren Mittelpunkt eine verführerische Femme fatale steht, werden auf Deutsch gesungen. Darsteller für die Hauptrollen werden zurzeit noch gesucht – bewerben kann sich jeder, der neuer Star am Berliner Opernhimmel werden möchte. Bis zum 30. April werden die Bewerbungen junger Sängerinnen und Sänger noch angenommen; anschließend geht es zum Casting ins Radialsystem am Ostbahnhof, wo sich die Bewerberinnen und Bewerber im Wettstreit um die Rollen der Carmen, der Micaela, Don José und Escamillo bewähren müssen. Vom 14. Bis zum 18. Mai wird eine Jury über die endgültige Besetzung entscheiden.

Zu den ersten Seefestspielen im vergangenen Jahr kamen knapp 40.000 Zuschauer. 2012 hoffen die Veranstalter auf einen noch größeren Publikumsandrang. Nun muss im kommenden Spätsommer nur noch das Wetter mitspielen, um den Gästen ein einmaliges Erlebnis am Wannsee zu gewähren.

6. ZEBRA Poetry Filmfestival

Zum nunmehr sechsten Mal findet im Oktober 2012 das ZEBRA Poetry Filmfestival statt. Der Einsendeschluss ist jedoch bereits am 2. Mai 2012, also in gut anderthalb Monaten. Im Rahmen dieses Filmfestivals wird eine Programmkommission Kurzfilme auswählen, die auf Poesie, auf Gedichten basieren. Eine internationale Jury kürt dann im Kino Babylon Berlin die Sieger mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro in folgenden Kategorien: ZEBRA – Preis für den besten Poesiefilm, gestiftet von der Literaturwerkstatt Berlin; Goethe Filmpreis, gestiftet vom Goethe-Institut; Ritter Sport Filmpreis, gestiftet von der Alfred Ritter GmbH & Co KG; Publikumspreis der radioeins-Jury.

Neu in diesem Jahr: Es werden vom 18. bis 21. Oktober 2012 zusätzlich die Kategorien „Bestes Erstlingswerk“, „Bester Film für Toleranz“ und „Beste filmische Gedicht-Performance“ dotiert. Alle eingereichten Werke nehmen automatisch an allen Kategorien teil, das gilt auch für den ZEBRINO, den Preis für Kinder- und Jugendfilme, bei dem junge Zuschauer den besten Poesiefilm für Acht- bis Zwölfjährige selbst bestimmen.

Teilnahmebedingungen, die vorgegebene Filmdauer und deren Format sowie andere Details finden Interessierte ab sofort auf http://www.zebra-award.org/
(Text: kas)

Zum Weltfrauentag: Gleichberechtigung und die Berliner Politik

Dieser Donnerstag war Weltfrauentag – eine ideale Gelegenheit auch für die Berliner Politik, sich mit der Gleichberechtigung innerhalb der Parteien und innerhalb großer Unternehmen auseinanderzusetzen. Eine Partei, die zumindest auf dem Papier viel Wert auf Gleichberechtigung aller Menschen legt, ist die Piratenpartei, bei der Wahl 2011 erstmals in den Berliner Senat eingezogen. Schon die Gründungsgeschichte der Piraten, die aus der Netzbewegung heraus entstanden, bedingt allerdings einen recht geringen Frauenanteil unter den Mitgliedern – die als technisch angesehen Themen rund um Internet, Datenschutz und Freiheitsrechte im Netz scheinen für viele Frauen nicht sehr attraktiv. Die Piratenpartei versteht sich selbst als „post-gender“, also als jenseits von Geschlechterdebatten angekommen; der „Kegelclub“, ein Frauennetzwerk innerhalb der Partei, untersuchte dennoch, wie es um den Sexismus bei den Berliner Piraten bestellt ist.

Die Umfrage erhob, wie viele weibliche Parteimitglieder bereits einmal mit sexistischen Kommentaren oder Macho-Sprüchen konfrontiert waren. „Macho-Sprüche“ sind nun natürlich ein weites Feld, was als sexistisch verstanden wird, ist abhängig von der jeweiligen Person; 49 Prozent der Piratinnen jedenfalls fühlten sich schon einmal durch derartige Sprüche angegriffen. 21 Prozent der Frauen finden, dass weibliche Parteimitglieder bei den Piraten nicht, kaum oder eher weniger gleichberechtigt sind; so sehen es allerdings nur sechs Prozent der Männer. Der Kegelclub zieht aus der nichtrepräsentativen Umfrage den Schluss, dass Sexismus ein Problem innerhalb der Piratenpartei sei.

