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	<title>Berlin Blog &#187; BVB-Streik</title>
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	<description>Ein Blog für Berliner und Brandenburger</description>
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		<title>Fahrpreiserhöhung bei der BVG unvermeidlich</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 12:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tresco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oeffentlicher Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[BVB-Streik]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut einem Bericht der &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; läßt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) verlauten, die Einigung im Tarifstreit &#8220;erhöhe den Druck in Bezug auf die künftige Preisentwicklung&#8221; bei den Fahrpreisen. Dies sei die einzige Möglichkeit, die 28,3 Millionen Euro aufzubringen, die der Tarifkompromiss koste. Weitere Finanzmittel, wie eine weitere Kreditaufnahme der mit 685 Millionen Euro verschuldeten BVG, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einem Bericht der &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; läßt Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) verlauten, die Einigung im Tarifstreit &#8220;erhöhe den Druck in Bezug auf die künftige Preisentwicklung&#8221; bei den Fahrpreisen. Dies sei die einzige Möglichkeit, die 28,3 Millionen Euro aufzubringen, die der Tarifkompromiss koste. Weitere Finanzmittel, wie eine weitere Kreditaufnahme der mit 685 Millionen Euro verschuldeten BVG, sei auf Grund der angespannten Haushaltslage Berlins schwierig. Auch die Möglichkeit über eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen die Mehrbelastung abzufedern, wird nach Ansicht von BVG-Chef Andreas Sturmowski nicht einfach. Dieser &#8220;wirtschaftliche Unsicherheitsfaktor&#8221; komme durch einen Vertrauensschwund der Kunden gegenüber der BVG zustande. Man befürchte, durch die Streiks viele Fahrgäste verloren zu haben. &#8220;Wir werden erst einmal sehen, wie viele Fahrgäste noch da sind und wie viele in vier Wochen wieder da sind&#8221;, wird der BVG-Chef zitiert.<span id="more-181"></span></p>
<p>Eine Fahrpreiserhöhung in diesem Jahr schloss Sturmowski jedoch aus. Die BVG könne so etwas nicht im Alleingang beschließen. Die Tarife seien an die des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg gekoppelt und müssen vom Senat genehmigt werden. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nannte die Einigung im Tarifkonflikt inzwischen eine &#8220;gute Lösung für die Stadt&#8221;. Ausdrücklich begrüße er den Kompromiss im Tarifstreit, auch wenn es sich um eine harte Auseinandersetzung gehandelt habe und die BVG-Kunden dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch ver.di-Landeschefin Susanne Stumpenhusen nannte die Einigung ein &#8220;respektables Ergebnis&#8221;, weil man nun auch für die Altbeschäftigten einen (Finanz)-Ausgleich durchsetzen konnte. Derzeit sei der Streik ausgesetzt. Nun müssen die 7500 Gewerkschaftsmitglieder über den Kompromiss in einer Urabstimmung vom 19. bis 22. Mai abstimmen. Notwendig für die Annahme seien dafür 25 Prozent.</p>
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