Entries Tagged as 'Berlin'

Schnorrer

Alle reden von der Krise. Könnte ich jetzt auch, wäre nämlich ein prima Aufhänger für das, was ich eigentlich schreiben will. Nämlich über den Freeguide. Das ist ein junges Berliner Internetunternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Hauptstädter und deren Besucher mit Informationen zu versorgen, wo und wann es welche kostenlosen Events in der Metropole gibt. Gutes Timing. Jetzt, wo alle sparen müssen…

Smoke on the water

feuer

Unzählige Artikel diverser Medien zeugen von des Berliners liebstem Sommerlaster: dem Grillen.
Auf jedem verfügbaren Grünstreifen wird ein Feuerchen entfacht und tote Tiere oder irgendein Gemüse mehr oder weniger fachgerecht geröstet.
Leider neigt der gemeine Berliner dazu, die Überreste seines archaischen Mahls an Ort und Stelle liegen zu lasen. Was wiederum so manchen dazu verleitet, über Verbote und Maßregelungen nachzudenken.

Relativ neu und für alle, die es gern bequem und irgendwie abgefahren mögen, gibt es auf der Spree die Grillboote.
In den kreisrunden Booten können mehrere Personen Platz finden und direkt an Bord dem Grillspaß frönen. Wahlweise bringt man sein eigenes Grillgut mit oder bestellt aus dem umfangreichen Catering. Und das Aufräumen überlässt man dem Personal.

Nicht ganz billig der Spass, aber das wäre ein Ticket vom Ordnungsamt auch nicht…

Gute Nachrichten

Am nächsten Samstag, den 9.5.09 eröffnet das vielgeliebte Kiki Blofeld in der Köpenicker Straße ab 16.00 die Sommersaison. Um 20:00 spielt eine Band und ab 22:00 kann man wie gehabt im Bootshaus tanzen. Party on!

beach

Im Strandbad Wannsee wurde eine neue Bar eröffnet,  ( Mehr Infos über den Berliner Wannsee )das „Kaffee am Meer“. Wer den Namen ins Spanische übersetzt kommt auf „Café del Mar“. Und wer kennt es nicht, das berühmteste Café in Ibiza. Und genau dieses haben sich die Betreiber des „Kaffee am Meer“ auch zum Vorbild genommen, zumindest was das „Flair“ anbetrifft: Chillen auf riesigen Betten bei entspannten Grooves, optimaler Ausblick auf den Sonnenuntergang hinterm Meer/See. Dazu gute Drinks und die Möglichkeit Boote zu mieten. Highlight: Umwelt und Muskel schonende Solarboote.
Bleibt nur zu klären, ob man das Kaffee am Meer auch besuchen kann, ohne für das Strandbad Eintritt zu zahlen..

Herrlich..

dsc05343-225x3001.jpg..soll das Wetter auch morgen sein und was gibt es schöneres als einen freien Tag bei Sonnenschein in Berlin. Unzählige Veranstaltungen locken die Besucher, an den Berliner Seen wird Schlangestehen angesagt und ein freies Plätzchen im Biergarten Mangelware sein.
Vielleicht genau der richtige Tag, um über Berlins größten Flohmarkt zu schlendern. Der Riesenflohmarkt am Ostbahnhof mit über 600 Verkaufsständen öffnet nur am 1. Mai von 9-17 Uhr seine Pforten. Hier lässt sich noch so manches Schnäppchen machen, denn jeder wird an diesem Tag als Verkäufer zugelassen.
An der Nordseite des Ostbahnhofes, auf 20.000 qm Fläche, kann man ausgiebig stöbern. Von hochwertigen Antiquitäten über Designerstücke, Kunsthandwerk und Haushaltsgeräte, Spielzeug , Schmuck und Second-Hand Klamotten findet sich hier alles, was das Herz eines jeden versierten Flohmarktbesuchers begehrt.
Natürlich gibt es auch jede erdenkliche Art von Imbiss und Snack und wer danach entspannen will, hat es zu den Strandbars am Spreeufer nicht weit..

Bernd am Grill..

..wird zwar nicht antreten, dafür aber die besten Fleischermeister aus Berlin und Brandenburg. Morgen, am 26. April, kann das Publikum entscheiden, wer bei der 7. Berliner Bratwurstmeisterschaft auf der Domäne Dahlem zum Meister aller Würste gekürt werden soll.
Es gibt Preise in den Kategorien „Beste Berliner, Brandenburger-“ und “Kreativste Bratwurst“. Zu dem Grillgut wird noch ein buntes Markttreiben mit musikalischem und sportlichem Rahmenprogramm geboten.
Also, ran an die Wurst.

Schneller, höher, weiter…

Berlins Bewerbung um die Olympiade 2000 ist 1993 furios gescheitert, Sydney in Australien bekam den Zuschlag. Und auch in nächster Zukunft werden die Spiele woanders ausgetragen. Frühestens 2020 gibt es für Berlin wieder eine Chance.
Vielleicht ein Grund mehr, am Osterwochenende den alten Olympiapark rund ums Olympiastadion zu erforschen und etwas über die Olympischen Spiele 1936 zu erfahren.