In einem sind sich männliche und weibliche Parteimitglieder allerdings einig: Die Mehrheit beider Geschlechter spricht sich gegen eine staatliche vorgeschriebene Frauenquote aus; obwohl in Berlin nur rund neun Prozent der Führungskräfte und Aufsichtsradmitglieder weiblich sind, sollen staatliche Vorschriften dies nicht regulieren. Etwas anders sieht es das Landesgleichstellungsgesetz, das 2010 erlassen wurde: Demnach sind Gremien wie Aufsichtsräte paritätisch nach dem Anteil der Geschlechter im Unternehmen zu besetzen. Zum Weltfrauentag jedoch machte die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD), deutlich, dass der Senat selbst sich nicht an dieses Gesetz hält; scheiden Landesvertreterinnen aus den Gremien aus, würden die Stellen mit Männern neu besetzt, so Kolats Beschwerde. Die Frauenvertreterinnen der Parteien sehen daher beim Senat selbst noch Handlungsbedarf, um echte Gleichberechtigung zu schaffen.

Keine Umlage der Straßenbaukosten mehr auf Anwohner?

Die Straße vor der Haustür ist kaputt – und die Anwohner müssen für die Reparaturen zahlen. In Berlin und vielen anderen Bundesländern ist das Standard, dank Straßenausbaubeitragsgesetz. Demnach müssen alle Anwohner unter bestimmten Umständen einen Beitrag dazu leisten, wenn die Straßen vor ihrer Haustür ausgebaut werden. Das Gesetz ist entsprechend umstritten und unbeliebt. In Berlin könnte es allerdings noch am Dienstag gekippt werden. Stadtentwicklungssenator Müller (SPD) soll dem Senat am Dienstag einen Vorschlag zur Aufhebung des Gesetztes vorlegen.

Beschlossen wurde die umstrittene Regelung noch unter rot-rot. Der CDU war das Gesetz schon lange ein Dorn im Auge und seine Abschaffung Teil der Koalitionsverhandlungen. Finanzsenator Ulrich Nußbaum begrüßte den Entschluss. Das Gesetz sei nicht nur für die Anwohner nicht durchsichtig gewesen, sondern habe zudem noch vergleichsweise wenig Geld in die öffentlichen Kassen gebracht. Anwohner mussten also teils sehr hohe Beiträge zahlen – und das Land Berlin hatte doch nicht genug Geld, um Schlaglöcher und andere Straßenschäden nachhaltig zu sanieren.

Berliner Bürger sollen sich jetzt nicht nur über die Aufhebung des Gesetzes freuen können, sondern auch über eine Rückzahlung der bisher geleisteten Straßenbaubeiträge. Insgesamt etwa 624.000 Euro sollen dabei an Bürger und Bürgerinnen zurückgegeben werden. Die Reparatur von beschädigten Straßen und Gehwegen soll nun wieder von der Allgemeinheit, durch Steuern, finanziert werden.

Betriebsrat des FEZ überreicht Unterschriftenlisten an Staatssekretärin Klebba

Steigende Energie- und Personalkosten sind einer der wichtigsten Gründe dafür, dass die Abwendung von Kürzungsvorhaben gegen das FEZ unbedingt nötig ist. Das sehen insgesamt 7952 Menschen ebenso, unter anderem Politiker wie Ekin Deligöz (Bundestag), Oliver Scholz, Mitglied des Abgeordnetenhauses, oder Wissenschaftler wie Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm und Prof. Peter Kunsmann von der Freien Universität Berlin.

Auch Dr. Sigmund Jähn unterzeichnete neben vielen anderen in Forschung und Kultur Tätigen – und natürlich vielen Eltern von Kindern, die das breite FEZ-Angebot gern und viel nutzen.

Die Mitglieder des FEZ-Betriebsrates überreichen am 6.3.2012 zudem das Kunstprojekt „Meine Hand für das FEZ“, an dem sich 2459 kleine und große FEZ-Besucher beteiligten. Zwar steht im derzeitigen Haushaltsplan die oben genannte Kürzung nicht mehr, doch ist es wichtig, dass auch zukünftig eine Finanzierung weiterhin gewährleistet bleibt. So viele FEZ-Fans, derart engagierte Mitarbeiter und ein so abwechslungsreiches Angebot für Familien und Kinder dürfen einfach nicht auf taube Ohren stoßen! ( Text: kas )

Neue Schulverordnung: Lehrer sollen Blaumachern hinterhertelefonieren

Es gibt wohl kaum jemanden, der es als Schüler nicht einmal getan hat: Geschwänzt, blau gemacht, den Unterricht versäumt. Lehrer beklagen nun schon seit einigen Jahren, dass die unentschuldigten Fehlzeiten ihrer Schüler überhand nehmen. Zum 1. Februar ist nun eine neue Verordnung in Kraft getreten, mit der deutlich härter gegen Schulschwänzer vorgegangen werden soll: Bereits ab dem ersten unentschuldigten Fehltag sollen Lehrer bei den Eltern anrufen und nach dem Verbleib der Schüler fragen. Bisher sollten Lehrer erst am dritten unentschuldigten Fehltag zu dieser Maßnahme greifen.

