Berlin Blog

Ein Blog für Berliner und Brandenburger

Für den Haushalt 2008 werden 595 Mio. € Überschuss erwartet

Aus der Sitzung des Senats am 18. November 2008:

Der Berliner Haushalt wird in diesem Jahr wie erwartet mit einem Finanzierungsüberschuss abschließen. Das geht aus dem Statusbericht per 31. Oktober 2008 hervor, den der Senat auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin beschlossen hat. Danach wird für 2008 ein Finanzierungsüberschuss von rund 595 Mio. € erwartet, der damit die Planung für das laufende Jahr um 82 Mio. € übersteigt. Die Steigerung gegenüber der Juniprognose um rund 185 Mio. € ist im Wesentlichen auf die zu erwartenden Steuermehreinnahmen zurückzuführen. Dadurch werden auch weitere Ausgabesteigerungen für Hilfen in besonderen Lebenslagen, Hilfen zur Erziehung, für den Kita-Bereich sowie für die verstärkte Inanspruchnahme aus Wohnungsbaubürgschaften ausgeglichen. Der Überschuss wird wie im vergangenen Jahr für den Abbau von Schulden verwendet.
(Pressetext Land Berlin)

Landesbank Berlin in den roten Zahlen

Die Landesbank Berlin ist als Folge der internationalen Finanzkrise nun auch in die roten Zahlen gerutscht.
In den ersten neun Monaten dieses Jahres wies die Tochter der Sparkassengruppe einen Verlust von
11,0  Millionen Euro aus. Das teilte die Landesbank Berlin gestern  mit.

Mehr Infos finden Sie zum Beispiel hier:
http://www.welt.de/welt_print/article2728372/Landesbank-Berlin-rutscht-in-die-roten-Zahlen.html 
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/230310 

Berlin zu teuer für Sat 1 ?

Um die Kosten zu senken zieht der Fernsehsender Sat 1 von Berlin in die “Provinz”! (München)
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU)  freut sich drüber.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) dagegen meint, dass die Jobs der Sat 1 Beschäftigten nicht der
Gier der Eigentümer zum Opfer fallen dürfen!
Nun, Berlin wird sicher auch ohne Sat 1 klar kommen, ob Sat 1 ohne Berlin klar kommt, wird sich zeigen!
Mehr Infos …

Verbraucherpreise in Berlin steigen

Verbraucherpreise in Berlin stiegen im Oktober 2008 gegenüber Oktober
2007 um 2,1 Prozent.Foto  © Lulla
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex
für Berlin von September 2008 bis Oktober 2008 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 106,4 (Basis 2005≙100) gesunken. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2007 betrug +2,1 Prozent. Der Rückgang des Verbraucherpreisindex im Oktober 2008 gegenüber dem Vormonat September 2008 wurde durch deutliche Preissenkungen bei Heizöl (-9,4 Prozent) und Kraftstoffen (-6,9 Prozent) sowie Pauschalreisen (-3,0 Prozent) und Miete für Ferienwohnungen (-2,5 Prozent) hervorgerufen. Andererseits waren Preiserhöhungen bei Bekleidung und Schuhen (+0,5 Prozent) sowie Nahrungsmitteln (+0,4 Prozent) zu beobachten. Der Anstieg der Nahrungsmittelpreise ist vor allem auf die Erhöhung der Fisch- (+2,3 Prozent), Obst- (+1,8 Prozent), Gemüse- (+0,6 Prozent) und Fleischpreise (+0,5 Prozent) zurückzuführen. Insbesondere bei einigen Gemüsesorten wie Kopf- und Eisbergsalat (+55,4 Prozent), Blumenkohl (+26,9 Prozent), Tomaten
(+17,1 Prozent) und Zucchini oder Auberginen (+15,6 Prozent) mussten die Verbraucher erheblich mehr ausgeben als vor einem Monat. Nennenswert waren im Oktober 2008 auch die Preissteigerungen bei festen Brennstoffen (+3,9 Prozent) und Fernwärme (+1,3 Prozent).

Mit einem Preisanstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der jährliche Preisauftrieb weiter abgeschwächt. Bestimmend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat waren vor allem Preissteigerungen für Energie, Nahrungsmittel und alkoholische Getränke. Im Bereich der Haushaltsenergien verteuerten sich im Jahresvergleich insbesondere Gas (+21,8 Prozent), Heizöl (+15,9 Prozent) und Fernwärme (+13,1 Prozent) erheblich.
Die Kraftstoffpreise stiegen um 2,4 Prozent.
Bei den Nahrungsmitteln wiesen Brot und Getreideerzeugnisse wie Mehl (+45,4 Prozent) und Nudeln (+24,6 Prozent), Zucker, Marmelade, Konfitüre, Honig, Sirup und Süßwaren (darunter Schokolade +15,5 Prozent), Fleisch und Fleischwaren wie Schweinebraten (+18,8 Prozent), tafelfertiges tief gefrorenes Fleisch (+13,9 Prozent) und Rindfleisch, Lende (+10,3 Prozent) besonders hohe Veränderungsraten auf.
Ebenso haben sich die Preise für Molkereiprodukte und Eier mit +3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat überdurchschnittlich erhöht.