Von Karfreitag bis Ostersonntag öffnet das Olympiagelände nämlich erstmals seine Tore für jedermann. Dann kann man sich dort per Fahrrad, Kleinbus oder beim Spazieren die Sehenswürdigkeiten des Parks erklären lassen, zu Fuß, mit Segways oder mit dem eigenen Rad individuell den Spuren olympischer Geschichte folgen. Auch der Glockenturm, der Kuppelsaal und der Lichthof des Deutschen Sportforums können besichtigt werden.

Und auf den Sportplätzen des Olympiaparks gibt es reichlich Aktion: 600 Fußballer aus ganz Deutschland kämpfen an diesen Tagen um den Nike Premier Cup.

Frühlingsgefühle

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Die ersten Sonnenstrahlen wecken die Libido, Amor putzt seine Pfeile und im k-salon gibt es die passende Lesung zum Thema. „want my soul“ ist eine komisch bittere Textmontage über mögliche Treffen, Wünsche, Hoffnungen, Ansprüche und Selbstdarstellungen, eine Performance über die hürdenreiche Suche nach dem perfekten Partner- via Internet.
Am morgigen Gründonnerstag vielleicht ein anregender Start für das Osterwochenende.

Der k-salon ist die Berliner Niederlassung vom Schloss Bröllin. Auf dem Rittergut in Mecklenburg-Vorpommern finden Künstler traumhafte Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Projekte und der k-salon ist so etwas wie die Kontaktbörse von Bröllin: hier können sich Künstler interdisziplinär vernetzen, beraten, ihre Arbeiten entwickeln und vorstellen.

k-salon / Bergmannstrasse 54 / 10961 Berlin / Tel. +49.30.61299100 / www.k-salon.de

„Gründonnerstag“
Gruppenausstellung

Vernissage Do, 9.4.2009, 19.30 Uhr
19.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Malerei, Zeichnung und Installation
von Mareike Lee, Thaewoo Kang, Susanne Husemann , Judith Schwinn
20.00 Uhr Performance „want my soul“
Konzept / Text: Susanne Husemann
Dramaturgie: Katja Kettner
Es spielen: Nicole Kleine, Volker Figge, Ari Gosch, Stephan Buergi, Peter Hofmann
20.30 Uhr Musik von Let dry (Judith Schwinn und Kerstin Wagener)

Ausstellungsdauer 10.4. – 10.5.09

Wie denn, wo denn, was denn?

Seltsame Hauptstadt.
Einerseits bemüht sich unser Regierender Bürgermeister um jede kulturelle Institution, die einen Umzug nach Berlin auch nur in Erwägung zieht. Und das nach Meinung vieler Kollegen auf manchmal auch unlautere Art. Es ist ja löblich, das der Senat alles daran setzt, Berlins Ruf als Kulturmetropole zu festigen. Warum werden dann aber andererseits gewachsene Strukturen in Berlin nicht unterstützt? Jüngstes Beispiel ist das Kreuzberger SO36, dessen Existenz nun nach 30 Jahren massiv bedroht ist. Ein neu zugezogener (!) Nachbar hat sich über den Lärm beschwert, welcher durch sein Küchenfenster zu hören sei. Aber anstatt zügig irgendeine Art der Sondergenehmigung zu zücken, wird das SO36 vom Amt mit Auflagen belegt, die es so – erstmal – nicht im Stande ist, zu erfüllen.
Es ist großartig, das Universal, die Bread&Butter und ähnliche Big Shots in Berlin sind oder hierher kommen – aber auch die Alternative Kultur braucht prominente Fürsprecher!

„Herzlich Willkommen bei D-115. Sie haben das Service-Center in Berlin erreicht“

Die freundliche Stimme der Ansage klingt vielversprechend. Doch nach diesem kurzen Erstkontakt bricht das „Gespräch“ leider ab.

Soweit ein erster Selbstversuch mit dem Pilotprojekt
Einheitliche Behördennummer 115“, welches heute an den Start geht. Gleichzeitig mit anderen Großstädten beginnt Berlin damit eine telefonische Serviceoffensive: Ab sofort sollen sämtliche Behörden und Verwaltungen unter der Kurzwahl 115 zu erreichen sein. D. h. Informationen zu den Leistungen der einzelnen Stellen können in Zukunft unter einer zentralen Nummer in Erfahrung gebracht werden.
Läuft alles nach Plan, wird man dann in Bälde „verständliche und verlässliche Auskünfte, und zwar zu zuständiger Behörde, Telefon, Fax, E-Mail, Standort, Öffnungszeiten, benötigten Unterlagen und Gebühren“ bekommen. Von Montag bis Freitag, jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr werden die Anfragen bearbeitet. Sollte eine Anfrage nicht sofort beantwortet werden können, wird diese telefonisch weitervermittelt oder in Form einer E-Mail weitergeleitet.

Großartige Idee.
Bleibt nur zu hoffen, dass das demnächst geschmeidiger läuft als am Starttag.

Abholung der Weihnachtsbäume in Berlin

Wann werden in Berlin die Weihnachtsbäume von der BSR abgeholt?Dazu eine Pressemitteilung der BSR:

 Vom 5. bis 17. Januar kümmern sich die Männer in orange um die ausgesonderten Weihnachtsbäume der Hauptstädter. Dabei sind auch diesmal wieder zwei feste Abfuhrtage je Stadtbezirk vorgesehen. Wie der Fahrplan im Einzelnen aussieht, kann man entweder telefonisch unter 75 92 66 70 (als Infoansage) oder im Internet unter www.BSR.de in Erfahrung bringen. [Read more →]