Der Landeselternausschuss Berlin begrüßte die Änderung – die Schulleiter allerdings befürchten Mehrbelastung für ihr Personal: Es sei schlicht unmöglich, allen fehlenden Schülern bereits am ersten Fehltag hinterher zu telefonieren. Vielmehr solle auf die Erfahrung des Lehrpersonals vertraut werden; die Lehrer wüssten, welche Schüler zum Schwänzen neigen und könnten sich gezielt mit deren Erziehungsberechtigten in Verbindung setzen. Hinzu kommen ganz praktische Probleme: Was passiert, wenn die Eltern nicht erreichbar sind – da sie zum Beispiel gerade arbeiten und nicht ans Telefon gehen können? Wie sollen die Lehrer vorgehen, wenn das Telefonsystem der Schule es gar nicht hergibt, in Mobilfunknetze zu telefonieren? Müssen sie dann vom Privathandy aus telefonieren? Was bringt die Hinterhertelefoniererrei, wenn die Eltern letztlich ihr Kind doch krank melden, hat man sie erst einmal erreicht? Und selbst ehrliche Schüler und Eltern könnten durch das neue System unter Blaumach-Verdacht geraten: Es kommt nämlich gar nicht so selten vor, dass Eltern ihr Kind telefonisch entschuldigen möchten, aber im Schulsekretariat niemanden erreichen.

Inge Hirschmann vom Grundschulverband und der grüne Schulpolitiker Özcan Mutlu würden sich daher gerne Finnland zum Vorbild nehmen: Dort führen die Lehrer elektronische Klassenbücher. Fehlt ein Schüler unentschuldigt, werden die Eltern auf elektronischem Wege, etwa über eine SMS, davon in Kenntnis gesetzt. Bis sich in Berlin ein derartiges elektronisches System durchsetzen könnte, ist es aber noch ein langer Weg. Zurzeit scheitert es allein schon daran, dass die seit langem geplante Schülerdatei noch nicht existiert.

Wohnungsmarktreport: Am teuersten sind Wohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg

Die Lebenshaltungskosten in Berlin sind billig? Was die Mieten innerhalb des
S-Bahn-Rings angeht, stimmt diese schöne Vorurteil schon lange nicht mehr. Eine aktuelle Studie der GSW in Zusammenarbeit mit dem Maklerbüro CBRE zeigt nun, um wie viel die Mieten in Stadtkern innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen sind: Ganze 13 Prozent teurer sind die Wohnungen in Berlins Mitte geworden. Ebenfalls im zweistelligen Bereich liegt die Mietsteigerung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Am teuersten wohnen die Berliner mittlerweile auch nicht mehr in Charlottenburg-Wilmersdorf, sondern eben hier, im Szenebezirk Kreuzberg.

Im Durchschnitt stiegen die Preise für eine Wohnung in Berlin, inklusive der Außenbezirke um 7,8 Prozent, der Quadratmeter kostet nun etwa 6,59 Euro Kaltmiete, so der Wohnungsmarktreport. Wer nach sofort beziehbaren, bezahlbaren Wohnungen sucht, sollte sich demnach am ehesten in den Stadtrandbezirken umschauen: In Marzahn-Hellersdorf stiegen die Mieten in 2011 zum Beispiel nur um 2,1 Prozent. Generell bietet der grüne Stadtteil  günstigen Wohnraum, 100 Quadratmeter Wohnungen sind hier zum Teil schon unter 400 Euro kalt zu haben. Das hängt nun natürlich auch damit zusammen, dass Marzahn-Hellersdorf vor allem vielen Zugezogenen als nicht attraktiv genug gilt; trendiger ist es, in Szenebezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg zu wohnen. Und dafür zahlt man dann schon einmal über acht Euro für den Quadratmeter – kalt, versteht sich. Das ist etwa das Doppelte von dem, was Wohnungen in Marzahn kosten.

Folge der Mietsteigerungen vor allem in den Innenstadt-Bezirken ist die vielbeschriebene Gentrifizierung: Alteingesessene Berliner und Familien mit geringerem Einkommen ziehen weg, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können; das Ergebnis sind Mieter-Monokulturen aus gutverdienenden, hippen, meist zugezogenen jungen Leuten. Um dieser Entmischung etwas entgegenzusetzen, plant der Senat zusammen mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, eine „Sozialmiete“ einzuführen. Können Familien nachweisen, dass Mieterhöhungen für sie eine unzulässige Härte darstellen, soll der alte Mietpreis bestehen bleiben. Zudem sollen die landeseigenen Wohnungsunternehmen ihren Bestand an Wohnungen von 30.000 auf 300.000 erhöhen, durch Zukauf und durch Neubau.
( Foto: © dyrka )

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15. Kneipenmusikfest in Berlin-Friedrichshagen

Am 10. März 2012 geht´s wieder los, pünktlich zum angekündigten Witterungsumschwung gen Frühling: In 15 Kneipen findet das alljährliche Kneipenmusikfest statt. Jedes Genre ist vertreten, von Pop über Funk bis Blues. Alle, die gern Musik hören oder danach tanzen, haben eine satte Auswahl zwischen Pub, Kneipe oder Veranstaltungssaal. Wann: 10. März 2012 Wo: Friedrichshagen Preis: 15 Euro, ermäßig 12 Euro Eine Übersicht gibt es hier:
http://www.tkt-berlin.de/fileadmin/downloads/Veranstaltungen/Programm-Flyer.jpg