Auch Preissteigerungen bei Verkehrs- (+4,7 Prozent) und Versicherungsdienstleistungen
(+4,1 Prozent) und der Nettokaltmiete (+2,0 Prozent) trugen letztendlich zur
Gesamtentwicklung im Oktober 2008 bei.

Pressemitteilung vom 30.10.2008 – vom Amt für Statistik Berlin Brandenburg

Ver.di verschärft Streiks in Berlin

Wegen des Tarifstreits drohen in der kommenden Woche erhebliche Einschränkungen in Kitas, Schulen und bei Behörden. Rund 50.000 Angestellte sind laut Ver.di zum Streik aufgerufen.

Super Ver.di! Tolle Idee!

Ehrlich, so langsam geht mir das Verständnis für die Nervereien von Ver.di aus!
Besonders wenn ich mir überlege
- dass die Angestellten im Öffentlichen Dienst recht sichere Arbeitsplätze haben!
   ( Ausser den Ver.di Verantwortlichen können wohl nur sehr wenige Angestellte von sich sagen, dass sie einen sicheren Arbeitsplatz haben!)
- dass der Arbeitgeber so gut wie pleite ist!
( Wo soll Berlin das Geld für die Ver.di Forderungen denn her nehmen?)
- dass es einen gültigen Tarifvertrag gibt, den Ver.di unterschrieben hat
- und welche Belastungen für die Bürger entstehen.

Der Tarifstreit wird zum Teil auf dem Rücken der Kinder ausgetragen!
Gibt es in Berlin nicht schon genug Unterrichtsausfall?

Ne Ver.di so geht dit nicht ….

Pflügers letzter Streich ?

Friedbert Pflüger fliegt mal wieder auf die Schnauze.
Pflüger ( CDU) hat im Machtkampf um den Berliner Parteivorsitz eine Niederlage erlitten – zurücktreten will er aber  nicht.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,577002,00.html 

Keine Ahnung wie Pflüger auf die Idee kommt, dass er für das Amt der richtige Mann ist! Kaum ein Berliner Spitzenpolitiker ist so unbeliebt wie er.

Ich denke Pflügers Tage in Berlin sind gezählt!

 

Gute Wasserqualität in Berlins Freibädern

Berlin ist die europäische Metropole mit den meisten sauberen Badegewässern! 39 der 41 Badestellen schnitten bei einem Test des Landesamtes für Gesundheit mit der Note „hervorragend ab”. Das kann uns kaum eine andere Millionenstadt in Europa nachmachen!
Übrigens wird die Wasserqualität in den Berliner Freibädern alle 14 Tage überprüft!
Wer sich zwischendurch über die Wasserqualität informieren möchte, kann dies unter der Telefonnummer 030 / 90125555 tun.
Die Freibäder in Berlin

 

 

Mehrfacher Mordversuch von Mutter an einjährigem Sohn

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte eine 39-jährige Frau aus Frohnau im Herbst 2007 mehrfach versucht, ihren damals einjährigen Sohn durch verschmutzte Spritzen zu töten. Das berichtet die “Berliner Morgenpost”. Das Kind kam dadurch mehrfach in eine lebensbedrohliche Situation. Die schweren Erkrankungen ergaben für sich einzeln genommen kein klares Bild eines Verbrechens. Erst durch Aufmerksamkeit der behandelnden Ärzte in Verbindung mit polizeilichen Ermittlungen fügte sich das Puzzle zu einem Gesamtbild. Was war geschehen?

Der Sohn mußte mehrmals wegen fiebriger Blutvergiftungen ärztlich behandelt werden. Doch die Ärzte konnten zunächst keine medizinischen Ursachen für die lebensbedrohlichen Zustände entdecken. Dann kam die Lösung: Bei der letzten Einlieferung konnten sie in den privaten Sachen der Frohnauerin eine gebrauchte Einwegkanüle ausmachen. Der Anruf bei der zuständigen Behörde bestätigte nur die Ermittlungen der Polizei. Die Staatsanwaltschaft beantragte gestern Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Frau wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt.