Berlin Blog

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BSR: Sparen mit der Orange Box

Müll wird teurer. Die Berliner Stadtreinigung erhöht die Preise für die Abfuhr der grauen Tonnen, für Sperrmüll und für die Straßenreinigung. Bis Ende 2012 sollen die Kosten um maximal 2,2 Prozent steigen. Die Abfuhr einer 120-Liter-Tonne kostet dann im Vierteljahr nicht mehr 75,30, sondern 76,94 Euro. Die Sperrmüll-Abholung soll künftig pauschal fünf Euro teurer werden bzw. einen Euro mehr pro Kubikmeter kosten. Auch Laubsäcke werden teurer – sie kosten statt bisher drei nun vier Euro. Die Entgelte für die Straßenreinigung sollen sich pro Jahr um 0,9 Prozent erhöhen – für die meisten Hausbesitzer bedeutet das monatliche Mehrkosten im Cent-Bereich.

Wenn man das steigende Müllaufkommen bedenkt, ist der Preisanstieg noch moderat. Der Tarif dür die Leerung der 240-Liter-Tonne sinkt sogar um einen Cent, der Preis für die Biotonne ändert sich nicht.

Die BSR verkauft derweil die Tarif-Erhöhung als Chance zum Sparen. Die Maxime lautet: „Wer trennt, spart“ – denn Vermieter und Hausbesitzer, die Müll trennen, sollen durch geringere Kosten belohnt werden. Dafür soll 2011 eine Wertstoffbox, neudeutsch Orange Box, in ganz Berlin eingeführt werden. Die orangefarbene Tonne ist kostenlos und bestimmt für recyclebare Wertstoffe, die bisher mit in die graue Tonne wanderten, etwa Kunststoffe, CDs, Holzreste, Textilien, Pfannen und Töpfe. Verpackungen gehören allerdings weiter in die gelbe Tonne.

Wird die Orange Box konsequent genutzt, werden die grauen Tonnen weniger schnell voll und müssen seltener geleert werden. So kann die Wertstoffbox zur Kostenersparnis beitragen – sofern denn der Lerneffekt bei den Bewohnern einsetzt und diese verstehen, welche Wertstoffe in die Box kommen und warum sie nun noch eine Tonne mehr befüllen sollen. Da braucht die Orange Box noch ein gutes Marketing.

BSR gibt Streusplitt an Privatleute ab

Ohne gutes Winterschuhwerk läuft man in Berlin zurzeit gefährlich. Die Gehwege haben sich durch Eiseskälte und ständige Schneefälle in eine spiegelglatte Buckelbiste verwandelt. Nicht nur Anwohner der Nebenstraßen beginnen ihren Tag mit einer Rutschpartie, auch auf den Fußgängerwegen neben den Hauptstraßen ist die Eisschicht zentimeterdick.

Splitt, der vor Glätteunfällen schützen soll, ist in den Baumärkten schon ausverkauft. Die BSR verteilt daher am heutigen Freitag ab 13 Uhr Splitt in fünf Recyclinghöfen an die Berliner. Wer Splitt benötigt, wendet sich an die Höfe in

  • Reinickendorf, Lengender Straße 6-18,
  • Lichterfelde, Ostpreußendamm 1,
  • Spandau, Brunsbütteler Damm 43,
  • Marzahn, Nordring 5,
  • Köpenick, Oberspreestraße 109.

Den Einsatz von Streusalz hält die BSR für wenig sinnvoll. Salz ist wegen seiner Umweltschädlichkeit umstritten, taut das Eis aber sehr erfolgreich an. Allerdings friere die Schicht danach nur glatter zu, so die BSR.

Zu der gefährlichen Eisfläche kam es auch, weil viele Hausbesitzer es mit der Räumpflicht nicht ganz so genau nahmen und lediglich Splitt und Sand streuten – und weil die Winterdienste den Schneefällen kaum hinterherkommen. Die angetaute Masse aus Splitt, Sand und Schmelzwasser fror dann wieder zur glatten Eisschicht.

Kindern macht der Winter wohl noch am meisten Spaß, sie können mit dem Schlitten durch die Straßen gezogen werden. Für Erwachsene hilft nun nur Zähne zusammenbeißen, dick anziehen und wer hat, klemmt sich Spikes unter die Schuhe. Noch dauert es nämlich bis zum Frühlingseinbruch: Für das Wochenende sind 10 cm Neuschnee angesagt.

Schnee, Schnee und nochmals Schnee

Der Winter hat Berlin momentan fest im Griff. Ab heute Abend soll es dann richtig losgehen, laut Deutschem Wetterdienst sollen etwa 15 cm Neuschnee fallen und es drohen Schneeverwehungen.

Schön, wenn man sich da in eine mollig warme Wohnung zurückziehen kann. Weniger schön, wenn man mit der Zahlung seiner Gasrechnung hinterher ist und der Gaszulieferer daher die Zufuhr sperrt. Das könnte kühl werden. Doch die EMB Erdgas Mark Brandenburg zeigt sich nun wegen der großen Kälte kulant – niemand soll in seiner Wohnung frieren müssen, die Unterbrechung der Gaszufuhr bei säumigen Kunden wird ausgesetzt. Das sind doch mal gute Nachrichten.

Gar nicht gut wirkt sich die Witterung dagegen auf den Verkehr in der Hauptstadt aus. Die Schneefälle bedeuten Schwerstarbeit für die BSR. In vielen Nebenstraßen hat sie es bis jetzt noch nicht geschafft, Schnee und Eis zu beseitigen – wie vielleicht viele schon gemerkt haben, die morgens unbedarft aus dem Haus traten und erstmal eine unfreiwillige Rutschpartie einlegten.

Am nächsten Montag soll es aufhören zu schneien. Dafür erwarten Berlin noch kältere Temperaturen. Ein Ende des Winters ist erstmal nicht in Sicht.

Abholung der Weihnachtsbäume in Berlin

>> Die AKTUELLEN Termine für die Weihnachtsbaum-Abholung 2012 in Berlin <<

 

Wann werden in Berlin die Weihnachtsbäume von der BSR abgeholt?Dazu eine Pressemitteilung der BSR:

Vom 5. bis 17. Januar kümmern sich die Männer in orange um die ausgesonderten Weihnachtsbäume der Hauptstädter. Dabei sind auch diesmal wieder zwei feste Abfuhrtage je Stadtbezirk vorgesehen. Wie der Fahrplan im Einzelnen aussieht, kann man entweder telefonisch unter 75 92 66 70 (als Infoansage) oder im Internet unter www.BSR.de in Erfahrung bringen. Weiterlesen